Die Mischung macht's
Samstag, 09. März 2013, 09:06 Uhr
Wer sich zu Beginn der neuen Reisesaison auf den Weg ins Ausland macht, sollte nicht nur den Urlaub selbst, sondern auch die Wahl des Zahlungsmittels sorgfältig planen. So ist es ratsam, sich nicht nur auf ein Zahlungsmittel zu verlassen...
"Eine Kombination aus Bargeld, Girocard und Kreditkarte sowie gegebenenfalls Reiseschecks ist für die Reise sinnvoll", empfiehlt Dr. Andreas Martin, Vorstandsmitglied beim Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR).
Bargeld nur in geringer Menge
Eine kleine Summe an Bargeld in der Landeswährung für die ersten Stunden nach der Ankunft sollte im Gepäck sein. "Denn nicht immer ist es schon direkt nach Ankunft möglich, Geld zu tauschen oder am Automaten abzuheben", so Martin. Aus Sicherheitsgründen sollte man allerdings nicht mehr als 100 bis 200 Euro Bargeld oder den entsprechenden Gegenwert in der Währung des Urlaubslands mit auf die Reise nehmen. Zu beachten sei außerdem, dass einige Länder die Einfuhr der Landeswährung nur begrenzt erlauben.Insbesondere für den Urlaub in Deutschland und Europa sind Reisende mit der Girocard, umgangssprachlich auch EC-Karte genannt, bestens gewappnet. Allein hierzulande stehen mehr als 700.000 Girocard- oder Electronic-Cash-Terminals für die bargeldlose Zahlung zur Verfügung. "Mit unserer VR-BankCard etwa kann man zudem bundesweit an rund 19.400 Geldautomaten innerhalb des Servicenetzes der Volksbanken und Raiffeisenbanken zumeist kostenlos Bargeld abheben", erläutert Martin.
Kreditkarte mit Zusatzleistungen
Mit Kreditkarten kann weltweit an fast 30 Millionen Akzeptanzstellen bezahlt werden. Manche Dienstleistungen - etwa die Miete eines Wagens oder die Reservierung eines Hotels - sind häufig sogar nur mit einer Kreditkarte möglich. Dr. Andreas Martin: "Die Kreditkarte bietet im Urlaub auch einen weltweiten Notfallservice." Bei Kartenverlust werden Kunden bei Bedarf innerhalb kürzester Zeit mit Bargeld oder Ersatzkarte versorgt. Auf Wunsch bieten Volksbanken und Raiffeisenbanken auch Zusatzleistungen wie die PIN-Selbstwahl oder Versicherungspakete.
Daten & Fakten
Wurde die Kreditkarte oder Girocard gestohlen oder wurden Geheimzahl oder Kartendaten möglicherweise von Dritten ausgespäht, kann eine schnelle Sperrung der Karte Schäden und Unannehmlichkeiten verhindern. Die Kreditkarte der Volksbank oder Raiffeisenbank etwa kann aus dem Ausland unter +49(0)1805-585-252 und die VR-BankCard über +49(0)1805-021-021 (deutsches Festnetz 14 Cent/Minute, Handy maximal 42 Cent/Minute, abweichende Gebühren aus dem Ausland) oder die +49-116-116 (nur aus dem Ausland gebührenpflichtig) an sieben Tagen die Woche rund um die Uhr gesperrt werden.
Autor: red
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