Desolate Leistung in der Heide
Sonntag, 07. März 2004, 16:04 Uhr
Nordhausen (nnz). Mit einer verdienten Niederlage kehrte der Braunlager SC Harz vom Kellerduell gegen den Adendorfer EC zurück. Alle positiven Ansätze, die beim Sieg über die Eisbären zu erkennen waren, schienen die Harzer zu Hause vergessen zu haben.
So dauerte es auch nur 80 Sekunden, ehe der Puck vor 243 Zuschauern das erste Mal im Wölfe-Tor lag, Torschütze war Spartak Olenberg. Nach einem dicken Patzer von Sebastian Kotke erhöhte Marco Zielske in der sechsten Minute auf 2:0, und hätte nicht Jan-Philip Fiege bei zwei Breaks von Denny Böttger hervorragend reagiert, es wäre noch schlimmer für die Wölfe gekommen. Erst kurz vor Drittelende gab es die erste Gäste-Chance, Jörg Horlacher scheiterte aber an Jens Kinne im AEC-Tor.
Im zweiten Drittel wurde das Spiel der Harzer nicht besser, Peter Hofmann markierte zunächst das 3:0 für die Gastgeber. Selbst bei Braunlager Überzahl hatten die Heidjer noch dicke Chancen, wenn man dann doch in die Power-Play-Formation fand, stand immer noch Kinne im Weg. Trotzdem gelang in der 30. Minute der 3:1-Anschlusstreffer durch Peter Willis. Die Hoffnung auf Besserung währte aber nicht lange, Alexander Deibert stellte umgehend den alten Abstand wieder her. Jürgen Brümmer und Deibert sorgten schließlich mit einem Doppelschlag für die endgültie Entscheidung.
Viel unnötige Härte auf beiden Seiten bestimmte das Bild im Schlussdrittel, allein 24 Strafminuten gegen Adendorf und 17 gegen Braunlage sprechen eine deutliche Sprache. So recht nutzen konnte den Platz auf dem Eis keine Mannschaft. Zunächst erhöhte Matthias Hofmann auf 7:1 (41.), Willis verkürzte mit einem Doppelschlag auf 7:3 (45.). Die Schlusspunkte, zumindest war das Toreschießen anging, setzte Zielske (47. und 51.). In der Schlussphase verabschiedete sich dann Christopher Pugliese nach einer unmotivierten Prügeleinlage vorzeitig in die Kabine, das unrühmliche Ende einer ganz schwachen Harzer Leistung.
BSC-Coach Henry Heyduk war nach der Schlusssirene jedenfalls bedient: "Es gibt keine Entschuldigungen für die Leistung. Die Mannschaft hat heute bekommen, was verdient war." AEC-Coach Sven Gösch war nach der Partie zufrieden: "Wir haben früh Druck aufgebaut, aber Braunlage war auch sehr schwach."
Tore: 1:0 Olenberg (Michels, Deibert) 1:20, 2:0 Zielske (Darowski) 5:47, 3:0 P. Hofmann (Böttger, Hudak 5-4) 22:46, 3:1 Willis (Kotke, Naujokat) 29:12, 4:1 Deibert (Michels, Olenberg) 30:20, 5:1 Brümmer (Schmidt, Hudak 5-3) 36:46, 6:1 Deibert (Olenberg, M. Hofmann) 37:28, 7:1 M. Hofmann (Böttger, P. Hofmann) 40:36, 7:2 Willis (Oliveira 5-3) 44:34, 7:3 Willis (Brown, Pugliese 5-4) 44:57, 8:3 Zielske (Hudak, Schmidt 5-4) 46:57, 9:3 Zielske (Hudak, Darowski 5-3) 50:23
Strafminuten: Adendorf 32 + 10 für Listewnik + 10 für Brümmer - Braunlage 27 + Spieldauer für Pugliese
Zuschauer: 243
Autor: nnzSo dauerte es auch nur 80 Sekunden, ehe der Puck vor 243 Zuschauern das erste Mal im Wölfe-Tor lag, Torschütze war Spartak Olenberg. Nach einem dicken Patzer von Sebastian Kotke erhöhte Marco Zielske in der sechsten Minute auf 2:0, und hätte nicht Jan-Philip Fiege bei zwei Breaks von Denny Böttger hervorragend reagiert, es wäre noch schlimmer für die Wölfe gekommen. Erst kurz vor Drittelende gab es die erste Gäste-Chance, Jörg Horlacher scheiterte aber an Jens Kinne im AEC-Tor.
Im zweiten Drittel wurde das Spiel der Harzer nicht besser, Peter Hofmann markierte zunächst das 3:0 für die Gastgeber. Selbst bei Braunlager Überzahl hatten die Heidjer noch dicke Chancen, wenn man dann doch in die Power-Play-Formation fand, stand immer noch Kinne im Weg. Trotzdem gelang in der 30. Minute der 3:1-Anschlusstreffer durch Peter Willis. Die Hoffnung auf Besserung währte aber nicht lange, Alexander Deibert stellte umgehend den alten Abstand wieder her. Jürgen Brümmer und Deibert sorgten schließlich mit einem Doppelschlag für die endgültie Entscheidung.
Viel unnötige Härte auf beiden Seiten bestimmte das Bild im Schlussdrittel, allein 24 Strafminuten gegen Adendorf und 17 gegen Braunlage sprechen eine deutliche Sprache. So recht nutzen konnte den Platz auf dem Eis keine Mannschaft. Zunächst erhöhte Matthias Hofmann auf 7:1 (41.), Willis verkürzte mit einem Doppelschlag auf 7:3 (45.). Die Schlusspunkte, zumindest war das Toreschießen anging, setzte Zielske (47. und 51.). In der Schlussphase verabschiedete sich dann Christopher Pugliese nach einer unmotivierten Prügeleinlage vorzeitig in die Kabine, das unrühmliche Ende einer ganz schwachen Harzer Leistung.
BSC-Coach Henry Heyduk war nach der Schlusssirene jedenfalls bedient: "Es gibt keine Entschuldigungen für die Leistung. Die Mannschaft hat heute bekommen, was verdient war." AEC-Coach Sven Gösch war nach der Partie zufrieden: "Wir haben früh Druck aufgebaut, aber Braunlage war auch sehr schwach."
Tore: 1:0 Olenberg (Michels, Deibert) 1:20, 2:0 Zielske (Darowski) 5:47, 3:0 P. Hofmann (Böttger, Hudak 5-4) 22:46, 3:1 Willis (Kotke, Naujokat) 29:12, 4:1 Deibert (Michels, Olenberg) 30:20, 5:1 Brümmer (Schmidt, Hudak 5-3) 36:46, 6:1 Deibert (Olenberg, M. Hofmann) 37:28, 7:1 M. Hofmann (Böttger, P. Hofmann) 40:36, 7:2 Willis (Oliveira 5-3) 44:34, 7:3 Willis (Brown, Pugliese 5-4) 44:57, 8:3 Zielske (Hudak, Schmidt 5-4) 46:57, 9:3 Zielske (Hudak, Darowski 5-3) 50:23
Strafminuten: Adendorf 32 + 10 für Listewnik + 10 für Brümmer - Braunlage 27 + Spieldauer für Pugliese
Zuschauer: 243
