Polka für Nordhausen
Mittwoch, 25. Februar 2004, 12:58 Uhr
Nordhausen/Welt Dieser Tage legte die schwäbische Kapelle HISS ihre vierte Langspielproduktion vor. Diese Meldung erscheint auf den ersten Blick nicht weiter verwunderlich, ist es doch die Bestimmung professioneller Musiker, ihren Lebensunterhalt unter anderen mit der Produktion von CDs zum Zwecke des Verkaufs zu bestreiten.
In diesem Falle ist es aber doch verwunderlich, oder richtiger ausgedrückt wunderbar, was die Männer um Bandleader Stefan Hiss in die kleinen runden Silberscheiben hinein gepresst haben.
In einem Brief an ihre Fans beschrieben die Musiker ihre Bemühungen so:
Ihr kennt uns als hart arbeitende, hochkonzentriert zu Werke gehende Kapelle, deren Tun geprägt ist von Disziplin und Pünktlichkeit, von nicht versiegendem Eifer und persönlichem Einsatz, auch zu Lasten privater Interessen. Selbstausbeutung und Entgasungen nehmen wir immer wieder gerne in Kauf, geht es doch um ein Ziel, das größer ist als wir selbst: Um Kunst nämlich.
So sehen es die fünf Schwaben. Das Publikum sieht sie gern auf der Bühne, denn wo immer die Polka-Narren ihre 2/4-Takt-Weisen erklingen lassen, stellt sich ein Schieben und Drängen begeisterter Schaulustiger ein, dass nur allzu bald in fröhliches Hopsen und Springen umschlägt.
Nur wenigen deutschen Bands ist es gegeben, eine derartige Partystimmung zu fabrizieren und obendrein mit Witz und Esprit zu glänzen, der uns nicht als typisch teutonisch erscheinen will. Es ist unglaublich, welche Vielzahl musikalischer Stile und Formen die Männer um Bandleader Stefan Hiss in einen wohlklingenden Polka-Rhythmus pressen können. Akustisches Zeugnis legen davon vier Langspielplatten ab, die in den letzten sechs Jahren die Herzen ihrer Fans erwärmten.
Im eben erschienenen Werk geht es um finnische Skispringerhymnen, Trinklieder aus Rumänien und Mexiko, Tänze aus USA und Uruguay, polnisch-jamaikanische Wurstweisen, Reise- und Erlebnisberichte aus Taschkent und Bartholomä. Titel der Unternehmung:Polka für die Welt nun auch für Nordhausen! Am Samstag, 21. August sind HISS übrigens beim Nordhäuser Musikfestival PoeTon auf dem Spenderkirchhof zu erleben.
Bis dahin ist es leider noch ganz schön lang. Inzwischen können wir uns die Zeit ja mit Polka für die Welt vertreiben. Wer weitere Informationen über die sympathische Rasselbande wünscht, dem sei die Seite www.hiss.net empfohlen.
Olaf Schulze
Autor: nnz
In diesem Falle ist es aber doch verwunderlich, oder richtiger ausgedrückt wunderbar, was die Männer um Bandleader Stefan Hiss in die kleinen runden Silberscheiben hinein gepresst haben.In einem Brief an ihre Fans beschrieben die Musiker ihre Bemühungen so:
Ihr kennt uns als hart arbeitende, hochkonzentriert zu Werke gehende Kapelle, deren Tun geprägt ist von Disziplin und Pünktlichkeit, von nicht versiegendem Eifer und persönlichem Einsatz, auch zu Lasten privater Interessen. Selbstausbeutung und Entgasungen nehmen wir immer wieder gerne in Kauf, geht es doch um ein Ziel, das größer ist als wir selbst: Um Kunst nämlich.
So sehen es die fünf Schwaben. Das Publikum sieht sie gern auf der Bühne, denn wo immer die Polka-Narren ihre 2/4-Takt-Weisen erklingen lassen, stellt sich ein Schieben und Drängen begeisterter Schaulustiger ein, dass nur allzu bald in fröhliches Hopsen und Springen umschlägt.
Nur wenigen deutschen Bands ist es gegeben, eine derartige Partystimmung zu fabrizieren und obendrein mit Witz und Esprit zu glänzen, der uns nicht als typisch teutonisch erscheinen will. Es ist unglaublich, welche Vielzahl musikalischer Stile und Formen die Männer um Bandleader Stefan Hiss in einen wohlklingenden Polka-Rhythmus pressen können. Akustisches Zeugnis legen davon vier Langspielplatten ab, die in den letzten sechs Jahren die Herzen ihrer Fans erwärmten.
Im eben erschienenen Werk geht es um finnische Skispringerhymnen, Trinklieder aus Rumänien und Mexiko, Tänze aus USA und Uruguay, polnisch-jamaikanische Wurstweisen, Reise- und Erlebnisberichte aus Taschkent und Bartholomä. Titel der Unternehmung:Polka für die Welt nun auch für Nordhausen! Am Samstag, 21. August sind HISS übrigens beim Nordhäuser Musikfestival PoeTon auf dem Spenderkirchhof zu erleben.
Bis dahin ist es leider noch ganz schön lang. Inzwischen können wir uns die Zeit ja mit Polka für die Welt vertreiben. Wer weitere Informationen über die sympathische Rasselbande wünscht, dem sei die Seite www.hiss.net empfohlen.
Olaf Schulze
