45.308 Mark für Bundesstiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft"
Donnerstag, 28. September 2000, 19:35 Uhr
Steigerthal (nnz). Die Stadt Nordhausen wird sich an der Entschädigung ausländischer Zwangsarbeiter beteiligen. Das beschloß am Nachmittag der Stadtrat. Die Stadtverwaltung wurde beauftragt, in die Bundesstiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" 45.308 Mark einzuzahlen. Damit entfällt auf jeden Nordhäuser Bürger 1 DM. Hintergrund dieses Beschlusses ist die Tatsache, dass während des zweiten Weltkrieges über 80 Zwangsarbeiter in der Stadtverwaltung der Rolandstadt arbeiten mussten. Die Zahlung der Summe wird in Abstimmung mit den Städten Weimar und Halberstadt vorgenommen, die ähnliche Beschlüsse gefasst hatten.
Autor: psg