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Energie gespart - Umwelt geschützt

Samstag, 09. März 2013, 14:14 Uhr
Können sich Biozide aus wärmegedämmten verputzten Fassaden mit der Zeit auswaschen und in Gewässer gelangen? Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen beispielsweise hat in zahlreichen Flüssen erhöhte Werte der Substanzen festgestellt...


Auch wenn die Ursachenforschung noch andauert, halten es Experten für möglich, dass der Boom der verputzten Wärmedämmung Anteil an der Anreicherung der Biozide hat. Die wasserlöslichen Stoffe sollen die Hauswand vor Schimmel und Algenbildung schützen. Dabei gibt es heute längst Alternativen und sichere Dämmverfahren, die ohne Biozide auskommen.

Dämmung sorgfältig auswählen

An einer Wärmedämmung von Altbauten führt kein Weg vorbei, da sonst ein Großteil der teuren Heizenergie über die Außenwände und das Dach verloren geht. "Daran ändert sich auch in Zukunft nichts", betont der zertifizierte Energiefachberater Bernd Meyer aus Kassel. "Hauseigentümer sollten sich jedoch gründlich über alle Möglichkeiten für ihr Eigenheim informieren, eine unabhängige Energieberatung nutzen und die Fassade sorgfältig auswählen." Eine Alternative, die ohne Biozide auskommt und zudem den notwendigen Feuchtigkeitsaustausch erhält, sind vorgehängte, hinterlüftete Fassadensysteme wie etwa vom deutschen Hersteller Vinylit. Diese Vollschutzfassade wird nicht direkt auf die Außenwand aufgesetzt, sondern durch einen Luft-Zwischenraum von der Dämmung getrennt.

Prima Klima für das ganze Jahr

Zwischen Fassade und Dämmstoff bildet sich auf diese Weise eine kontinuierliche Luftzirkulation, die Feuchtigkeit abführen und sogar bereits feuchte Bausubstanz dauerhaft austrocknen kann. Optisch kann der Bauherr dabei zwischen vielen Varianten auswählen, von Natursteinfassaden über Klinker bis zur Holzoptik. Einen Überblick über alle Möglichkeiten gibt es unter www.vinylit.de im Internet. Auch ökologisch bietet das Material viele Vorteile: Es ist voll recyclebar und sorgt ganzjährig für ein gesundes Wohnklima. Die Wärmedämmung hält im Winter warm, und die Hinterlüftung sorgt im Sommer für angenehme Kühle.

Daten & Fakten

Eine Wärmedämmung senkt die Heizkosten und schont die Umwelt - kann aber auch zu neuen Problemen führen. Je dichter die Außenwand isoliert ist, desto weniger kann die Raumfeuchte abtransportiert werden. Zwar entweicht ein Teil über das Lüften, doch der verbleibende Rest wandert durch die Außenwände. Ist dieser Weg versperrt, entsteht Kondensat, das die Bausubstanz schädigen und gesundheitsgefährdenden Schimmel erzeugen kann. Lösungen wie beispielsweise vorgehängte, hinterlüftete Fassaden können eine Durchfeuchtung der Außenwand verhindern. Mehr Informationen gibt es unter www.vinylit.de im Internet.
Autor: red

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