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Höhere Bezüge

Freitag, 15. März 2013, 08:33 Uhr
Wenn Vorstände in einem Unternehmen derzeit in Deutschland die Erhöhung von Vergütungen beschließen, dann kräuseln sich manchem Zeitgenossen die Nackenhaare. In Nordhausen ist das ein wenig anders...

Kann sich über höhere Bezüge freuen (Foto: S. Spehr) Kann sich über höhere Bezüge freuen (Foto: S. Spehr)
Robert Fohrenkamm ist im Seniorenzentrum Salza als Azubi im zweiten Ausbildungsjahr tätig. Er ist einer der etwa 50 Auszubildenden, die im kommenden Jahr von der Vergütungserhöhung um bis zu 30 Prozent profitieren.

Am Donnerstag beschloss der Vorstand des Jugendsozialwerk Nordhausen die Erhöhung der Ausbildungsvergütung für Auszubildende und Praktikanten um bis zu 30 Prozent. Dieser Beschluss gilt ab dem Ausbildungsjahr 2013/14.

„Damit möchten wir ein klares Signal senden an unsere Jugend: Wir investieren in die Zukunft der qualifizierten Ausbildung für Pflegefachkräfte damit das Jugendsozialwerk und seine Diakonischen Partner weiterhin beste Voraussetzungen für eine ausgezeichnete Betreuung von Senioren und Pflegebedürftigen erfüllt“ erklärte Holger Richter, Mitglied der Geschäftsleitung.

Den Azubis zum Altenpfleger wird nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung außerdem eine garantierte Übernahme für mindestens ein Jahr angeboten. Mit stationären, teilstationären und ambulanten Angeboten in der Pflege ist das Jugendsozialwerk ein attraktiver Arbeitgeber für Pflegefachkräfte.

Das Jugendsozialwerk Nordhausen betreibt sowohl im Landkreis als auch in Thüringen und Sachsen mehr als 80 soziale Einrichtungen für jede Generation. Kitas, Schulen, Seniorenwohnungen gehören ebenso zum Angebot wie Beratungsstellen für Familien oder das Jugendgästehaus Rothleimmühle.

Derzeit sind im Jugendsozialwerk Nordhausen fast 50 junge Menschen in Ausbildung. Für jede Berufsgruppe, vom Koch über die Altenpfleger bis hin zu Sozialpädagogen greifen die neuen Vergütungen ab dem kommenden Ausbildungsjahr.

Schulabgängern, die eine Bewerbung im sozialen Bereich, besonders Altenpflege und Duales Studium Sozialpädagogik ins Auge fassen, beantwortet Melanie Nowka (03631 913 573) gern alle Fragen. Zahlreiche Informationen auch auf jugendsozialwerk.de.
Autor: red

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