Advent und mehr
Freitag, 19. April 2013, 10:46 Uhr
Superintendent Michael Bornschein, Dompfarrer Richard Hentrich und Wolf-Johannes von Biela, Pfarrer der Gemeinde St. Blasii-Altendorf, waren gestern Gäste im Rathaus zu einem zweiten Arbeitsgespräch mit Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh. Im Mittelpunkt stand unter anderen die Zukunft des Advenstmarktes...
Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh (vorn) hatte Superintendenten Michael Bornschein (rechts), Dompfarrer Richard Hentrich (2.v.l.) und Pfarrer Wolf-Johannes von Biela (links) von der Gemeinde St. Blasii-Altendorf ins Rathaus eingeladen.
Ein Thema war der Adventsmarkt des Vorjahres. Dr. Zeh sagte, dass die Verlegung auf den Theaterplatz aus seiner Sicht eine gelungene Lösung war. Die Vertreter der Kirchen verwiesen darauf, dass sowohl der kleine Adventsmarkt vor der Blasii-Kirche als auch der Krippenweg eine gute Ergänzung des Marktes auf dem Theaterplatz gewesen seien.
Während es auf dem Theaterplatz um weltlichen Genuss ging, waren beim Markt vor der Blasii-Kirche und beim Krippenweg eher Geruhsamkeit, Gestalten, Erleben und auch christliche Motive Schwerpunkte. Das eine hat das andere sehr gut ergänzt, so Hentrich und Bornschein.
Mit Blick auf die Neugestaltung des Blasiikirch-Platzes und der Nebenareale kündigte Dr. Zeh an, dass mit der Neuordnung der Verkehrsbereiche zwischen dem Einkaufszentrum und dem Platz in diesem Sommer begonnen werden solle. Die Neugestaltung des eigentlichen Platzes ist für 2016 geplant. Kleinere Details der Platzgestaltung, so Dr. Zeh auf die Frage von Superintendent Bornschein, würden dann natürlich mit der Kirchgemeinde beraten. Bei der grundsätzlichen Gestaltung ist der entsprechende Stadtratsbeschluss bindend, so der Oberbürgermeister.
Weiteres Thema des Gesprächs war das geplante Lutherdenkmal. Die Stadtverwaltung bekenne sich zum Bau des Denkmals und zur entsprechenden Initiative des Rotary-Clubs, denn die Reformation spielt eine wichtige Rolle in der Nordhäuser Stadtgeschichte. Die Vertreter der evangelischen Kirche betonten, dass es kein Kirchendenkmal werden solle, sondern ein Denkmal für die Stadt.
Deshalb sei eine breite öffentliche Diskussion über die Gestalt des Denkmals wünschenswert. Man werde prüfen, ob dazu das Gremium des Lutherforums um Vertreter des Nordhäuser Stadtrats ergänzt werden sollte, kündigte Dr. Zeh an.
Pfarrer Hentrich bot mit Blick auf die Vorbereitung der öffentlichen Gedenken in der Stadt die Kooperation mit den Kirchen an, zum Beispiel anlässlich der Jahrestage der Bombardierung. Superintendent Bornschein verwies darauf, dass man mit Blick auf den Umstand, dass die Zeitzeugen aussterben würden, die Formen des Gedenkens auf die jüngeren Generationen angepasst werden müssten.
Autor: redOberbürgermeister Dr. Klaus Zeh (vorn) hatte Superintendenten Michael Bornschein (rechts), Dompfarrer Richard Hentrich (2.v.l.) und Pfarrer Wolf-Johannes von Biela (links) von der Gemeinde St. Blasii-Altendorf ins Rathaus eingeladen.
Ein Thema war der Adventsmarkt des Vorjahres. Dr. Zeh sagte, dass die Verlegung auf den Theaterplatz aus seiner Sicht eine gelungene Lösung war. Die Vertreter der Kirchen verwiesen darauf, dass sowohl der kleine Adventsmarkt vor der Blasii-Kirche als auch der Krippenweg eine gute Ergänzung des Marktes auf dem Theaterplatz gewesen seien.
Während es auf dem Theaterplatz um weltlichen Genuss ging, waren beim Markt vor der Blasii-Kirche und beim Krippenweg eher Geruhsamkeit, Gestalten, Erleben und auch christliche Motive Schwerpunkte. Das eine hat das andere sehr gut ergänzt, so Hentrich und Bornschein.
Mit Blick auf die Neugestaltung des Blasiikirch-Platzes und der Nebenareale kündigte Dr. Zeh an, dass mit der Neuordnung der Verkehrsbereiche zwischen dem Einkaufszentrum und dem Platz in diesem Sommer begonnen werden solle. Die Neugestaltung des eigentlichen Platzes ist für 2016 geplant. Kleinere Details der Platzgestaltung, so Dr. Zeh auf die Frage von Superintendent Bornschein, würden dann natürlich mit der Kirchgemeinde beraten. Bei der grundsätzlichen Gestaltung ist der entsprechende Stadtratsbeschluss bindend, so der Oberbürgermeister.
Weiteres Thema des Gesprächs war das geplante Lutherdenkmal. Die Stadtverwaltung bekenne sich zum Bau des Denkmals und zur entsprechenden Initiative des Rotary-Clubs, denn die Reformation spielt eine wichtige Rolle in der Nordhäuser Stadtgeschichte. Die Vertreter der evangelischen Kirche betonten, dass es kein Kirchendenkmal werden solle, sondern ein Denkmal für die Stadt.
Deshalb sei eine breite öffentliche Diskussion über die Gestalt des Denkmals wünschenswert. Man werde prüfen, ob dazu das Gremium des Lutherforums um Vertreter des Nordhäuser Stadtrats ergänzt werden sollte, kündigte Dr. Zeh an.
Pfarrer Hentrich bot mit Blick auf die Vorbereitung der öffentlichen Gedenken in der Stadt die Kooperation mit den Kirchen an, zum Beispiel anlässlich der Jahrestage der Bombardierung. Superintendent Bornschein verwies darauf, dass man mit Blick auf den Umstand, dass die Zeitzeugen aussterben würden, die Formen des Gedenkens auf die jüngeren Generationen angepasst werden müssten.

