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Für alle Generationen

Montag, 15. April 2013, 12:30 Uhr
Am Mittwoch (17. April) lädt der ambulante Bereich der Nordthüringer Lebenshilfe ab 14.00 Uhr zum Tag der Offenen Tür ein: In der Bahnhofstraße 20a (Ecke Arnoldstraße, im ehemaligen Kaufhaus) können Besucher entdecken, wie vielfältig die Angebote der Lebenshilfe sind, gleich vier ambulante Angebote sind hier unter dem Dach der Ambulanten Dienste vereint...

Frühförderstelle (Foto: NTL) Frühförderstelle (Foto: NTL)

In der zweiten Etage öffnet die Interdisziplinäre Frühförderstelle ihre Türen. Frühförderung ist eine wichtige Hilfe für Familien mit Kindern, die besondere Begleitung und Unterstützung benötigen. Hier werden heilpädagogische und therapeutische Leistungen (Logopädie, Ergotherapie und Physiotherapie) aus einer Hand erbracht. Wenn Eltern sich um die Entwicklung ihres Kindes sorgen, ist die Frühförderstelle neben Kinderärzten und Ärzten des öffentlichen Gesundheitsdienstes erster Ansprechpartner.

Am Tag der Offenen Tür bietet die Einrichtung Eltern die Möglichkeit, sich über Behandlungs- und Fördermöglichkeiten zu informieren, wenn sie ein Entwicklungsrisiko bei ihrem Kind vermuten. Außerdem stehen die Mitarbeiterinnen der Frühförderstelle für Fachkräfte anderer Einrichtungen zum Gespräch zur Verfügung und freuen sich auf einen regen fachlichen Austausch. Für Kinder gibt es verschiedene Bastelangebote und jede Menge zu entdecken. Für ein Kuchenbuffet, Kaffee und Tee ist gesorgt.

In der vierten Etage befindet sich eine Beratungsstelle für Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen. Sozialarbeiterin Sylke Henke-Werner berät Hilfesuchende zu allen Fragen rund um Behinderung, Pflege, Betreuung, Grundsicherung usw. Am Tag der Offenen Tür steht sie von 14.00 bis 18.00 zum Gespräch zur Verfügung. Um 14.30 Uhr hält sie außerdem einen Fachvortrag zum Pflegeneuausrichtungsgesetz, das am 1. Januar in Kraft getreten ist.

Neben der Beratungsstelle präsentiert die Lebenshilfe hier auch den Familienentlastenden Dienst und das Ambulant betreute Wohnen und stellt vor, welche Assistenzleistungen Menschen mit Behinderung bei der Lebenshilfe nutzen können. Am Mittwochnachmittag soll vor allem Zeit sein für das persönliche Gespräch mit Interessierten. Daneben kann die Ausstellung des Kunstprojektes „Farbrausch“ besichtigt werden, in der Menschen mit Behinderung ihre Werke präsentieren. Das Lesecafé „Leselust“ lädt Menschen mit Behinderung ab 15.45 Uhr zum Zuhören und Vorlesen ein. Begleitende Angehörige können sich parallel über die verschiedenen Angebote informieren. Auch hier können Kaffee und selbstgebackener Kuchen genossen werden.

In den letzten Jahren hat die Betreuung Demenzkranker durch den Familienentlastenden Dienst an Bedeutung gewonnen. Angehörige nutzen das Angebot der individuellen stundenweisen Betreuung, um neue Kraft zu tanken. Auch zu dieser Form der Betreuung können Besucher sich am Tag der Offenen Tür umfassend informieren.

Jana Lenz, Leiterin der Ambulanten Dienste, hofft auf reges Interesse am kommenden Mittwochnachmittag. Wenn Betroffene, Angehörige und Fachkräfte am Tag der Offenen Tür miteinander ins Gespräch kommen, dann können alle Beteiligten davon profitieren.
Autor: red

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