Handballer behalten Tuchfühlung
Sonntag, 24. März 2013, 19:25 Uhr
Nach der Pressemitteilung des Thüringer Handball Verbandes änderten sich im Nordhäuser Handball-Lager plötzlich die Prioritäten. Mit dem Ziel Klassenerhalt gestartet kämpfen sie nun, nach dem 21. Spieltag, um einen Platz auf dem Podium...
Unter der Woche machte eine offizielle Mitteilung schnell die Runde. In dieser wurde die Rücknahme der Reduzierung der Liga von 14 auf 12 Mannschaften bekannt gegeben. Damit änderten sich fünf Spieltage vor Saisonschluss die Zielstellungen einiger Teams. Somit kämpfen Ronneburg (18 Punkte), Altenburg (17 Punkte), Erfurt (17 Punkte), Suhl/Goldlauter (14 Punkte) und Eisenach 2 (14 Punkte) nunmehr um den Klassenerhalt.
Die Südharzer hingegen können sich nach einer äußerst erfolgreichen Saison bequem zurücklegen. Mit derzeit 25 Punkten und einem Nachholspiel liegen sie jenseits von Gut und Böse in der Tabelle. Da die Spielgemeinschaft der GO GO Hornets schon uneinholbar enteilt ist, entbrennt nun der Kampf um Platz 2 und 3. Vielversprechend liegen da die Teams von Werratal, Mühlhausen und Nordhausen im Rennen. Da hinter, mit einigen abstrichen, lauert Sonneberg und Behringen/Sonneborn.
Somit wurde die Partie gegen den Tabellenletzten zum Gradmesser. Fast in Bestbesetzung standen die Südharzer der neuen Situation und dem Gegner Hermsdorf 2 gegenüber. Mit einem Energiestart legten sie los, gerade so als wollten gleich zu Beginn die Partie entscheiden. Zwei schöne Kontertore von Thomas Riemekasten und ein Rückraumtreffer von Matthias Thiele brachten die Gäste schon nach 4 Spielminuten mit 3:0 in Verlegenheit.
Die Gastgeber spielten im Weiteren einen soliden, schnellen und trickreichen Handball. Doch die leiderprobten Gäste ließen sich dadurch nicht beeindrucken. Nicht einmal ein Rückstand von 11:6 konnte sie schockieren. Sie versuchten ins Spiel zu finden, was ihnen in der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit auch gelang.
Nachdem sich Hermsdorfs Torhüter Thomas Haugh aufschwang der drohenden hohen Niederlage entgegen zu wirken, riss er seine Mannschaftskammeraden mit. Plötzlich drehte die Partie und der Tabellenletzte muckte gegen den Favoriten heftig auf. Aus der zwischenzeitlichen sicheren fünf Tore Führung wurde ein wackliges 13:12. Erste der konzentrierte Schlussspurt der ersten Halbzeit verschaffte dem NSV wieder etwas mehr Abstand. 16:12 Halbzeitstand.
Nach der Pause kam die auf Nordhäuser Seite so gefürchtete kollektive Schlafeinlage. Die Hermsdorfer bedankten sich mit dem 18:18 Ausgleich in der 37. Spielminute. Die Hausherren beschleunigten ihren "Südharzexpress", dies zeigte schnell Wirkung.
Nach kurzem Schlagabtausch ohne Gewinner zog der NSV die Partie ab der 45. Spielminute wieder an sich. Der Tabellenletzte fortan chancenlos, steckten jedoch zu keiner Zeit auf. Nordhausen zog nun einsame Kreise auf dem Parkett und gewinnen mit 28:22.
Die Partie wurde von zwei Spielern dominiert. Da war Thomas Riemekasten der im Konterverhalten nicht zu stellen war, und Matthias Thiele der aus dem Rückraum traf. Ermöglicht wurde dies von der glänzenden Vorarbeit ihrer Nebenleute. Für die Handballgemeinde war die Partie sehr unterhaltsam. Unnötig jedoch die kollektive Schnachpause in der zweiten Halbzeit. Am Ende waren beide Teams mit dem Ergebnis zufrieden. Hermsdorf ging nicht unter und Nordhausen konnte einen weiteren Heimerfolg verbuchen.
Jetzt stehen erst einmal zwei Wochen Pause auf dem Plan bevor am 6. April das Rückspiel gegen den HSV Ronneburg stattfindet.
Frank Ollech
Sören Ahlert/ Nikita Schneider/ Christian Müller 1/ Thomas Riemekasten 12/ Lukas Fehling 2/ Sebastian Kreutz/ Christian Flötling 2/ Matthias Thiele 10/ Marc Phillip Tue/ Andre Elster 3/ Michael Spieß
Autor: redUnter der Woche machte eine offizielle Mitteilung schnell die Runde. In dieser wurde die Rücknahme der Reduzierung der Liga von 14 auf 12 Mannschaften bekannt gegeben. Damit änderten sich fünf Spieltage vor Saisonschluss die Zielstellungen einiger Teams. Somit kämpfen Ronneburg (18 Punkte), Altenburg (17 Punkte), Erfurt (17 Punkte), Suhl/Goldlauter (14 Punkte) und Eisenach 2 (14 Punkte) nunmehr um den Klassenerhalt.
Die Südharzer hingegen können sich nach einer äußerst erfolgreichen Saison bequem zurücklegen. Mit derzeit 25 Punkten und einem Nachholspiel liegen sie jenseits von Gut und Böse in der Tabelle. Da die Spielgemeinschaft der GO GO Hornets schon uneinholbar enteilt ist, entbrennt nun der Kampf um Platz 2 und 3. Vielversprechend liegen da die Teams von Werratal, Mühlhausen und Nordhausen im Rennen. Da hinter, mit einigen abstrichen, lauert Sonneberg und Behringen/Sonneborn.
Somit wurde die Partie gegen den Tabellenletzten zum Gradmesser. Fast in Bestbesetzung standen die Südharzer der neuen Situation und dem Gegner Hermsdorf 2 gegenüber. Mit einem Energiestart legten sie los, gerade so als wollten gleich zu Beginn die Partie entscheiden. Zwei schöne Kontertore von Thomas Riemekasten und ein Rückraumtreffer von Matthias Thiele brachten die Gäste schon nach 4 Spielminuten mit 3:0 in Verlegenheit.
Die Gastgeber spielten im Weiteren einen soliden, schnellen und trickreichen Handball. Doch die leiderprobten Gäste ließen sich dadurch nicht beeindrucken. Nicht einmal ein Rückstand von 11:6 konnte sie schockieren. Sie versuchten ins Spiel zu finden, was ihnen in der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit auch gelang.
Nachdem sich Hermsdorfs Torhüter Thomas Haugh aufschwang der drohenden hohen Niederlage entgegen zu wirken, riss er seine Mannschaftskammeraden mit. Plötzlich drehte die Partie und der Tabellenletzte muckte gegen den Favoriten heftig auf. Aus der zwischenzeitlichen sicheren fünf Tore Führung wurde ein wackliges 13:12. Erste der konzentrierte Schlussspurt der ersten Halbzeit verschaffte dem NSV wieder etwas mehr Abstand. 16:12 Halbzeitstand.
Nach der Pause kam die auf Nordhäuser Seite so gefürchtete kollektive Schlafeinlage. Die Hermsdorfer bedankten sich mit dem 18:18 Ausgleich in der 37. Spielminute. Die Hausherren beschleunigten ihren "Südharzexpress", dies zeigte schnell Wirkung.
Nach kurzem Schlagabtausch ohne Gewinner zog der NSV die Partie ab der 45. Spielminute wieder an sich. Der Tabellenletzte fortan chancenlos, steckten jedoch zu keiner Zeit auf. Nordhausen zog nun einsame Kreise auf dem Parkett und gewinnen mit 28:22.
Die Partie wurde von zwei Spielern dominiert. Da war Thomas Riemekasten der im Konterverhalten nicht zu stellen war, und Matthias Thiele der aus dem Rückraum traf. Ermöglicht wurde dies von der glänzenden Vorarbeit ihrer Nebenleute. Für die Handballgemeinde war die Partie sehr unterhaltsam. Unnötig jedoch die kollektive Schnachpause in der zweiten Halbzeit. Am Ende waren beide Teams mit dem Ergebnis zufrieden. Hermsdorf ging nicht unter und Nordhausen konnte einen weiteren Heimerfolg verbuchen.
Jetzt stehen erst einmal zwei Wochen Pause auf dem Plan bevor am 6. April das Rückspiel gegen den HSV Ronneburg stattfindet.
Frank Ollech
Sören Ahlert/ Nikita Schneider/ Christian Müller 1/ Thomas Riemekasten 12/ Lukas Fehling 2/ Sebastian Kreutz/ Christian Flötling 2/ Matthias Thiele 10/ Marc Phillip Tue/ Andre Elster 3/ Michael Spieß

































