Kein guter Start
Donnerstag, 18. März 2004, 10:17 Uhr
Nordhausen (nnz). So zusagen einen Fehlstart legten in diesem Jahr die Einzelhändler hin. Das hatte auch erneut negative Auswirkungen auf die Beschäftigten der Branche. Die nnz mit den exakten Zahlen.
Die Thüringer Einzelhändler setzten nach vorläufigen Ergebnissen des Thüringer Landesamtes für Statistik im Januar 2004 nominal (in jeweiligen Preisen) 1,5 Prozent weniger Waren um als im Januar 2003. Real, also preisbereinigt, betrug der Umsatzrückgang 1,6 Prozent. Beide Monate hatten jeweils 26 Verkaufstage. Der Umsatzrückgang fiel in Thüringen etwas höher aus als im bundesweiten Durchschnitt. Die Einzelhandelsumsätze in Deutschland lagen nach ersten vorläufigen Angaben aus sechs Bundesländern im Januar 2004 nominal um 0,2 Prozent und real um 1,0 Prozent unter dem Niveau des vergleichbaren Vorjahresmonats.
Als einzige Branche des Thüringer Einzelhandels erzielte im Januar 2004 der 'sonstige Facheinzelhandel' (hierzu zählt der Einzelhandel mit Textilien, Schuhen, Möbeln usw.) ein Umsatzplus von nominal 2,3 Prozent und real 3,1 Prozent. Alle anderen Branchen des Thüringer Einzelhandels wiesen nominal und real geringere Umsätze aus als im Januar 2004:
Einzelhandel mit Waren verschiedener Art (darunter zählen Supermärkte, SB-Warenhäuser und Verbrauchermärkte) - 2,0 bzw. - 2,8 Prozent.
Facheinzelhandel mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren - 3,9 bzw. - 4,7 Prozent.
nicht in Verkaufsräumen tätiger Einzelhandel (darunter zählen u.a. der Versandhandel, der Einzelhandel an Verkaufsständen und auf Märkten sowie der Einzelhandel vom Lager) - 6,7 bzw. -3,2 Prozent.
Im Facheinzelhandel mit medizinischen, orthopädischen und kosmetischen Artikeln sowie Apotheken gab es mit - 6,9 bzw. - 7,1 Prozent die höchsten Umsatzeinbußen.
Im Januar 2004 waren im Thüringer Einzelhandel 1,3 Prozent weniger Personen beschäftigt als im Januar 2003. Die Anzahl der Vollzeitbeschäftigten verminderte sich um 4,9 Prozent. Im Gegenzug wurden auf Teilzeitbasis 2,1 Prozent mehr Personen beschäftigt.
Autor: nnzDie Thüringer Einzelhändler setzten nach vorläufigen Ergebnissen des Thüringer Landesamtes für Statistik im Januar 2004 nominal (in jeweiligen Preisen) 1,5 Prozent weniger Waren um als im Januar 2003. Real, also preisbereinigt, betrug der Umsatzrückgang 1,6 Prozent. Beide Monate hatten jeweils 26 Verkaufstage. Der Umsatzrückgang fiel in Thüringen etwas höher aus als im bundesweiten Durchschnitt. Die Einzelhandelsumsätze in Deutschland lagen nach ersten vorläufigen Angaben aus sechs Bundesländern im Januar 2004 nominal um 0,2 Prozent und real um 1,0 Prozent unter dem Niveau des vergleichbaren Vorjahresmonats.
Als einzige Branche des Thüringer Einzelhandels erzielte im Januar 2004 der 'sonstige Facheinzelhandel' (hierzu zählt der Einzelhandel mit Textilien, Schuhen, Möbeln usw.) ein Umsatzplus von nominal 2,3 Prozent und real 3,1 Prozent. Alle anderen Branchen des Thüringer Einzelhandels wiesen nominal und real geringere Umsätze aus als im Januar 2004:
Einzelhandel mit Waren verschiedener Art (darunter zählen Supermärkte, SB-Warenhäuser und Verbrauchermärkte) - 2,0 bzw. - 2,8 Prozent.
Facheinzelhandel mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren - 3,9 bzw. - 4,7 Prozent.
nicht in Verkaufsräumen tätiger Einzelhandel (darunter zählen u.a. der Versandhandel, der Einzelhandel an Verkaufsständen und auf Märkten sowie der Einzelhandel vom Lager) - 6,7 bzw. -3,2 Prozent.
Im Facheinzelhandel mit medizinischen, orthopädischen und kosmetischen Artikeln sowie Apotheken gab es mit - 6,9 bzw. - 7,1 Prozent die höchsten Umsatzeinbußen.
Im Januar 2004 waren im Thüringer Einzelhandel 1,3 Prozent weniger Personen beschäftigt als im Januar 2003. Die Anzahl der Vollzeitbeschäftigten verminderte sich um 4,9 Prozent. Im Gegenzug wurden auf Teilzeitbasis 2,1 Prozent mehr Personen beschäftigt.
