Außer Rand und Band
Freitag, 12. April 2013, 15:50 Uhr
Vier gestandene Polizeibeamte waren am Freitagmittag nötig, um einen unbelehrbaren Rentner und dessen Tochter zur Räson zu bringen. Im Ergebnis des Polizeieinsatzes liegen nun Anzeigen wegen des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz, Widerstand, Beleidigung und Bedrohung vor...
Außerdem war der Rentner mit einem nicht zugelassenen Auto unterwegs und hat damit einen Unfall verursacht. Doch der Reihe nach:
Ein Polizeibeamter hatte in Ellrich auf einer Parkfläche ein Auto entdeckt, dessen Kennzeichen vom zuständigen Landratsamt mit den roten Aufklebern Stillgelegt versehen waren. Das Auto war zwangsstillgelegt worden, weil seit geraumer Zeit keine Haftpflichtversicherung mehr bestand.
Als der 79-Jährige am Steuer des Auto vom Polizisten angesprochen wurde, kam die Tochter des Mannes dazu, stieg auf der Beifahrerseite ein und bedeutete ihrem Vater loszufahren. Der Beamte erklärte beiden Personen immer wieder durch die geöffnete Fahrertür, dass dieses Auto nicht mehr fahren darf. Daraufhin wurde er von beiden auf das Übelste beschimpft und bedroht. Insbesondere die Frau bediente sich dabei heftig der Fäkalsprache. Der Rentner hatte inzwischen den Motor gestartet und wollte wegfahren, konnte aber durch die geöffnete Tür am Arm festgehalten werden.
Zwischenzeitlich hatte der Beamte per Handy Verstärkung angefordert. Ein Kontaktbereichsbeamter aus dem Nachbarbereich und eine Streifenwagenbesatzung eilten zu Hilfe. Die 52-jährige Tochter stieg aus dem Wagen, beschimpfte und bedrohte den Polizeibeamten weiter und verschwand schließlich in einem Einkaufsmarkt.
Gemeinsam versuchten nun die vier Polizeibeamten den Rentner von einer Weiterfahrt abzuhalten. Dem widersetzte er sich mit aller Kraft, fuhr mit dem Auto rückwärts und rammte dabei einen Streifenwagen.
Als der Mann endlich aus dem Auto geholt worden war, gab er an, er habe einen Herzschrittmacher und es ginge ihm schlecht. Daraufhin wurde ein Rettungswagen angefordert. Die Besatzung bescheinigte dem Mann jedoch einen stabilen Gesundheitszustand.
Von seinem Vorhaben, mit dem Auto nach Hause zu fahren rückte der Mann noch immer nicht ab und erklärte, dass ihn daran niemand hindern wird. Schlussendlich stellten die Polizeibeamten die Kennzeichen des Wagens und den Autoschlüssel sicher und stellten das Auto verschlossen auf einen Parkplatz.
Autor: redAußerdem war der Rentner mit einem nicht zugelassenen Auto unterwegs und hat damit einen Unfall verursacht. Doch der Reihe nach:
Ein Polizeibeamter hatte in Ellrich auf einer Parkfläche ein Auto entdeckt, dessen Kennzeichen vom zuständigen Landratsamt mit den roten Aufklebern Stillgelegt versehen waren. Das Auto war zwangsstillgelegt worden, weil seit geraumer Zeit keine Haftpflichtversicherung mehr bestand.
Als der 79-Jährige am Steuer des Auto vom Polizisten angesprochen wurde, kam die Tochter des Mannes dazu, stieg auf der Beifahrerseite ein und bedeutete ihrem Vater loszufahren. Der Beamte erklärte beiden Personen immer wieder durch die geöffnete Fahrertür, dass dieses Auto nicht mehr fahren darf. Daraufhin wurde er von beiden auf das Übelste beschimpft und bedroht. Insbesondere die Frau bediente sich dabei heftig der Fäkalsprache. Der Rentner hatte inzwischen den Motor gestartet und wollte wegfahren, konnte aber durch die geöffnete Tür am Arm festgehalten werden.
Zwischenzeitlich hatte der Beamte per Handy Verstärkung angefordert. Ein Kontaktbereichsbeamter aus dem Nachbarbereich und eine Streifenwagenbesatzung eilten zu Hilfe. Die 52-jährige Tochter stieg aus dem Wagen, beschimpfte und bedrohte den Polizeibeamten weiter und verschwand schließlich in einem Einkaufsmarkt.
Gemeinsam versuchten nun die vier Polizeibeamten den Rentner von einer Weiterfahrt abzuhalten. Dem widersetzte er sich mit aller Kraft, fuhr mit dem Auto rückwärts und rammte dabei einen Streifenwagen.
Als der Mann endlich aus dem Auto geholt worden war, gab er an, er habe einen Herzschrittmacher und es ginge ihm schlecht. Daraufhin wurde ein Rettungswagen angefordert. Die Besatzung bescheinigte dem Mann jedoch einen stabilen Gesundheitszustand.
Von seinem Vorhaben, mit dem Auto nach Hause zu fahren rückte der Mann noch immer nicht ab und erklärte, dass ihn daran niemand hindern wird. Schlussendlich stellten die Polizeibeamten die Kennzeichen des Wagens und den Autoschlüssel sicher und stellten das Auto verschlossen auf einen Parkplatz.
