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Ohne Fleiß kein Preis

Sonntag, 28. April 2013, 12:08 Uhr
Der Harzklubzweigverein Neustadt/Osterode mit seinen fleißigen Helfern will keinen Preis. Es geht den Mitgliedern darum, unsere schöne Wanderlandschaft aus dem Winterschlaf zu holen, den Schmutz und Blätter zu beseitigen und, wenn nötig, zu lange Zweige einzukürzen...

Infotafel gestaltet (Foto: I. Schoolmann) Infotafel gestaltet (Foto: I. Schoolmann)

Damit auch der Geist angeregt wird, sind Tafeln aufgestellt, wo Pfanzen erklärt werden. Das letzte ist eine Info, die zeigt, wer alles in einem toten Baum lebt und auch von ihm lebt. Der Aufsteller wurde von Heinrich Appenrodt als Winterarbeit gezimmert und gestrichen. Nun, da der Frost aus der Erde ist, konnte er aufgestellt werden. Mitglieder der Nordic Walking Gruppe fegten mit einigen Männern des Harzklubs den Bürgermeisterweg.

Das ist ein wenig die Hausstrecke der Stockenten, wie sie scherzhaft genannt werden. Ohne den Einsatz von motorisierten Schiebeschlidern wären die 1.8 km nicht zu bewältigen gewesen. Etwas unsichtbar, aber nicht minder fleißig ist unser Wegewart Otto Ibe.

Mit dem Auto fährt er so weit er kann, aber dann heißt es die Leiter schultern, das nötige Reinigungs- und Arbeitswerkzeug in die Hand zu nehmen und Schilder zu reinigen, zu reparieren oder auch neu anzubringen. Er macht das schon viele Jahre. Es sind auch nicht nur die Schilder, die der Orientierung dienen sollen, auch Brücken, Stege und Stufen, die für die Sicherheit wichtig sind, hat er fest im Auge. So hat jeder seine Aufgaben, ehrenamtlich werden diese Arbeiten erledigt.

Für den Tourismus ist der Harzklub unentbehrlich. Nicht der Zweigverein Neustadt/Osterode, sondern die 91 Zweigvereine in ganz Deutschland. Bei der Jahreshauptversammlung, die in Osterode Harz stattfand, hatte man Gelegenheit Erfahrungen auszutauschen. Es ist auch schön bei diesen Gelegenheiten alte Bekannte wieder zu treffen. Neustadt hat die Gelegeheit genutzt um für den Film der Köhlerei zu werben.

Der Harzer Tourismusverband war durch Carola Schmidt vertreten, die einen Vortrag über den Hexenstieg hielt. Er ist vor 10 Jahren angelegt worden. Inzwischen ist er zertifiziert und wird von Wanderern und Touristen gut angenommen. Auch das Brauchtum wird vom Harzklub nicht vernachlässigt.

Zur Eröffnung der Tagungf erfreute uns die Gruppe "Dä fidel'n Lerbschen" vom Zweigverein Lerbach. Nicht vergessen will ich die Wandernadel, die ins Leben gerufen wurde, und ein highlight für Wanderer jeden Alters geworden ist. Die Stempelstellen födern den Tourismus, denn jeder möchte viele Stempel in seinem Ausweis haben. Ich hoffe meine Zeilen haben sie als Leser neugierig gemacht.

Eventuell so gar die Augen geöffnet für die Natur, das Wandern und den Harzklub. Bitte achten Sie bei ihrem nächsten Spaziergang auf die Mainzelmännchen, manche haben Westen an auf denen steht " Wir arbeiten ehrenamtlich für den Harzklub"
Inge Schoolmann
Autor: red

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