nnz-Rückspiegel: 27. Februar 2003
Freitag, 27. Februar 2004, 06:33 Uhr
Nordhausen (nnz). Sie wollen wissen, was sich im Landkreis Nordhausen vor exakt einem Jahr ereignet hat? Kein Problem! Die nnz hat für Sie im Archiv geblättert. Heute:
Fliegen, Pferdemarkt und Selbstbeschäftigung
Das Fliegen steht im Mittelpunkt
ieser Tage erschien ein neues Heft der Nordhäuser Nachrichten. Das kündigte jetzt Stadtarchivar Dr. Peter Kuhlbrodt an. Auch in dieser Ausgabe steht die Geschichte des Flugsportes im Mittelpunkt. Vom Autor Karl-Heinz Bosse wird diesmal die Zeit des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkrieges behandelt, als der Segelflug in Ellrich einen großen Aufschwung nahm, während in Nordhausen Fliegerhorst und Luftnachrichtenkaserne dominierten und der Flugsport insgesamt für den Krieg missbraucht wurde. Ein weiterer Beitrag berichte zum erstenmal ausführlich über einen Schatzfund aus dem Jahre 1911, als in der Töpferstraße bei Ausschachtungsarbeiten wertvolle Abendmahlskelche, Weihrauchgefäße und zahlreiche Münzen gefunden wurden, die zum Kirchenschatz des Klosters Himmelgarten gehörten. Kurz vor Ausbruch des Bauernkrieges 1525 rettete man den Schatz in den Hof des Klosters in der Töpferstraße, erläuterte der Stadtarchivar. Die schönsten Stücke des Fundes seien im Heft abgebildet...ausführlich im nnz-Archiv
Was ist los in dieser Verwaltung?
Die Suspendierung von Günther Uebner als Vorgang ist Geschichte. Sie wirft allerdings im Nachgang viele Fragen auf. Eine davon: Beschäftigt sich diese Verwaltung vielleicht zu sehr mit sich selbst? Die Spitze des Landratsamtes ist nach der Wahl von Matthias Jendricke (SPD) und Loni Grünwald (PDS) bunter geworden, was die Parteienzusammensetzung betrifft. Damit habe ich keine Probleme, im Gegenteil, formulierte vor der Wahl Landrat Joachim Claus (CDU), obwohl er wusste, dass die Zusammenarbeit mit den beiden Beigeordneten nicht ohne Reibungen ablaufen würden. Wohl gemerkt: Reibungen müssen sein, sie sollen als Begriff hier auch nicht negativ besetzt sein. Doch letztlich macht eine Affäre wie die Suspendierung eines Fachbereichsleiters wieder mal deutlich, was unterhalb der Oberfläche im Landratsamt los ist...ausführlich im nnz-Archiv
Auf das normale Niveau
Anfang kommender Woche soll die Entscheidung zum Neubau eines Einkaufszentrums am Nordhäuser Pferdemarkt fallen. Die Stadträte müssen zwischen zwei Anbietern auswählen. Dann geht eine Phase von Gesprächen, Absagen und Änderungen zu Ende. Die Entscheidung wird den Stadträten schwer fallen. Wie nnz erfuhr, haben die beiden Bewerber, die ihre Konzepte vorstellten, ähnliche Ideen. Einige Details unterscheiden sich, dazu können Sie sich ausführlich im Archiv der nnz informieren. Vielleicht wird es den Stadträten ja auch leicht gemacht und die Verwaltung präsentiert in guter alter Tradition einen Favoriten – als Vorschlag sozusagen. Fest steht aber erst einmal, dass der Quadratmeter am Pferdemarkt für rund 31 Euro an den Investor verkauft wird. Da es sich um eine Gesamtfläche von etwa 6.500 Quadratmeter handelt, werden da ein wenig mehr als 200.000 Euro in die Kassen der Stadt und des Thüringer Liegenschaftsmanagements gespült...ausführlich im nnz-Archiv
Selbstbeschäftigung
Im Landratsamt an der Behringstraße macht sich die Angst um Arbeitsplätze breit. Der Kreistag lässt nicht locker. Personalkosten sollen reduziert werden. Trotzdem bleibt noch Zeit für andere Beschäftigungen, zum Beispiel mit Gerüchten. Eigentlich soll, so sagt der Volksmund, der Büroschlaf äußerst gesund sein. Nicht nur in der Kreisverwaltung. Da aber geht es jetzt hausintern um den Büro-Beischlaf. Vielleicht nicht immer gesund, dafür aber umso aufregender. Auch wenn es sich um ein Gerücht handelt. Mit einem solchen muß sich jetzt selbst der Personalrat beschäftigen. Der erhielt in dieser Woche – wie viele andere Mitarbeiter der Behörde - eine interne Mail. Deren Absenderin schreibt folgendes: ...mir ist in den letzten Tagen herangetragen worden, dass das Gerücht, welches sich im Moment in unserem Hause im Umlauf befindet, mit meinem Namen in Verbindung gebracht wird. Es gibt also ein Gerücht. Da soll nämlich die Mail-Schreiberin einen Herrn X. und eine Frau Y. in irgendwelchen zweideutigen Stellungen erwischt haben. Die Mail-Schreiberin distanziert sich davon natürlich. Und zwar folgendermaßen: Es ist wohl richtig, dass ich Frau Y. auf dem Schreibtisch von Herrn X. habe sitzen sehen. Beide schauten auf den Computer... Das alles kann und sollte doch aber keinesfalls eine solche Aussage, sprich das umlaufende Gerücht, rechtfertigen...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnzFliegen, Pferdemarkt und Selbstbeschäftigung
Das Fliegen steht im Mittelpunkt
ieser Tage erschien ein neues Heft der Nordhäuser Nachrichten. Das kündigte jetzt Stadtarchivar Dr. Peter Kuhlbrodt an. Auch in dieser Ausgabe steht die Geschichte des Flugsportes im Mittelpunkt. Vom Autor Karl-Heinz Bosse wird diesmal die Zeit des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkrieges behandelt, als der Segelflug in Ellrich einen großen Aufschwung nahm, während in Nordhausen Fliegerhorst und Luftnachrichtenkaserne dominierten und der Flugsport insgesamt für den Krieg missbraucht wurde. Ein weiterer Beitrag berichte zum erstenmal ausführlich über einen Schatzfund aus dem Jahre 1911, als in der Töpferstraße bei Ausschachtungsarbeiten wertvolle Abendmahlskelche, Weihrauchgefäße und zahlreiche Münzen gefunden wurden, die zum Kirchenschatz des Klosters Himmelgarten gehörten. Kurz vor Ausbruch des Bauernkrieges 1525 rettete man den Schatz in den Hof des Klosters in der Töpferstraße, erläuterte der Stadtarchivar. Die schönsten Stücke des Fundes seien im Heft abgebildet...ausführlich im nnz-Archiv
Was ist los in dieser Verwaltung?
Die Suspendierung von Günther Uebner als Vorgang ist Geschichte. Sie wirft allerdings im Nachgang viele Fragen auf. Eine davon: Beschäftigt sich diese Verwaltung vielleicht zu sehr mit sich selbst? Die Spitze des Landratsamtes ist nach der Wahl von Matthias Jendricke (SPD) und Loni Grünwald (PDS) bunter geworden, was die Parteienzusammensetzung betrifft. Damit habe ich keine Probleme, im Gegenteil, formulierte vor der Wahl Landrat Joachim Claus (CDU), obwohl er wusste, dass die Zusammenarbeit mit den beiden Beigeordneten nicht ohne Reibungen ablaufen würden. Wohl gemerkt: Reibungen müssen sein, sie sollen als Begriff hier auch nicht negativ besetzt sein. Doch letztlich macht eine Affäre wie die Suspendierung eines Fachbereichsleiters wieder mal deutlich, was unterhalb der Oberfläche im Landratsamt los ist...ausführlich im nnz-Archiv
Auf das normale Niveau
Anfang kommender Woche soll die Entscheidung zum Neubau eines Einkaufszentrums am Nordhäuser Pferdemarkt fallen. Die Stadträte müssen zwischen zwei Anbietern auswählen. Dann geht eine Phase von Gesprächen, Absagen und Änderungen zu Ende. Die Entscheidung wird den Stadträten schwer fallen. Wie nnz erfuhr, haben die beiden Bewerber, die ihre Konzepte vorstellten, ähnliche Ideen. Einige Details unterscheiden sich, dazu können Sie sich ausführlich im Archiv der nnz informieren. Vielleicht wird es den Stadträten ja auch leicht gemacht und die Verwaltung präsentiert in guter alter Tradition einen Favoriten – als Vorschlag sozusagen. Fest steht aber erst einmal, dass der Quadratmeter am Pferdemarkt für rund 31 Euro an den Investor verkauft wird. Da es sich um eine Gesamtfläche von etwa 6.500 Quadratmeter handelt, werden da ein wenig mehr als 200.000 Euro in die Kassen der Stadt und des Thüringer Liegenschaftsmanagements gespült...ausführlich im nnz-Archiv
Selbstbeschäftigung
Im Landratsamt an der Behringstraße macht sich die Angst um Arbeitsplätze breit. Der Kreistag lässt nicht locker. Personalkosten sollen reduziert werden. Trotzdem bleibt noch Zeit für andere Beschäftigungen, zum Beispiel mit Gerüchten. Eigentlich soll, so sagt der Volksmund, der Büroschlaf äußerst gesund sein. Nicht nur in der Kreisverwaltung. Da aber geht es jetzt hausintern um den Büro-Beischlaf. Vielleicht nicht immer gesund, dafür aber umso aufregender. Auch wenn es sich um ein Gerücht handelt. Mit einem solchen muß sich jetzt selbst der Personalrat beschäftigen. Der erhielt in dieser Woche – wie viele andere Mitarbeiter der Behörde - eine interne Mail. Deren Absenderin schreibt folgendes: ...mir ist in den letzten Tagen herangetragen worden, dass das Gerücht, welches sich im Moment in unserem Hause im Umlauf befindet, mit meinem Namen in Verbindung gebracht wird. Es gibt also ein Gerücht. Da soll nämlich die Mail-Schreiberin einen Herrn X. und eine Frau Y. in irgendwelchen zweideutigen Stellungen erwischt haben. Die Mail-Schreiberin distanziert sich davon natürlich. Und zwar folgendermaßen: Es ist wohl richtig, dass ich Frau Y. auf dem Schreibtisch von Herrn X. habe sitzen sehen. Beide schauten auf den Computer... Das alles kann und sollte doch aber keinesfalls eine solche Aussage, sprich das umlaufende Gerücht, rechtfertigen...ausführlich im nnz-Archiv
