Basketball sorgt für freien Kopf
Freitag, 26. April 2013, 08:38 Uhr
Nach einer verkorksten Vorrunde am Mittwoch, lief es am Folgetag für die Tischtennisspieler vom Humboldt-Gymnasium beim Bundesfinale Jugend trainiert für Olympia in Berlin viel besser. So gut sogar, dass die Mannschaft in der Wettkampfklasse III den elften Platz belegte...
Im Spiel um Platz elf setzten sich die Nordhäuser gegen das Gymnasium Süderelbe aus Hamburg mit 5:2 durch.
Betreuer Cay Scholze bewies sich in dieser Begegnung als ausgezeichneter Motivator. Das bekam insbesondere Johannes Köhler zu spüren. Er sorgte nämlich für den alles entscheidenden fünften Punkt sowie den Sieg im Kampf um den elften Rang. Anders wie noch in der Vorrunde, es wurden jeweils sechs Einzel- und drei Doppelpartien ausgetragen sowie auf drei Gewinnsätze bis jeweils elf Punkte gespielt, reichten ab der Zwischenrunde lediglich fünf gewonnene Partien.
Johannes zeigte ein starke, gewann den ersten Satz mit 11:8, gab den zweiten mit 4:11 ab und legte im dritten mit 11:7 wieder vor. Doch sein Kontrahent, Joris Wahlers, setzte dagegen und glich zum 2:2 (8:11) aus. Also musste der fünfte Satz entscheiden. Scholze wusste, dass sich seine Schützlinge für die knappe 4:5-Niederlage aus der Vorrunde gegen die Hamburger revanchieren wollten, dafür kämpften sie um jeden Zähler. Johannes gab sein Bestes, spielte druckvoll auf und siegte mit 11:6. Erleichterung bei Scholze, Erleichterung auch bei seinen Schützlingen. Parallel dazu spielte bereits Jacob Sellbach, der die ersten beiden Durchgänge verlor.
Wenn Johannes verloren hätte, bei Jacob sah es auch nicht so gut aus, dann steht es ganz schnell Unentschieden und das letzte Doppel muss die Entscheidung bringen. Wir wollten ein vorzeitiges Ende, sagte Scholze. Das gelang am Ende auch, mit Johannes und einem nassgeschwitzten Motivator. Die Jungs haben top gespielt, zollte er seinen Schützlingen anschließend Respekt und Anerkennung.
Im Vorfeld des Bundesfinals hatte Scholze mit einem Platz unter den ersten zehn geliebäugelt. Doch die verkorkste Vorrunde mit drei Niederlagen gegen das Gymnasium Eckhorst Bargteheide aus Schleswig-Holstein (2:7), das Ludwigsgymnasium Köthen aus Sachsen-Anhalt (3:6) und das Gymnasium Süderelbe aus Hamburg (4:5) ließ eine bessere Platzierung nicht zu. Um die Köpfe der Schützlinge von Scholze wieder frei zu bekommen, ging es am Abend noch zum Basketball in die O2-World. ALBA Berlin empfing die Mannschaft aus Trier zum Punktspiel, die Albatrosse gaben in den Schlussminuten einen sicher geglaubten Sieg noch aus der Hand und unterlagen mit 88:91. Das Basketballmatsch schien die richtige Abwechslung gewesen zu sein, denn am Donnerstag präsentierten sich die Nordhäuser in einer anderen Verfassung wie noch am Vortag.
In der Qualifikation für die Plätze neun bis 16 wartete zunächst die Mannschaft aus dem Saarland auf die Nordhäuser. Die beiden Doppel verliefen ausgeglichen, danach holte Daniel Albrandt den zweiten Punkt für seine Mannschaft sowie die an Nummer eins, zwei und drei Gesetzten, Serge Zumbal, Leon Scholze und Johannes Köhler, die Zähler drei, vier und fünf. Einige der Partien waren hart umkämpft und gingen sehr knapp aus, resümierte Scholze.
Dieser Erfolg berechtigte zur anschließenden Qualifikation um die Plätze neun bis zwölf. Dort wartete das Christa- und-Peter-Scherpf-Gymnasium Prenzlau aus Brandenburg. Eine harte Nuss, wie sich schon in den ersten beiden Doppeln herausstellte. Beide gingen für die Nordhäuser verloren. Den einzigen Punkt bei der 1:5-Niederlage holte Moritz Bock. In drei Einzeln mussten die Spieler über die volle Distanz gehen. So wie Serge, der eine tolle Aufholjagd startete. Gegen Moritz Voss lag er bereits 0:2 zurück, glich noch zum 2:2 aus und musste sich im fünften Satz dennoch geschlagen geben. Die Niederlage bedeutete gleichzeitig, dass die Nordhäuser um Platz elf spielen.
Als Belohnung für die tolle Leistung dürfen die Jungs nun den Freitag selbst gestalten. Ja, sie haben schon Wünsche geäußert, bestätigte Scholze. So stehen unter anderem eine Bootsfahrt und der Besuch des Fernsehturms ganz oben auf der Wunschliste. Den Ausblick werden sie dann sicherlich ebenso genießen wie das tolle Abschneiden beim Bundesfinale.
Humboldt-Gymnasium: Serge Zumbal, Leon Scholze, Johannes Köhler, Jacob Schellbach, Daniel Albrandt, Moritz Bock, Gernot Gräbner, Betreuer Cay Scholze
Sandra Arm
Autor: redIm Spiel um Platz elf setzten sich die Nordhäuser gegen das Gymnasium Süderelbe aus Hamburg mit 5:2 durch.
Betreuer Cay Scholze bewies sich in dieser Begegnung als ausgezeichneter Motivator. Das bekam insbesondere Johannes Köhler zu spüren. Er sorgte nämlich für den alles entscheidenden fünften Punkt sowie den Sieg im Kampf um den elften Rang. Anders wie noch in der Vorrunde, es wurden jeweils sechs Einzel- und drei Doppelpartien ausgetragen sowie auf drei Gewinnsätze bis jeweils elf Punkte gespielt, reichten ab der Zwischenrunde lediglich fünf gewonnene Partien.
Johannes zeigte ein starke, gewann den ersten Satz mit 11:8, gab den zweiten mit 4:11 ab und legte im dritten mit 11:7 wieder vor. Doch sein Kontrahent, Joris Wahlers, setzte dagegen und glich zum 2:2 (8:11) aus. Also musste der fünfte Satz entscheiden. Scholze wusste, dass sich seine Schützlinge für die knappe 4:5-Niederlage aus der Vorrunde gegen die Hamburger revanchieren wollten, dafür kämpften sie um jeden Zähler. Johannes gab sein Bestes, spielte druckvoll auf und siegte mit 11:6. Erleichterung bei Scholze, Erleichterung auch bei seinen Schützlingen. Parallel dazu spielte bereits Jacob Sellbach, der die ersten beiden Durchgänge verlor.
Wenn Johannes verloren hätte, bei Jacob sah es auch nicht so gut aus, dann steht es ganz schnell Unentschieden und das letzte Doppel muss die Entscheidung bringen. Wir wollten ein vorzeitiges Ende, sagte Scholze. Das gelang am Ende auch, mit Johannes und einem nassgeschwitzten Motivator. Die Jungs haben top gespielt, zollte er seinen Schützlingen anschließend Respekt und Anerkennung.
Im Vorfeld des Bundesfinals hatte Scholze mit einem Platz unter den ersten zehn geliebäugelt. Doch die verkorkste Vorrunde mit drei Niederlagen gegen das Gymnasium Eckhorst Bargteheide aus Schleswig-Holstein (2:7), das Ludwigsgymnasium Köthen aus Sachsen-Anhalt (3:6) und das Gymnasium Süderelbe aus Hamburg (4:5) ließ eine bessere Platzierung nicht zu. Um die Köpfe der Schützlinge von Scholze wieder frei zu bekommen, ging es am Abend noch zum Basketball in die O2-World. ALBA Berlin empfing die Mannschaft aus Trier zum Punktspiel, die Albatrosse gaben in den Schlussminuten einen sicher geglaubten Sieg noch aus der Hand und unterlagen mit 88:91. Das Basketballmatsch schien die richtige Abwechslung gewesen zu sein, denn am Donnerstag präsentierten sich die Nordhäuser in einer anderen Verfassung wie noch am Vortag.
In der Qualifikation für die Plätze neun bis 16 wartete zunächst die Mannschaft aus dem Saarland auf die Nordhäuser. Die beiden Doppel verliefen ausgeglichen, danach holte Daniel Albrandt den zweiten Punkt für seine Mannschaft sowie die an Nummer eins, zwei und drei Gesetzten, Serge Zumbal, Leon Scholze und Johannes Köhler, die Zähler drei, vier und fünf. Einige der Partien waren hart umkämpft und gingen sehr knapp aus, resümierte Scholze.
Dieser Erfolg berechtigte zur anschließenden Qualifikation um die Plätze neun bis zwölf. Dort wartete das Christa- und-Peter-Scherpf-Gymnasium Prenzlau aus Brandenburg. Eine harte Nuss, wie sich schon in den ersten beiden Doppeln herausstellte. Beide gingen für die Nordhäuser verloren. Den einzigen Punkt bei der 1:5-Niederlage holte Moritz Bock. In drei Einzeln mussten die Spieler über die volle Distanz gehen. So wie Serge, der eine tolle Aufholjagd startete. Gegen Moritz Voss lag er bereits 0:2 zurück, glich noch zum 2:2 aus und musste sich im fünften Satz dennoch geschlagen geben. Die Niederlage bedeutete gleichzeitig, dass die Nordhäuser um Platz elf spielen.
Als Belohnung für die tolle Leistung dürfen die Jungs nun den Freitag selbst gestalten. Ja, sie haben schon Wünsche geäußert, bestätigte Scholze. So stehen unter anderem eine Bootsfahrt und der Besuch des Fernsehturms ganz oben auf der Wunschliste. Den Ausblick werden sie dann sicherlich ebenso genießen wie das tolle Abschneiden beim Bundesfinale.
Humboldt-Gymnasium: Serge Zumbal, Leon Scholze, Johannes Köhler, Jacob Schellbach, Daniel Albrandt, Moritz Bock, Gernot Gräbner, Betreuer Cay Scholze
Sandra Arm










