Nordhäuser Turner mit guten Leistungen
Mittwoch, 24. April 2013, 19:53 Uhr
Die ersten Medaillen beim Bundesfinale Jugend trainiert für Olympia wurden am Mittwoch in Berlin vergeben. Im Fokus standen die Geräteturner der Wettkampfklasse IV. Unter ihnen auch zwei Nordhäuser Mannschaften, die für das Bundesland Thüringen antraten...
Die Mädchen des Herder-Gymnasiums belegten Rang 15, für die Jungen des Humboldt-Gymnasiums sprang der zwölfte Platz heraus.
Es war ein bisschen wie bei den Olympischen Spielen. Vor dem Wettkampf liefen die Schüler gemeinsam mit Schild und Flagge in die Halle ein. Jakob Eiselt, Schüler vom Herder-Gymnasium, marschierte vorneweg, er trug das Schild mit der Aufschrift des Bundeslandes. Er machte einen ebenso stolzen Eindruck wie Thomas Voita vom Humboldt-Gymnasium, der die Flagge in den Händen hielt. Betreut wurden beide Mannschaften von Eric Keßler (Herder-Gymnasium) sowie Susanne Ritscher und Elfi Kirchbichler (beide Humboldt-Gymnasium).
De Mannschaften reisten am Dienstag nach Berlin, der Empfang war herzlich. Die Anreise verlief richtig super. Im Zug hatten wir Sitzplätze und wir wurden in Berlin herzlich begrüßt, merkte Kirchbichler an. Für die tolle Begrüßung sorgte unter anderem Rosel Geppert aus dem Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur. Sie ließ es sich am Folgetag nicht nehmen, einen kurzen Stopp in der Sporthalle Schöneberg einzulegen, um die jungen Thüringer zu unterstützen.
Nur nicht Letzter werden, hatte Keßler seinen Schützlingen als Ziel ausgegeben. Kirchbichler hoffte für die Jungen auf eine Platzierung in der Nähe der Top-Ten. Doch im Wesentlichen ging es eigentlich nur um vier Worte: Dabei sein ist alles! Mit dabei als Betreuerin ist Kirchbichler bereits zum zehnten Mal. Es ist immer wieder schön hier und das Highlight im Jahr, freute sie sich wieder mit dabei zu sein.
Das von ihr benannte Highlight begann für die Nordhäuser mit zwei der drei Sonderprüfungen - Stangenklettern und Standweitsprung. Beim Stangenklettern schrien sich die Jungen und Mädchen gegenseitig hoch. Auch beim Standweitsprung durften die Anfeuerungsrufe nicht fehlen. Mit der zweiten Station wartete die ersten Gerätebahn (Reck, Boden, Sprung). Anschließend wurde zur Gerätebahn B (Schwebebalken, Boden, Parallelbarren) und abschließend zur dritten Gerätebahn, bei der die Übungen in der Gruppe (Boden, Langbank, Partnerübung (Boden)) ausgeführt wurden, gewechselt.
Auch das Fernsehen wurde auf die jungen Turner aufmerksam. Der Reporter schnappte sich die fünf Jungen, die aber kaum ein Wort herausbekamen. So mundfaul sind sind die sonst nicht, versicherte Kirchbichler. Die letzte der drei Sonderprüfungen – Sprint-Umkehrstaffel - bildete dann den Abschluss des Wettkampfs. Die vorher ausgegebenen Ratschen verfehlten ihre Wirkung nicht. Begeistert drehten die Betreuer, die nicht startenden Teilnehmer sowie die Zuschauer die Anfeuerungswerkzeuge und hatten richtig Spaß am ohrenbetäubender Lärm.
Etwas ruhiger ging es dann bei der anschließenden Siegerehrung zu, bei der die Mannschaften ebenfalls mit Schild und Flagge einliefen. Den Betreuern der Nordhäuser Teams war die Anspannung anzusehen. Nur nicht Letzter werden, war das ausgegebene Ziel. Schon recht früh mussten ihre Schützlinge nach vorn treten, um die Urkunde für den 15. und zwölften Platz entgegenzunehmen. Trotz des zwölften Platzes zeigte sich Kirchbichler von den Leistungen der fünf Jungs begeistert: Sie haben alle ihr Bestes gegeben. So gut waren sie noch nie. Es hat sich keiner einen Patzer erlaubt, sie sind nicht runtergefallen. Dagegen haderte Keßler mit den Leistungen seiner Schützlinge ein wenig. Ich bin mit den Leistungen größtenteils zufrieden, ein bisschen geht aber immer noch.
Erst die Arbeit, dann das Vergnügen, heißt es. Nach dem Wettkampf kann das nur eines heißen - Berlin genießen. Sie erwartet die Nordhäuser bis Freitag ein vielfältiges Kulturprogramm. So stehen unter anderem Kino, das LEGOLAND Discovery Centre, eine Stadtführung, der Besuch im legendären Wachsfigurenkabinett Madame Tussauds, eine Reise ins alte Ägypten zu Tutanchamun – sein Grab und die Schätze sowie das Musical Tanz der Vampire ganz oben auf der Prioritätenliste. Zum Abschluss darf dann auch noch gefeiert werden. So erwartete die Teilnehmer am Freitagabend die Siegerehrung mit Showprogramm unter anderem mit einer großen Disco-Party in der Max-Schmeling-Halle.
Humboldt-Gymnasium: Vincent Großer, Leopold Kouschil, Konrad Meyer, Matti Keßler, Thomas Voita, Betreuerinnen Susanne Ritscher/Elfi Kirchbichler
Herder-Gymnasium: Valerie Scholz, Klara Christine Frenzel, Jakob Eiselt, Konstantin Gerboth, Clara Meyer, Betreuer Eric Keßler
Autor: redDie Mädchen des Herder-Gymnasiums belegten Rang 15, für die Jungen des Humboldt-Gymnasiums sprang der zwölfte Platz heraus.
Es war ein bisschen wie bei den Olympischen Spielen. Vor dem Wettkampf liefen die Schüler gemeinsam mit Schild und Flagge in die Halle ein. Jakob Eiselt, Schüler vom Herder-Gymnasium, marschierte vorneweg, er trug das Schild mit der Aufschrift des Bundeslandes. Er machte einen ebenso stolzen Eindruck wie Thomas Voita vom Humboldt-Gymnasium, der die Flagge in den Händen hielt. Betreut wurden beide Mannschaften von Eric Keßler (Herder-Gymnasium) sowie Susanne Ritscher und Elfi Kirchbichler (beide Humboldt-Gymnasium).
De Mannschaften reisten am Dienstag nach Berlin, der Empfang war herzlich. Die Anreise verlief richtig super. Im Zug hatten wir Sitzplätze und wir wurden in Berlin herzlich begrüßt, merkte Kirchbichler an. Für die tolle Begrüßung sorgte unter anderem Rosel Geppert aus dem Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur. Sie ließ es sich am Folgetag nicht nehmen, einen kurzen Stopp in der Sporthalle Schöneberg einzulegen, um die jungen Thüringer zu unterstützen.
Nur nicht Letzter werden, hatte Keßler seinen Schützlingen als Ziel ausgegeben. Kirchbichler hoffte für die Jungen auf eine Platzierung in der Nähe der Top-Ten. Doch im Wesentlichen ging es eigentlich nur um vier Worte: Dabei sein ist alles! Mit dabei als Betreuerin ist Kirchbichler bereits zum zehnten Mal. Es ist immer wieder schön hier und das Highlight im Jahr, freute sie sich wieder mit dabei zu sein.
Das von ihr benannte Highlight begann für die Nordhäuser mit zwei der drei Sonderprüfungen - Stangenklettern und Standweitsprung. Beim Stangenklettern schrien sich die Jungen und Mädchen gegenseitig hoch. Auch beim Standweitsprung durften die Anfeuerungsrufe nicht fehlen. Mit der zweiten Station wartete die ersten Gerätebahn (Reck, Boden, Sprung). Anschließend wurde zur Gerätebahn B (Schwebebalken, Boden, Parallelbarren) und abschließend zur dritten Gerätebahn, bei der die Übungen in der Gruppe (Boden, Langbank, Partnerübung (Boden)) ausgeführt wurden, gewechselt.
Auch das Fernsehen wurde auf die jungen Turner aufmerksam. Der Reporter schnappte sich die fünf Jungen, die aber kaum ein Wort herausbekamen. So mundfaul sind sind die sonst nicht, versicherte Kirchbichler. Die letzte der drei Sonderprüfungen – Sprint-Umkehrstaffel - bildete dann den Abschluss des Wettkampfs. Die vorher ausgegebenen Ratschen verfehlten ihre Wirkung nicht. Begeistert drehten die Betreuer, die nicht startenden Teilnehmer sowie die Zuschauer die Anfeuerungswerkzeuge und hatten richtig Spaß am ohrenbetäubender Lärm.
Etwas ruhiger ging es dann bei der anschließenden Siegerehrung zu, bei der die Mannschaften ebenfalls mit Schild und Flagge einliefen. Den Betreuern der Nordhäuser Teams war die Anspannung anzusehen. Nur nicht Letzter werden, war das ausgegebene Ziel. Schon recht früh mussten ihre Schützlinge nach vorn treten, um die Urkunde für den 15. und zwölften Platz entgegenzunehmen. Trotz des zwölften Platzes zeigte sich Kirchbichler von den Leistungen der fünf Jungs begeistert: Sie haben alle ihr Bestes gegeben. So gut waren sie noch nie. Es hat sich keiner einen Patzer erlaubt, sie sind nicht runtergefallen. Dagegen haderte Keßler mit den Leistungen seiner Schützlinge ein wenig. Ich bin mit den Leistungen größtenteils zufrieden, ein bisschen geht aber immer noch.
Erst die Arbeit, dann das Vergnügen, heißt es. Nach dem Wettkampf kann das nur eines heißen - Berlin genießen. Sie erwartet die Nordhäuser bis Freitag ein vielfältiges Kulturprogramm. So stehen unter anderem Kino, das LEGOLAND Discovery Centre, eine Stadtführung, der Besuch im legendären Wachsfigurenkabinett Madame Tussauds, eine Reise ins alte Ägypten zu Tutanchamun – sein Grab und die Schätze sowie das Musical Tanz der Vampire ganz oben auf der Prioritätenliste. Zum Abschluss darf dann auch noch gefeiert werden. So erwartete die Teilnehmer am Freitagabend die Siegerehrung mit Showprogramm unter anderem mit einer großen Disco-Party in der Max-Schmeling-Halle.
Humboldt-Gymnasium: Vincent Großer, Leopold Kouschil, Konrad Meyer, Matti Keßler, Thomas Voita, Betreuerinnen Susanne Ritscher/Elfi Kirchbichler
Herder-Gymnasium: Valerie Scholz, Klara Christine Frenzel, Jakob Eiselt, Konstantin Gerboth, Clara Meyer, Betreuer Eric Keßler


































































