Solo für zwei
Samstag, 02. März 2013, 08:03 Uhr
Im 5. Sinfoniekonzert am 9. und 10. März unter dem Motto Solo für zwei spielt das Loh-Orchester Sondershausen unter der Leitung von Samuel Bächli, 1. Kapellmeister am Theater Erfurt, Johannes Brahms‘ wunderschönes Konzert für Violine und Violoncello a-Moll op. 102. Die beiden Solisten kommen aus den Reihen des Loh-Orchesters selbst...
Die beiden Solisten
An der Violine zu erleben ist Marek Adam Smentek, den Konzertbesuchern seit vielen Jahren bekannt als Konzertmeister. Am Cello darf man sich auf Alexander Wegelin freuen, der seit einigen Spielzeiten als Solocellist ebenfalls ganz vorne im Orchester zu sehen und zu hören ist.
Seit einigen Monaten üben sie bereits an dem Stück, sowohl alleine als auch zu zweit. Denn nicht nur jede einzelne der beiden Solostimmen ist eine Herausforderung, auch das Zusammenspiel muss aufeinander abgestimmt werden. In der kommenden Woche beginnen die Proben mit dem Orchester, auf die beide Musiker sehr gespannt sind.
Es sei ein Stück, so Smentek, mit dem Brahms am Ende seines Lebens noch einmal wichtige Lebensziele verwirklicht habe; vor allem konnte er den Streit mit seinem engen Freund, dem berühmten Geiger Joseph Joachim beilegen. Für ihn hat er den Violinenpart geschrieben.
Marek Adam Smentek stammt aus Polen. Dort studierte er Geige, 1994 schloss er sein Studium in Warschau ab, kam nach Deutschland und setzte seine Ausbildung mit einem Aufbaustudium in Mannheim fort. Als stellvertretender Konzertmeister war er zunächst am Theater Erfurt engagiert und kam von dort aus 2002 direkt zum Loh-Orchester. Alexander Wegelin ist seit Sommer 2010 beim Loh-Orchester engagiert. Er wurde in Russland geboren, zog aber schon mit sieben Jahren mit seinen Eltern nach Deutschland. Leipzig wurde sein Studienort, hier feierte er auch Erfolge mit dem von ihm mitbegründeten Ferdinand-David-Streichquartett, spielte in der Kammerphilharmonie und im Gewandhausorchester. Auf ein Jahr als Orchesterakademist am Staatsorchester Kassel folgte das Angebot beim Loh-Orchester.
Neben dem Doppelkonzert von Johannes Brahms stehen Joseph Haydns Londoner Sinfonie Die Uhr sowie Georg Friedrich Händels klangprächtiges Konzert für Doppelorchester D-Dur auf dem Programm. Vor dem Konzert, das am 9. März um 19.30 Uhr im Haus der Kunst Sondershausen und am 10. März um 19.30 Uhr im Theater Nordhausen stattfindet, laden Samuel Bächli und Konzertdramaturgin Juliane Hirschmann jeweils um 18.45 Uhr zu einer Einführung ins Foyer ein.
Karten für das 5. Sinfoniekonzert gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52), in der Sondershausen-Information (Tel. 0 36 32/78 81 11) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.
Autor: redDie beiden Solisten
An der Violine zu erleben ist Marek Adam Smentek, den Konzertbesuchern seit vielen Jahren bekannt als Konzertmeister. Am Cello darf man sich auf Alexander Wegelin freuen, der seit einigen Spielzeiten als Solocellist ebenfalls ganz vorne im Orchester zu sehen und zu hören ist.
Seit einigen Monaten üben sie bereits an dem Stück, sowohl alleine als auch zu zweit. Denn nicht nur jede einzelne der beiden Solostimmen ist eine Herausforderung, auch das Zusammenspiel muss aufeinander abgestimmt werden. In der kommenden Woche beginnen die Proben mit dem Orchester, auf die beide Musiker sehr gespannt sind.
Es sei ein Stück, so Smentek, mit dem Brahms am Ende seines Lebens noch einmal wichtige Lebensziele verwirklicht habe; vor allem konnte er den Streit mit seinem engen Freund, dem berühmten Geiger Joseph Joachim beilegen. Für ihn hat er den Violinenpart geschrieben.
Marek Adam Smentek stammt aus Polen. Dort studierte er Geige, 1994 schloss er sein Studium in Warschau ab, kam nach Deutschland und setzte seine Ausbildung mit einem Aufbaustudium in Mannheim fort. Als stellvertretender Konzertmeister war er zunächst am Theater Erfurt engagiert und kam von dort aus 2002 direkt zum Loh-Orchester. Alexander Wegelin ist seit Sommer 2010 beim Loh-Orchester engagiert. Er wurde in Russland geboren, zog aber schon mit sieben Jahren mit seinen Eltern nach Deutschland. Leipzig wurde sein Studienort, hier feierte er auch Erfolge mit dem von ihm mitbegründeten Ferdinand-David-Streichquartett, spielte in der Kammerphilharmonie und im Gewandhausorchester. Auf ein Jahr als Orchesterakademist am Staatsorchester Kassel folgte das Angebot beim Loh-Orchester.
Neben dem Doppelkonzert von Johannes Brahms stehen Joseph Haydns Londoner Sinfonie Die Uhr sowie Georg Friedrich Händels klangprächtiges Konzert für Doppelorchester D-Dur auf dem Programm. Vor dem Konzert, das am 9. März um 19.30 Uhr im Haus der Kunst Sondershausen und am 10. März um 19.30 Uhr im Theater Nordhausen stattfindet, laden Samuel Bächli und Konzertdramaturgin Juliane Hirschmann jeweils um 18.45 Uhr zu einer Einführung ins Foyer ein.
Karten für das 5. Sinfoniekonzert gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52), in der Sondershausen-Information (Tel. 0 36 32/78 81 11) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.

