nnz-Forum: Von Feuer bedroht
Donnerstag, 11. April 2013, 10:02 Uhr
Es sollte ein schöner Fußballabend werden, als das Telefon klingelte und ein Bürger aus Nordhausen am anderen Ende war. So beginnt die Mail eines Lesers der nnz...
Dieser berichtete von einer Fastkatastrophe in Verbindung mit einer Biomethananlage in Zittau, was er im MDR bei der Sendung "Hier ab vier" gesehen hatte. Er meinte gleich, dass er vom Standort der geplanten Biomethananlage hier in Bielen nicht betroffen sei, aber er als Bürger dieser Stadt es nicht verstehen kann, dass man eine solche Anlage so nah an Wohnbebauung plant und er deshalb dagegen ist.
Uns als Bürgerinitiative "Stoppt Biogas Nordhausen" würde dieser Beitrag ganz sicher interessieren, denn bringt dieser Bericht sehr deutlich zum Ausdruck, wie gefährlich es werden kann, wenn eine Biomethananlage in der Nähe von Gebäuden errichtet wurde und in der Nachbarschaft Feuer ausbricht. Klar interessiert uns so ein Hinweis, doch in diesem Fall glaube ich berechtigt Sagen zu können, er interessiert nicht nur uns, sondern aufgrund der Aktualität ganz sicher die Bürger von Nordhausen und speziell der Verantwortlichen, die eine solche Anlage in der Nähe von Wohnbebauung planen und durchziehen wollen. Der Beitrag ist in der Mediathek des MDR anzusehen.
In diesem Bericht wird deutlich, was ein Brand in der Nähe einer solchen Biomethananlage anrichten kann. Zittau ist zum Glück aufgrund des besonnenen Einsatzes von fast 50 Feuerwehrleuten mit 9 Feuerwehren in der Nacht vom 9. zum 10. April einer Katastrophe entgangen! Hier handelte es sich als Grund für das Feuer vermutlich um Brandstiftung in einem stillgelegten Tischlereigebäude, welches nur wenige Meter entfernt von der Anlage stand.
Nicht nur die Feuerwehrleute von Zittau atmeten auf, nein auch der Chef der Stadtwerke von Zittau, der deutlich machte, welch hochexplosives Gas eine solche Biomethananlage beinhaltet. Diese Anlage steht in einem Gewerbegebiet! Es ist also noch einmal glimpflich ausgegangen! Es ist aber wieder ein Beispiel mehr für uns "Gegner", die gegen einen Standort in der Nähe von Wohnbebauung kämpfen, dass eine solche Anlage genau dort nichts zu suchen hat!
Vielleicht sollten sich die Verantwortlichen von der EVN diesen Beitrag ansehen und sich eventuell auch mal mit den Betreibern in Zittau in Verbindung setzen und jetzt erlangte Erfahrungen austauschen!
Man kann nicht immer am Fernseher sitzen und alles mitbekommen, aber ich danke an dieser Stelle dem Bürger für diesen sehr wichtigen Hinweis. Es zeigt auch, dass es den Bürgern von Nordhausen nicht Einerlei ist, dass so eine gefährliche Biomethananlage genau dort gebaut werden soll, wo sich viele Menschen den Traum von einem eigenen Haus vor vielen Jahren verwirklicht haben.
Es sollte die Verantwortlichen nochmals auf den Plan rufen, Ihre Entscheidung zum Standort zu prüfen. Die betroffenen Bürger werden weiterkämpfen und gegen diesen Standort aufbegehren und viele Nordhäuser unterstützen sie dabei...
Ach ja, zum Schluss wurde es auch noch ein schöner Fußballabend, Bayern gewann und ist im Halbfinale der Championsleage!
Wilfried Roßmell, "Stoppt Biogas Nordhausen"
Dieser berichtete von einer Fastkatastrophe in Verbindung mit einer Biomethananlage in Zittau, was er im MDR bei der Sendung "Hier ab vier" gesehen hatte. Er meinte gleich, dass er vom Standort der geplanten Biomethananlage hier in Bielen nicht betroffen sei, aber er als Bürger dieser Stadt es nicht verstehen kann, dass man eine solche Anlage so nah an Wohnbebauung plant und er deshalb dagegen ist.
Uns als Bürgerinitiative "Stoppt Biogas Nordhausen" würde dieser Beitrag ganz sicher interessieren, denn bringt dieser Bericht sehr deutlich zum Ausdruck, wie gefährlich es werden kann, wenn eine Biomethananlage in der Nähe von Gebäuden errichtet wurde und in der Nachbarschaft Feuer ausbricht. Klar interessiert uns so ein Hinweis, doch in diesem Fall glaube ich berechtigt Sagen zu können, er interessiert nicht nur uns, sondern aufgrund der Aktualität ganz sicher die Bürger von Nordhausen und speziell der Verantwortlichen, die eine solche Anlage in der Nähe von Wohnbebauung planen und durchziehen wollen. Der Beitrag ist in der Mediathek des MDR anzusehen.
In diesem Bericht wird deutlich, was ein Brand in der Nähe einer solchen Biomethananlage anrichten kann. Zittau ist zum Glück aufgrund des besonnenen Einsatzes von fast 50 Feuerwehrleuten mit 9 Feuerwehren in der Nacht vom 9. zum 10. April einer Katastrophe entgangen! Hier handelte es sich als Grund für das Feuer vermutlich um Brandstiftung in einem stillgelegten Tischlereigebäude, welches nur wenige Meter entfernt von der Anlage stand.
Nicht nur die Feuerwehrleute von Zittau atmeten auf, nein auch der Chef der Stadtwerke von Zittau, der deutlich machte, welch hochexplosives Gas eine solche Biomethananlage beinhaltet. Diese Anlage steht in einem Gewerbegebiet! Es ist also noch einmal glimpflich ausgegangen! Es ist aber wieder ein Beispiel mehr für uns "Gegner", die gegen einen Standort in der Nähe von Wohnbebauung kämpfen, dass eine solche Anlage genau dort nichts zu suchen hat!
Vielleicht sollten sich die Verantwortlichen von der EVN diesen Beitrag ansehen und sich eventuell auch mal mit den Betreibern in Zittau in Verbindung setzen und jetzt erlangte Erfahrungen austauschen!
Man kann nicht immer am Fernseher sitzen und alles mitbekommen, aber ich danke an dieser Stelle dem Bürger für diesen sehr wichtigen Hinweis. Es zeigt auch, dass es den Bürgern von Nordhausen nicht Einerlei ist, dass so eine gefährliche Biomethananlage genau dort gebaut werden soll, wo sich viele Menschen den Traum von einem eigenen Haus vor vielen Jahren verwirklicht haben.
Es sollte die Verantwortlichen nochmals auf den Plan rufen, Ihre Entscheidung zum Standort zu prüfen. Die betroffenen Bürger werden weiterkämpfen und gegen diesen Standort aufbegehren und viele Nordhäuser unterstützen sie dabei...
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Wilfried Roßmell, "Stoppt Biogas Nordhausen"
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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