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Endlich wieder auf Erfolgskurs

Sonntag, 03. März 2013, 19:29 Uhr
Die Ergebnisse des zurückliegenden Wochendenes können sich wieder sehen lassen. Die Männer fanden gegen Suhl/Goldlauter in die Erfolgsspur zurück, berichtet Frank Ollech...


Zurück in die Erfolgsspur (Foto: Christoph Keil) Zurück in die Erfolgsspur (Foto: Christoph Keil) Eine Partie, deren Voraussetzungen nicht unterschiedlicher sein konnten. Die Nordhäuser, im gesicherten Feld der Nichtabstiegsaspiranten jedoch mit vierwöchiger Spielpause, waren unglücklich in die Rückrunde gestartet. Die Gäste von der HSG Suhl/Goldlauter stehen hingegen mitten im schweren Abstiegsgefecht. Beide Teams traten zu dieser Partie mit drei Niederlage in Folge an.

Die Gäste mussten unbedingt punkten um den Rückstand in der Tabelle in Sichtweite zu halten. Dementsprechend gingen sie in die Partie. Erfrischend ihre Spielweise und vor allem ihre Fairness. Die ausgezeichneten Referees aus Eisenach mussten insgesamt nur vier Zeitstrafen verteilen.

Während man auf dem Kommandostand des Südharzexpress in der ersten Halbzeit den Turboknopf vergeblich suchte, schwang sich Suhl/Goldlauter auf das Spiel in die eigene Hände zu nehmen. Von Beginn an übernahmen sie die Führung, mit drei Ausnahmen der Ausgleich zum 1:1, 11:11 und 13:13. Die Gastgeber suchten verzweifelnd ein Mittel die Lücken in der Abwehr zu schließen und im Angriff die Tor-Effektivität zu steigern.

Beim 4:8 ging schon ein leichtes Raunen durch die Ballspielhalle. Die Nordhäuser Bank reagierte dabei nicht mit einer Auszeit, vielmehr vertraute man den Spielern auf dem Parkett und wollte unnötige Hektik vermeiden. Dies war auch gut. Währen sich einige Zuschauer aufgrund ausgelassener Chancen die Haare rauften nahmen es andere gelassen und verwiesen auf die zweite Halbzeit.

In der ersten mussten sie jedoch gehörig schwitzen kamen aber immer besser ins Spiel. Der Ausgleich zum 11:11 hätte schon die Wende bedeuten können. Doch der Express legte eine kleine Pause und gewährte den Gästen Vorfahrt. Diese bedankten sich und nutzten dies zur nicht unverdienten 15:16 Halbzeitführung.

Auch wenn die HSG den Torreigen der zweiten Halbzeit eröffnete, änderte dies nichts daran das die Hausherren in der Bedienungsanleitung den Turboknopf gefunden hatten. Nach kurzen Schlagabtausch 17:17 und 18:18 zogen sie das Tempo und zugleich das Spiel an sich. Danach enteilten sie auf 24:20.

Mit zunehmender Spielzeit lagen die Nerven bei den HSG Spielern blank. Beim 26:23 wurde dies bestraft und der NSV erzwang mit 29:23 die Vorentscheidung. Die restliche Spielzeit nutzte Trainer Stefan Albrecht um zu testen. Darunter litt der Spielfluss wieder ein wenig, der Doppelpunktgewinn war aber nie gefährdet. Am Ende freuten sich die Nordhäuser und ihr Anhang über einen 31:27 Erfolg, der zumindest in der zweiten Halbzeit spielerisch erzielt wurde.
Frank Ollech

Ausführlich über das Handball-Wochenende werden wir morgen berichten
Autor: red

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