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Zwei tierische Festtage

Sonntag, 03. März 2013, 12:37 Uhr
Der Nordhäuser Bulldoggenclub feiert in diesem Jahr zwei Jubiläen. Morgen den 3. Jahrestag des Bestehens und am 8. Juni das 5. Nordthüringer Bulldoggentreffen, für das die Vorbereitungen bereits begonnen haben…


Chico hat sich schick gemacht (Foto: S. Witzel) Chico hat sich schick gemacht (Foto: S. Witzel) Unter dem Motto „Bulldoggen unterm Hohnstein“ laden die Mitglieder des Nordhäuser Bulldoggenclubs Hundefreunde aus ganz Deutschland nach Neustadt ein. Wir kommen in diesem Jahr in den Südharz, freut sich Katharina Stutika, die gemeinsam mit ihrem Partner den Bulldoggenclub ins Leben gerufen hat.

Am Sport- und Freizeitcamp haben wir einen sehr schönen Veranstaltungsort gefunden. Nach ersten Gesprächen mit dem Inhaber Frank Poijtinger war schnell klar, dass wir in ihm einen Hundefan gewonnen haben. Er hat bereits Erfahrungen mit Hundeausstellungen und übernimmt in diesem Jahr die gastronomische Betreuung. Für unseren gemeinsamen Spaziergang haben wir hier ideale Voraussetzungen, ergänzt Steve Friebe, der sich auch schon seit dem ersten Treffen um die Organisation kümmert.

Hinter den Beiden liegen erfolgreiche drei Jahre. Mit über 500 Euro an Sachspenden wurde das Nordhäuser Tierheim unterstützt. Gemeinsam mit den Mitgliedern des Nordhäuser Bulldoggenclubs wurden für ehemalige, ausrangierte Zuchthündinnen Spenden gesammelt. Aktiv beteiligt sich der Hundeclub auch an der Tasso-Aktion „Wühltischwelpen, nein Danke!“.

Immer wieder lernen wir Bulldoggenbesitzer kennen, die auf so genannte Vermehrer hereingefallen sind, erläutert Katharina Stutika das Engagement. Wir fühlen uns verpflichtet aufzuklären, damit solche Fehler nicht noch einmal gemacht werden oder besser noch: vermieden werden! Die Bulldogge ist ein Modehund und damit kann man Geschäfte machen, die nicht dem Wohl der Tiere dienen, leider, ergänzt die Nordhäuserin. Neben unseren geselligen, gemeinsamen Spaziergängen kommen wir so auch immer wieder auf den Tierschutz zu sprechen. Nach diversen Futtermittelskandalen klären wir unsere Mitglieder auch zum Thema BARF auf.

Hier geht es um die artgerechte Fütterung des Hundes. Immer wieder kommt es bei Bulldoggen aber auch anderen Hunderassen zu beispielsweise Allergien oder Darm- oder Fellproblemen. Deshalb haben wir uns mit dieser Fütterungsmethode beschäftigt und barfen, also füttern unsere beiden Französischen Bulldoggen mit rohem Fleisch. Sie sind gesund und munter und haben keine Probleme. Wir sind von dieser Futtermethode begeistert. Trotz Domestikation stammen Hunde immer noch vom Wolf ab und können mit vielen industriell hergestelltem Futter nichts anfangen, auch wenn die Hersteller den Käufern etwas anderes signalisieren.

Mitmachen kann bei uns jeder, berichtet Steve Friebe, der eine Bulldogge hat – ob groß oder klein. Wir freuen uns auf neue Gesichter. Mit einem Klick auf www.bulldoggen-club-nordhausen.de gibt es weitere Informationen.
Sandra Witzel
Autor: red

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