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„Ich bin dann mal weg“

Mittwoch, 06. März 2013, 09:29 Uhr
„Ich bin dann mal weg“ - Unter diesem Titel hatte Hape Kerkeling über seine Pilgerreise auf dem Jacobs weg berichtet. Seitdem erfährt das Pilgern regen Zuspruch. In Nordhausen wird darüber berichtet...


„Im Rahmen der Lutherdekade wird am Donnerstag, den 14. März, um 19 Uhr, Bruder Klaus aus dem Kloster Werningshausen über seine Pilgerwanderung auf der Via Romea im Museum Tabakspeicher berichten.“ Das kündigte jetzt die Geschäftsführerin des Lutherforums, Birgit Adam, an.

Der Abt Albert von Stade pilgerte im Jahre 1236, beginnend vor seiner Haustür, zum Papst nach Rom und wieder zurück. Laut seinen Aufzeichnungen „Das Stader Itenerar“ konnte der Weg von Norddeutschland über Österreich nach Italien rekonstruiert werden. Dieser Weg, der sogenannte Via Romea, führt auch durch Nordhausen und wurde im vergangenen Jahr bis Bad Langensalza ausgeschildert.

Anschaulich werde Bruder Klaus über seine Erlebnisse, seine Eindrücke und manchmal auch über die „Leiden“ des Pilgerns berichten. 90 Tage sei er unterwegs gewesen und habe dabei viele Etappen auf dem 1727 km langen Weg zurückgelegt. „Vielleicht lässt sich ja der eine oder andere von seinen Erzählungen vom Virus des Pilgerns anstecken“, so Frau Adam.
Autor: red

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