nnz-online

nnz-Rückspiegel: 17. März 2003

Mittwoch, 17. März 2004, 06:41 Uhr
Nordhausen (nnz). Sie wollen wissen, was sich im Landkreis Nordhausen vor exakt einem Jahr ereignet hat? Kein Problem! Die nnz hat für Sie im Archiv geblättert. Heute:
Entfernt, Ideen und „Künstler“


Sauber entfernt
Ein Stück Bleicheröder Bergbau-Geschichte ist heute im wahrsten Sinne des Wortes zu Bruch gegangen. Punkt 15.30 Uhr wurde der Schornstein des Kaliwerkes gesprengt. Der Parkplatz vor dem Kaliwerk war schon eine halbe Stunde vor dem heißen Termin voll belegt. Es waren viele ehemalige Kaliwerker, die sich das Schauspiel nicht entgehen lassen wollten. In vielen Gespräche schwang Wehmut mit. Wehmut über eine Tradition, die nach der Wende abrupt endete, viele verloren ihren Beruf, einige Männer um die 60 hatten seit 1990 nie wieder Arbeit.

Jetzt ist der 90 Meter hohe Schornstein, der weithin von der Bergbautradition kündete einfach weg, wie damals ihre Arbeitsplätze. Doch es geht weiter. Die Esse muß Platz machen, Platz für eine Neuansiedlung, in der vielleicht die Söhne der älteren Bergleute eine neue Arbeit finden...


Ideen können Zukunft erschließen
Brigitte Freiberg Brigitte Freiberg, Leiterin der GFAW in Nordhausen schien bekümmert, als ihr nnz sagte, selten ein Referat gehört zu haben, in dem so wenig Konkretes gesagt wurde. Tatsächlich konnte es missverstanden werden, deshalb die nachfolgenden Erläuterungen. Es geht um eine Veranstaltung, zu der die Gesellschaft für Arbeits- und Wirtschaftsförderung (GFAW) in der vergangenen Woche ins BIC nach Bielen eingeladen hatte. nnz folgte gern der Einladung, um zu hören, was zu dem gesetzten Thema „Lokales Kapital für soziale Zwecke“ erläutert werden würde. Und so wie der Berichterstatter waren zahlreiche andere Vertreter/innen aus den verschiedensten Bereichen der Einladung gefolgt. Dass sich darunter allein drei Landtagsabgeordnete verschiedener Parteien befanden, ließ von vornherein eine Einschätzung von Bedeutung und Niveau der Veranstaltung zu...ausführlich im nnz-Archiv


„Künstler am Werk“
Kunstwerk Waggons der Deutschen Bahn sind immer wieder begehrte Objekte von Graffiti-Sprühern. In der zurückliegenden Nacht waren derartige „Künstler“ in Nordhausen auf dem Geländes des Bahnhofs unterwegs. Zwei von ihnen wurden geschnappt. Kurz nach 3 Uhr ging bei der Polizei der Hinweis ein, dass Unbekannte sich an einem Triebwagen und einem Beiwagen der Deutschen Bahn zu schaffen machten. Die drei „Kreativen“ wurden in ihrem Werk an den Bahnwagen der Strecke Nordhausen-Northeim allerdings durch Mitarbeiter eines privaten Wachdienstes gestört, sie flüchteten in Richtung Innenstadt. Die Polizei leitete sofort eine Fahndung ein und konnte zwei der drei Sprayer vorläufig festnehmen. Nach nnz-Informationen handelt es sich dabei um einen 17jährigen aus Leinefelde und einen 14 Jahre alten Jungen aus Nordhausen...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz

Drucken ...
Alle Texte, Bilder und Grafiken dieser Web-Site unterliegen dem Urherberrechtsschutz.
© 2026 nnz-online.de