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nnz-Rückspiegel: 13. März 2003

Samstag, 13. März 2004, 06:42 Uhr
Nordhausen (nnz). Wenn Sie wissen wollen, was sich vor exakt einem Jahr im Landkreis Nordhausen ereignet hat? Dann sind Sie hier genau richtig. Die nnz-Redaktion hat zurückgeblickt.
Heute: Schallmauer, sterben und Nullnummer


nnz-intern: Schallmauer
Die nnz hat im vergangenen Monat eine Schallmauer durchbrochen. „Schuld“ daran waren in erster Linie Sie – die Leser der Online-Zeitung. Als die nnz im Spätsommer des Jahres 2000 „geboren“ und im September die „Allianz“ mit der Kreativabteilung von „wirsinds“ für alle nnz-Leser sichtbar wurde, da saßen wir also alle zusammen und waren zufrieden mit dem damaligen Ergebnis. Auch mit 5.000 Klicks. Die Frage, die damals gestellt wurde, was wir machen, wenn wir „irgendwann“ mal 100.000 Klicks pro Monat haben, blieb unbeantwortet. So weit wollte zu jener Zeit wohl kaum einer denken...ausführlich im nnz-Archiv


Das Sterben ist hausgemacht
Abgesang Die Zeitungslandschaft im Landkreis Nordhausen wird ärmer. Das „Nordhäuser Echo“, eines der ersten Anzeigenblätter, nimmt Abschied. Der ist zum Teil „hausgemacht“. Mitten in der Wende war es, da kam der Jungfer-Verlag aus dem niedersächsischen Herzberg mit seinen Zeitungen nach Nordhausen. Der Chefredakteur des Harz-Kuriers, Adolf Bischof, karrte die Tageszeitung und Anzeigenblätter fast täglich im eigenen Auto nach Nordhausen und verteilte sie. Da gab es die „Neue“ noch kostenlos. Monate später gelang es, eine Nordhäuser Redaktion aufzubauen, parallel dazu wurde der Anzeigenblattmarkt im Landkreis Nordhausen etabliert. Vor allem das Geschäft mit den kostenlosen Blättern boomte. In der Herzberger Zentrale wurden Strategien entwickelt. Von Nordhausen ging es nach Sondershausen, nach Sangerhausen, nach Eisleben und Hettstedt. Der Schreiber dieser Zeilen hat die damalige Entwicklung begleitet, war in Sachsen-Anhalt aktiv am redaktionellen Teil der Anzeigenblätter beteiligt...ausführlich im nnz-Archiv


Keine Kultur-Nullnummer
Kultur Nordhausen will – trotz knappster Kassen – in diesem Jahr und danach deutlich mehr für Kultur ausgeben. Damit das Geld auch sinnvoll „angelegt“ werden kann, leistet sich die Stadtverwaltung jetzt einen Experten. Der nennt sich Kultur-Management-Berater und kommt aus der Kulturstadt Hannover. „Gute Kulturarbeit: das heißt nicht, von der Hand in den Mund leben, alles laufen zu lassen. Gute Kulturarbeit bedeutet, das konzeptionelle Heft in der Hand zu behalten – auch und vor allem in finanziell schwierigen Zeiten. Dafür muss man sich Klarheit verschaffen: Was hat Nordhausen an Kultur ? – Was will Nordhausen auch künftig an Kultur? Dabei helfe ich. Grundlage dieser Arbeit ist das - heutzutage durchaus mutige - Bekenntnis der Stadt, die sogenannte freiwillige Aufgabe Kultur weiterzuführen und die Mittel dafür auch nicht zu kürzen.“

So beschreibt Kultur-Management-Berater Professor Werner Hartung aus Hannover die Details seines Auftrags, den er für und mit der Stadt Nordhausen in den nächsten Monaten erledigt: Das Erstellen Kulturkonzept-Entwurfes. Der soll bis Juli fertig sein, dann wird er im Stadtrat diskutiert. Das Konzept werde konkret sein und zum Beispiel Förderkriterien ebenso benennen wie Orientierungshilfen für Strukturentscheidungen oder Vorschläge, wie sich Strukturen ändern könnten. Auch gehe es um den Vorschlag eines kulturellen Leitbildes für Nordhausen...ausführlich im nnz-Archiv


Ende März geht es los!
Ende März ist es mit der Beschaulichkeit in der Bahnhofstraße vorbei. Die Einkaufsmeile soll grundhaft saniert werden. Für die Bauarbeiter eine Herausforderung, für die Anwohner fast eine Zumutung. “Die Stadtverwaltung hat mit den Bauunternehmen, die mit den Arbeiten in der Bahnhofstraße beauftragt sind, ein erstes Bauablaufgespräch geführt. Dabei wurde festgelegt, dass die Bauarbeiten am 31. März beginnen werden. Details sollen bei einer Beratung am 27. März festgelegt werden, zu der ich als Vertreterin der Interessengemeinschaft Bahnhofstraße eingeladen bin. So ist beispielsweise derzeit offen, ob der erste Bauabschnitt die Einfahrt zum Hof des Ärztehauses Bahnhofstraße 8 einschließt oder nicht“, informiert Julie Garke von der Interessengemeinschaft.

Begonnen wird in den kommenden Tagen mit dem Fällen bzw. Umsetzen der Bäume in der Straße, um Baufreiheit zu schaffen. Die Arbeiten sollen nach Zusage der Bauverwaltung außerhalb der Geschäftszeiten durchgeführt werden. Fünf Bäume werden umgepflanzt. Sechs Bäume sind derartig geschädigt, dass sie gefällt werden müssen. Als Ersatz sollen 35 Säulenhainbuchen gepflanzt werden, die bis zu sieben Meter hoch wachsen können, so die IG-Sprecherin...ausführlich im nnz-Archiv


Sandsäcke anschaffen
Gestern trafen sich auf Einladung von Landrat Joachim Claus (CDU) Bürgermeister und Wehrführer der vom Hochwasser betroffenen Städten und Gemeinden des Landkreises Nordhausen. Dabei ging es um Analysen und Schlußfolgerungen. In der knapp zweistündigen Veranstaltung, an der auch ein Vertreter des Staatlichen Umweltamtes Sondershausen teilnahm, wurde das Einsatzgeschehen analysiert und notwendige Verbesserungen im Hochwasserschutz der Gemeinden und des Landkreises beraten. Das Landratsamt informierte über den Stand der Einrichtung des zentralen Lagers für Material und Ausrüstung, das der Freistaat in Nordhausen für die vier Nordkreise mit insgesamt 500.000 Euro finanziert. Auch wenn das Thüringer Innenministerium die Verfügungsgewalt über dieses Lager behält, kann künftig wesentlich schneller auf Einsatztechnik und Einsatzmaterial zurückgegriffen werden...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz

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