nnz-Forum: Endlose Geschichte
Freitag, 19. April 2013, 18:28 Uhr
Eins muss man uns Nordhäusern lassen – langweilig sind wir nicht. Die unendliche Geschichte wird wahrscheinlich in Nordhausen neu geschrieben, so beginnt das Statement eine Nordhäuser Stdatrates...
Nur mal so zur Erinnerung 9 000 000 € sollte sie mal kosten, diese Bibliothek. Davon sind wir inzwischen weit entfernt. Betrachten wir die variantenreiche Verfahren zum Thema der fachgerechten Unterbringung der Himmelgartenbibliothek, so darf man doch mit einem gewissen Stolz erfüllt sein, denn man wird das Gefühl nicht los, das in unserer Stadt Politiker mit dem gleichen Parteibuch, wie die Damen und Herren im Berliner Senat auch sehr ähnliche Ergebnisse erreichen, wie etwa bei dem Bau eines neuen Flughafens.
Die Probleme zur Unterbringung der Himmelgartenbibliothek, sind die Probleme, die so offensichtlich sind, dass ein Verheimlichen nicht mehr möglich ist. Schaut man sich den neuen Versammlungssaal, den Bürgersaal an, wird man feststellen, dass seine Größe nicht in einem vernünftigen Verhältnis zu seinen Entstehungskosten steht. Dieser Saal ist nicht wesentlich größer, als der jetzige Sitzungssaal des Stadtrates allerdings mit dem Vorteil ohne störende und sichtbehindernde Säulen.
Um es noch einmal deutlich zu machen, eine bessere Unterbringung unserer Stadtbibliothek und eine Rückführung der wertvollen Himmelgartenbibliothek nach Nordhausen mit der Symbiose eines Versammlungsraumes in entsprechend verbesserter Größe gegenüber den bisher vorhandenen Möglichkeiten und gleichzeitig eine Baulücke zuschließen, war der erklärte Wille und die Forderung der Oberbürgermeisterin. Die große Mehrheit unserer Volksvertreter (Stadträte) stimmten zu, nach der erfolgten Erläuterung der zu erwartenden Kosten für dieses Vorhaben.
Informationen über das Baugeschehen wurden nach der einmaligen Vorstellung des Projektes nur noch tröpfchenweise den Stadträten verabreicht.
Eine lückenlose Aufklärung dieser Fehlentwicklung ist hier mehr als geboten. Dabei sollte es nicht nur um die planerischen Fehlleistungen betreffend der Unterbringung der Himmelgartenbibliothek gehen, sondern auch warum die mögliche Größe des Sitzungssaals nicht genutzt werden soll.
Es bleibt zu hoffen, dass alle Stadträte eine Aufklärung fordern und das entsprechende Gremium dafür schaffen, damit ein neues unter den Teppich kehren nicht möglich wird.
Martin Höfer, Stadtratsmitglied der FDP
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Nur mal so zur Erinnerung 9 000 000 € sollte sie mal kosten, diese Bibliothek. Davon sind wir inzwischen weit entfernt. Betrachten wir die variantenreiche Verfahren zum Thema der fachgerechten Unterbringung der Himmelgartenbibliothek, so darf man doch mit einem gewissen Stolz erfüllt sein, denn man wird das Gefühl nicht los, das in unserer Stadt Politiker mit dem gleichen Parteibuch, wie die Damen und Herren im Berliner Senat auch sehr ähnliche Ergebnisse erreichen, wie etwa bei dem Bau eines neuen Flughafens.
Die Probleme zur Unterbringung der Himmelgartenbibliothek, sind die Probleme, die so offensichtlich sind, dass ein Verheimlichen nicht mehr möglich ist. Schaut man sich den neuen Versammlungssaal, den Bürgersaal an, wird man feststellen, dass seine Größe nicht in einem vernünftigen Verhältnis zu seinen Entstehungskosten steht. Dieser Saal ist nicht wesentlich größer, als der jetzige Sitzungssaal des Stadtrates allerdings mit dem Vorteil ohne störende und sichtbehindernde Säulen.
Um es noch einmal deutlich zu machen, eine bessere Unterbringung unserer Stadtbibliothek und eine Rückführung der wertvollen Himmelgartenbibliothek nach Nordhausen mit der Symbiose eines Versammlungsraumes in entsprechend verbesserter Größe gegenüber den bisher vorhandenen Möglichkeiten und gleichzeitig eine Baulücke zuschließen, war der erklärte Wille und die Forderung der Oberbürgermeisterin. Die große Mehrheit unserer Volksvertreter (Stadträte) stimmten zu, nach der erfolgten Erläuterung der zu erwartenden Kosten für dieses Vorhaben.
Informationen über das Baugeschehen wurden nach der einmaligen Vorstellung des Projektes nur noch tröpfchenweise den Stadträten verabreicht.
Eine lückenlose Aufklärung dieser Fehlentwicklung ist hier mehr als geboten. Dabei sollte es nicht nur um die planerischen Fehlleistungen betreffend der Unterbringung der Himmelgartenbibliothek gehen, sondern auch warum die mögliche Größe des Sitzungssaals nicht genutzt werden soll.
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Martin Höfer, Stadtratsmitglied der FDP
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Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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