nnz-Forum: Jüdischer Abend
Donnerstag, 04. März 2004, 08:10 Uhr
Nordhausen (nnz). In der vergangenen Woche wurde in Nordhausen zu einem Jüdischen Abend eingeladen. Dazu einige Anmerkungen von nnz-Leserin Franziska Hauthal.
Referenten aus Deutschland, die entweder schon mal in Israel waren, an der Beziehung zur Nordhäuser Partnerstadt Bet- Shemish arbeiten, oder gar selbst aus dem besagten Land kommen, sprachen über ihre Eindrücke und jüdische Bräuche. Der ehemalige Bürgermeister der Stadt Nordhausen, Dr. Manfred Schröter, erzählte über Bet- Shemesh und über die jüdische Bevölkerung, welche die Meisten nur als die bösen Terroristen aus dem Fernseher kennen. Doch wenn man sich das Land so ansieht, in dem genauso viele Menschen leben, wie im ganzen Zweiten Weltkrieg von den Nazis getötet wurden, so meint man, dass in diesem Land einst Milch und Honig geflossen sein müssen- auch wenn man davon heute nicht mehr viel spürt.
Ein jüdischer Mitbewohner, der aus der ehemaligen Sowjetunion kommt und schon seit sechs Jahren in Nordhausen wohnt, hatte den Gästen in Kurzform gezeigt, wie man den Sabbat feiert, der ja bei den Juden von Freitag bis Samstagabend geht. Er hatte auch aus der Thora vorgelesen und gesungen. Geplant und organisiert wurde der Abend von solid Nordhausen, Schrankenlos e.V. und der evangelischen Kirche. Der Abend war mit ca. 50 Menschen sehr gut besucht, die sich auch an der etwas kleineren Diskussion gut beteiligt haben.
Franziska Hauthal
Autor: nnzReferenten aus Deutschland, die entweder schon mal in Israel waren, an der Beziehung zur Nordhäuser Partnerstadt Bet- Shemish arbeiten, oder gar selbst aus dem besagten Land kommen, sprachen über ihre Eindrücke und jüdische Bräuche. Der ehemalige Bürgermeister der Stadt Nordhausen, Dr. Manfred Schröter, erzählte über Bet- Shemesh und über die jüdische Bevölkerung, welche die Meisten nur als die bösen Terroristen aus dem Fernseher kennen. Doch wenn man sich das Land so ansieht, in dem genauso viele Menschen leben, wie im ganzen Zweiten Weltkrieg von den Nazis getötet wurden, so meint man, dass in diesem Land einst Milch und Honig geflossen sein müssen- auch wenn man davon heute nicht mehr viel spürt.
Ein jüdischer Mitbewohner, der aus der ehemaligen Sowjetunion kommt und schon seit sechs Jahren in Nordhausen wohnt, hatte den Gästen in Kurzform gezeigt, wie man den Sabbat feiert, der ja bei den Juden von Freitag bis Samstagabend geht. Er hatte auch aus der Thora vorgelesen und gesungen. Geplant und organisiert wurde der Abend von solid Nordhausen, Schrankenlos e.V. und der evangelischen Kirche. Der Abend war mit ca. 50 Menschen sehr gut besucht, die sich auch an der etwas kleineren Diskussion gut beteiligt haben.
Franziska Hauthal
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