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Wacker beim Jenaer U23-Team

Freitag, 26. April 2013, 07:15 Uhr
Eine englische Woche - jeder Fußballfan weiß mit dem Begriff etwas anzufangen - steht vor dem Oberligisten FSV Wacker 90 Nordhausen. Entgegen der ursprünglichen Ansetzung wird die Partie beim FC Carl Zeiss Jena II bereits morgen ausgetragen, Anstoß ist in Jena um 13.30 Uhr...


Austragungsort ist Platz 2 im Ernst-Abbe-Sportfeld in der Oberaue. Im Gegensatz zum letzten Gegner FC Erzgebirge Aue II, wo auch etliche Punktspiele mit der ersten Mannschaft ausgetragen worden sind, gab es für Wacker Nordhausen gegen Jenas Erste nur bis 1956 Spiele um Punkte. Es folgte dann aber die stattliche Anzahl von 29 Auseinandersetzungen gegen den FC Carl Zeiss Jena II, wobei die Gesamtbilanz die Zeissstädter leicht im Vorteil sieht.

Torjubel (Foto: Archiv Verkouter) Torjubel (Foto: Archiv Verkouter) Das Hinspiel (Bild Torjubel) konnte durch Tore von Toni Jurascheck und Caglayan Tunc mit 2:1 gewonnen werden und schmeichelte den Gästen vom Ergebnis her. Der Zeissnachwuchs gilt als äußerst heimstark (in 10 Spielen 7 Siege und schoss dabei 24 Tore). Gegen die U23 aus Jena sind demnach am Sonnabend viel Konzentration, Einsatzfreude und Geduld gefragt, ohne den folgenden Mittwochkracher am 1. Mai gegen Markranstädt ständig m Kopf zu haben.

In dieser Woche spielten die Jenaer bereits beim „Erzfeind“ Rot-Weiß Erfurt und unterlagen mit 0:2. Im internen Sachsenduell gewann Bautzen bei Dynamo Dresden II 1:0 und zog vorübergehend in der Tabelle auch an Wacker vorbei. Unsere Mannschaft steht also unter Zugzwang und wird gewillt sein, drei Punkte mitzubringen. Das gelang von dort zuletzt vor einem Vierteljahrhundert, am 8. Mai 1988, beim 3:0 durch Tore von Andreas Thon und René Kiel (2).

Benjamin Halstenberg beim Kopfball (Foto: Archiv Verkouter) Benjamin Halstenberg beim Kopfball (Foto: Archiv Verkouter)

Die Fans erwarten nach den beiden letzten Siegen gegen VfB Fortuna Chemnitz und FC Erzgebirge Aue II den dritten Dreier in Folge. „Natürlich muss das unser Anspruch auch in Jena sein. Jedes der folgenden Spiele wird schwer auf seine Art. So wird Wacker auf Benjamin Halstenberg (Bild beim Kopfballtreffer), Torschütze vom letzten Sonnabend, verzichten müssen. Trotzdem muss das Ding gewonnen werden, wenn wir weiter oben mitspielen wollen“, meint zuversichtlich Mannschaftsleiter Michael Ernst (Bild).

Michael Ernst (Foto: Archiv Verkouter) Michael Ernst (Foto: Archiv Verkouter) Sein Heimspiel bestreitet Tabellenführer Wacker II wegen der Harzquerung erst am Sonntag, den 28.04.2013 um 14.30 Uhr, im Albert-Kuntz-Sportpark. Gegner ist der Sechste der Landesklasse-Tabelle, die SG Bischleben/Möbisburg. Das Hinspiel verloren die Etzrodt-Schützlinge trotz eigener 2:0-Pausenführung noch mit 2:4.

Die Gäste spielten wie die Oberliga-Reserve in den letzten Wochen sehr erfolgreich (fünf Siege) und waren auch auswärts stark. Selbst Schweina wurde beim 3:1-Heimerfolg hinweggefegt. Bei je drei zu holenden Punkten in Nordhausen und im Nachholspiel wäre man bis auf einen Punkt an Wacker II heran. Aber das wollen die Nordhäuser natürlich nicht zulassen. Ein heißer Tanz ist zu erwarten, der viele Zuschauer verdient hätte.
Klaus Verkouter
Autor: red

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