nnz-Forum: Etwas zum guten Ton
Donnerstag, 11. April 2013, 10:17 Uhr
Die Gründung eines Fördervereins für die entstehende Kulturbibliothek hat in der nnz ein unterschiedliches Echo hervorgerufen. Dazu das Statement einer nnz-Leserin im Forum dieser Zeitung...
Wer glaubt, dass Beleidigungen, Verschwörungstheorien und unreflektierte
Kritik im Argotstil Tacheles sei, der irrt. In der Anonymität des Netzes laufen hier plötzlich viele kecke Tastenritter zu scheinbarer Höchstform auf. Das kommt, weil sie ihrem Gegenüber nicht in die Augen blicken müssen!
Fragen Sie sich am besten, wie Sie selbst behandelt und angesprochen werden wollen. Entsprechend begründen Sie dann Ihr Anliegen in einer Form, die man unter zivilisierten Menschen pflegt. Nur so macht das Sinn.
Wer nämlich beleidigt, verrät mehr Unschmeichelhaftes über seine Person als über das von ihr Kommentierte. Überdies disqualifiziert die
Beleidigung ihren Produzenten, da dieser offensichtlich gar nicht an einem Diskurs interessiert ist, sondern nur seinem dumpfen Hass die Bahn bricht.
Was bitte soll denn ein Förderverein für Macht besitzen? Die Eigentumsverhältnisse sind 100% geklärt. Es handelt sich bei diesem Verein auch nicht um einen Aufsichtsrat! Wissen Sie etwas über diese
Menschen, die sich dort ehrenamtlich engagieren wollen?
Soviel verrate ich Ihnen: Es gibt da außer Arbeit nichts zu verteilen. Alle Mitglieder des Vereins sind einzig am gedeihlichen Werden eines Hauses Interessiert, das Ihnen, liebe Kritiker, ihren eigenen Angaben zufolge ja offensichtlich nicht am Herzen liegt. (Mal abgesehen von dem Geld, das es gekostet hat. Aber dieser Segen wäre ohne das Haus völlig an Nordhausen vorbei geflossen.
Bitte überlegen Sie deswegen genau, was Sie zu sagen haben und denken Sie dabei immer daran, dass auf der anderen Seite ein Mensch sitzt.
Karin Kisker
Kommentare bitte nur mit Klarnamen
Wer glaubt, dass Beleidigungen, Verschwörungstheorien und unreflektierte
Kritik im Argotstil Tacheles sei, der irrt. In der Anonymität des Netzes laufen hier plötzlich viele kecke Tastenritter zu scheinbarer Höchstform auf. Das kommt, weil sie ihrem Gegenüber nicht in die Augen blicken müssen!
Fragen Sie sich am besten, wie Sie selbst behandelt und angesprochen werden wollen. Entsprechend begründen Sie dann Ihr Anliegen in einer Form, die man unter zivilisierten Menschen pflegt. Nur so macht das Sinn.
Wer nämlich beleidigt, verrät mehr Unschmeichelhaftes über seine Person als über das von ihr Kommentierte. Überdies disqualifiziert die
Beleidigung ihren Produzenten, da dieser offensichtlich gar nicht an einem Diskurs interessiert ist, sondern nur seinem dumpfen Hass die Bahn bricht.
Was bitte soll denn ein Förderverein für Macht besitzen? Die Eigentumsverhältnisse sind 100% geklärt. Es handelt sich bei diesem Verein auch nicht um einen Aufsichtsrat! Wissen Sie etwas über diese
Menschen, die sich dort ehrenamtlich engagieren wollen?
Soviel verrate ich Ihnen: Es gibt da außer Arbeit nichts zu verteilen. Alle Mitglieder des Vereins sind einzig am gedeihlichen Werden eines Hauses Interessiert, das Ihnen, liebe Kritiker, ihren eigenen Angaben zufolge ja offensichtlich nicht am Herzen liegt. (Mal abgesehen von dem Geld, das es gekostet hat. Aber dieser Segen wäre ohne das Haus völlig an Nordhausen vorbei geflossen.
Bitte überlegen Sie deswegen genau, was Sie zu sagen haben und denken Sie dabei immer daran, dass auf der anderen Seite ein Mensch sitzt.
Karin Kisker
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Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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