nnz-Forum: Was soll man dazu sagen?
Montag, 01. April 2013, 09:32 Uhr
Der Wirtschaftsweise Schmidt ist gegen ein gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro. Es ist ihm einfach zu viel. Ein Arbeitsplatz muss sich wirtschaftlich tragen sonst fällt er weg, so weit der Wirtschaftsweise. Ein Leser der nnz stellt die Frage: ist das wirklich weise...
Die Frage ist, was versteht dieser Mensch unter Wirtschaftlichkeit? Meint er damit die Milliarden Gewinne der Konzerne, oder einiger weniger? Eins ist Fakt - die Arbeiter, die diese Gewinne erarbeiten, gehen zum größten Teil mit Hungerlöhnen nach Hause.
Aber das wird von Leuten wie Schmidt nicht wahrgenommen, oder? Er vertritt die Meinung, wenn manche Menschen von ihrer Arbeit nicht leben können, dann liegt das an den erhöhten Bedürftigkeiten von Haushalten mit Alleinerziehenden, einen arbeitslosen Partner, oder an den Vielen Kindern, die solche Menschen haben.
Im Klartext heißt das für mich, wer Kinder oder einen arbeitslosen Partner hat, der soll doch sehen wo er bleibt, oder wie meint das der Weise? So eine Ansicht vertrat man schon im Mittelalter. Aber wen wundert eine solche Einstellung, wenn wir einen Minister haben, der die Arbeitslosen (Hartz IV-Bezieher) als dekadent bezeichnet. Oder wie war das Herr Westerwelle?
Übrigens, die Kirche mischt jetzt auch schon mit beim Lohndumping, außerdem muss jeder der von der Kirche einen Job bekommt, der im übrigen vom Staat bezahlt wird, nach zwei Jahren in die Kirche eintreten. Ansonsten könnte er seinen Job verlieren, oder? Auf diese weise versucht die Kirche wohl zu neuen Mitgliedern zu kommen?
Harald Buntfuß
Die Frage ist, was versteht dieser Mensch unter Wirtschaftlichkeit? Meint er damit die Milliarden Gewinne der Konzerne, oder einiger weniger? Eins ist Fakt - die Arbeiter, die diese Gewinne erarbeiten, gehen zum größten Teil mit Hungerlöhnen nach Hause.
Aber das wird von Leuten wie Schmidt nicht wahrgenommen, oder? Er vertritt die Meinung, wenn manche Menschen von ihrer Arbeit nicht leben können, dann liegt das an den erhöhten Bedürftigkeiten von Haushalten mit Alleinerziehenden, einen arbeitslosen Partner, oder an den Vielen Kindern, die solche Menschen haben.
Im Klartext heißt das für mich, wer Kinder oder einen arbeitslosen Partner hat, der soll doch sehen wo er bleibt, oder wie meint das der Weise? So eine Ansicht vertrat man schon im Mittelalter. Aber wen wundert eine solche Einstellung, wenn wir einen Minister haben, der die Arbeitslosen (Hartz IV-Bezieher) als dekadent bezeichnet. Oder wie war das Herr Westerwelle?
Übrigens, die Kirche mischt jetzt auch schon mit beim Lohndumping, außerdem muss jeder der von der Kirche einen Job bekommt, der im übrigen vom Staat bezahlt wird, nach zwei Jahren in die Kirche eintreten. Ansonsten könnte er seinen Job verlieren, oder? Auf diese weise versucht die Kirche wohl zu neuen Mitgliedern zu kommen?
Harald Buntfuß
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: redDie im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
