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nnz-doku: Weiterkämpfen

Dienstag, 09. April 2013, 19:34 Uhr
Die Bürgerinitiative "Stoppt Biogas Nordhausen" meint: Der Kampf geht weiter. Sie ruft alle engagierten und betroffenen Bürger, Unternehmer und Vereine auf... Einzelheiten wie immer in Ihrer nnz...

Das ist ein Aufruf an alle Menschen, die
  • gegen eine weitere Versiegelung von 40000 m² wertvollen Ackerbodens sind.
  • gegen eine Anlage näher als 500 m zu privat und gewerblich genutzter Bebauung sind.
  • gegen die Verbrennung von Nahrungsmitteln (Mais, Zuckerrüben) zur Herstellung von Methangas sind
  • gegen die Verunreinigung unseres Trinkwassers durch Nitrate und Pestizide (Überdüngung, Schädlingsbekämpfung) sowie durch Silagesickersaft sind.
  • gegen die Querung und evtl. Befahrung von mindestens 200 m des viel und gern genutzten Rad- und Wanderweges durch mehr als 9000 land-
  • wirtschaftliche Fahrzeuge in XXL-Format (Traktoren und LKW) sind.
  • gegen die Beeinträchtigung durch Transport- und Anlagenlärm sowie Geruch durch Silage und Gärreste sind.
  • gegen die Gefährdung von Menschenleben durch Anlagenbrände und -explosionen sind. (85 Störfälle in Biogasanlagen in Deutschland seit 2010, davon 46 Brände und Explosionen)
  • gegen den massiven Einsatz von staatlichen Subventionen/ Fördermitteln (EEG) für nicht marktkonforme (wettbewerbsfähige) BMA-Anlagen mit ungewissem ökonomischen Ausgang sind. (Allein im Nordkreis Diepholz 16 Biogasanlagen stillgelegt)
  • gegen negative Auswirkungen auf Grundstücks- und Objektwerte der angrenzenden privaten und gewerblichen Bebauung sind.
Und weiter wird gefordert_
  • Stoppt diesen Wahnsinn durch Einsprüche und Einwände im Rahmen des
  • Genehmigungsverfahrens nach BimSchG. Verleiht damit Eurem Willen Nachdruck, diese Anlage zu verhindern, insbesondere auf dem Standort Bielen Alte Leipziger Straße.
  • Sichert Euch durch diese Einsprüche und Einwände das Recht auf eventuelle spätere Klagen!
  • Nutzt im Internet zur Begründung Eurer Einsprüche die Beiträge gegen Biogasanlagen von Bürgerinitiativen (z.B. BI Frankenberg) sowie die in der nnz und im facebook.
Unsere schärfste Waffe gegen diesen Wahnsinn ist der Wechsel zu einem anderen Versorger! Wir haben schon bereits vor Jahren die EVN verlassen, unser Sohn vor 4 Wochen. Er spart durch diesen Wechsel mehr als 2000 Euro im Jahr an Stromkosten ein.

Nutzen wir also den von Politikern immer wieder gemachten Vorschlag zur Einsparung unserer Stromkosten infolge gestiegener und sicher noch weiter steigender Strompreise durch den Wechsel zu günstigeren Anbietern. Eine Firma, die massiv Kunden verliert, kann sich auf dem hart umkämpften Markt
auf Dauer nicht halten!
Manfred Hildebrandt
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: red

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