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Freitag kommt der Ost-Meister

Donnerstag, 11. März 2004, 12:28 Uhr
Braunlage (nnz).Zum drittletzten Heimspiel dieser Saison begrüßt der Braunlager SC Harz am Freitag um 20 Uhr den ESC Halle im heimischen Wurmbergstadion. Am Sonntag um 19 Uhr tritt der BSC dann beim Rostocker EC an. Mehr über diese Spiele gibt’s hier.

Zum drittletzten Heimspiel dieser Saison begrüßt der Braunlager SC Harz am Freitag um 20 Uhr den ESC Halle im heimischen Wurmbergstadion. Die Saale-Teufel starteten als Meister der Regionalliga Ost in die Auftstiegsrunde, kamen aber bisher noch nicht richtig in Schwung. Grund hierfür ist wohl vor allem das Verletzungspech der Teufel, das sie schließlich sogar dazu zwang, ein Spiel gegen die Eisbären Juniors wegen mangelndem einsatzfähigen Personal zu verlegen. Doch trotz der Verletztenmisere belegen die Hallenser derzeit Platz Sieben in der Tabelle und schlugen am vergangenen Wochenende gar den Nord-Meister Wilhelmshaven. Maßgeblich daran beteiligt war Josef Hudec, der sich momentan in einer blendenden Verfassung befindet. 21 Tore in 16 Spielen, damit ist Hudec der Top-Torjäger der Meisterrunde.

Doch auch die weiteren erfahrenen Angreifer, etwa Zdenek Eichenmann, der von den Berlin Capitals zu den Teufeln gestoßene Georgij Kimstatsch oder Marco Blazyczek, der zum besten Mittelstürmer der Liga gewählt wurde, haben bisher nicht mit Scorerpunkten gegeizt. Stark entwickelt haben sich auch die jüngeren Spieler im Kader, allen voran Paul Kreißl. Bitter ist dagegen der Ausfall von Mannschaftskapitän Guido Hiller, der auf Grund eines doppelten Kreuzbandrisses seit Beginn des Jahres fehlt und gar um die Fortsetzung seiner Karriere bangt.
Die Verteidigung der Teufel baut vor allem auf die beiden Tschechen David Vorel und Jiri Jonak sowie den Deutschtschechen Petr Hnidek. Im Tor hat sich Felix Feeser nach einem Durchhänger wieder gefangen, ihm zur Seite steht Matthias Adler.

Am Sonntag um 19 Uhr tritt der BSC dann beim Rostocker EC an. Star der Rostocker ist eindeutig ihr Torwart Ronny Glaser, der mit weitem Abstand zum besten Goalie der Regionalliga Ost gewählt wurde. In der Verteidigung steht mit Thomas Graul ein ehemaliger DDR-Nationalspieler. Bei den Kontigentspielern setzen die Rostocker vorallem auf die osteuropäische Karte. So sind mit Verteidiger Antonin Hanzl sowie den Stürmern Jaroslav Hlavnicka, Jan Benda, Petr Rosol und Ludek Stehlik gleich fünf Tschechen im Kader der Mecklenburger vertreten. Nach langer Verletzungspause wieder dabei ist auch Torjäger Dimitri Kramarenko. Nicht mehr dabei ist nach dem bisher eher unglücklichen Verlauf der Meisterrunde dagegen Trainer Rolf Bielas, der von den REC-Verantwortlichen vor knapp einer Woche entlassen wurde.
Auf Harzer Seite stehen bis auf Jens Langer alle Spieler bereit, auch die in Neuss angeschlagenen Dennis Overbeck und Jim Brown sind wieder dabei.
Autor: nnz

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