Sieg in Mühlhausen
Dienstag, 26. Februar 2013, 06:32 Uhr
Zum fälligen Punktspiel der Handball- Verbandsklasse trat die Dritte des NSV in Mühlhausen an. Vor zwanzig Jahren war das ein Spitzenspiel der Oberliga, diesmal war es ein Wiedersehen alter Bekannter auf einer anderen Ebene, weiß Frank Ollech zu berichten...
Eine besonders fair geführte Partie auf Augenhöhe hatte so Ihre Startschwierigkeiten, denn das erste Tor durch die Mühlhäuser viel erst nach einigen Minuten. Danach bekam der NSV das Spiel in den Griff und konnte über die Stationen 6:2 bis 10:6 seine Torgefahr aus dem Rückraum zählbar umsetzen. Zum Ende der ersten Halbzeit stellten die Mühlhäuser ihre Deckung um und nahmen Tino Beßin und Peter Riemekasten in Manndeckung. Dies zeigte Wirkung, denn der Vorsprung schmolz. Eine torarme erste Halbzeit neigte sich so dem Ende, was an den gut eingestellten Deckungsreihen und deren Torleuten lag.
In der Kabine fanden die Nordhäuser ein Gegenmittel. Durch den sehr gut aufgelegten Steffen Scholz, der immer wieder die Lücken in der Mühlhäuser Abwehr fand und seine Mitspieler gekonnt einsetzte, konnten sie die Zwei-Tore-Führung verteidigen. So ging die zweite Hälfte in seine spielentscheidende Phase und da trat einer in den Mittelpunkt des Spielgeschehens, der bisher eine, er würde sagen, solide Leistung abgerufen hat.
Auf Grund der nachlassenden Kräfte konnten die Nordhäuser ihre Gegenspieler nicht mehr rechtzeitig stellen. Innerhalb von fünf Minuten erhielten die Mühlhäuser vier Strafwürfe. Doch wer sich auch vom Punkt probierte, alle scheiterten am abgeklärt auftretenden Heiko Alert. Damit war die Tür zum Sieg ganz weit aufgestoßen. Jetzt brachte man das Spiel mit der vorhandenen Cleverness über die Zeit. Bei Freiwürfen waren die Rückraumspieler mal wieder am Zug und durch Übergänge an den Kreis kamen auch die Außen zu ihren Torerfolgen. Einzig die Kreisläufer wurden diesmal nicht wie gewohnt in das Spiel einbezogen, fielen aber durch sehr gut gestellte Sperren auf. Am Ende siegten die Nordhausen mit 27:24 (12:10)
Besonders sei noch zu erwähnen, dass mit Iven Ermisch und Enrico Kallmeyer zwei Spieler im Nordhäuser Dress aufliefen, die in früheren Jahren viel zum sportlichen Erfolg beigetragen haben. Beruflich stark eingebunden übten sie sich in Abstinenz. Die Handballgemeinde ist froh, sie wieder an Bord begrüßen zu können.
Frank Ollech
NSV: Heiko Alert; Tino Beßin (5), Jens Schrader, Oliver Kühn (1), Steffen Scholz (10), Ronald Gehrmann, Torsten Meyer (1), Holger Baake (1), Iven Ermisch (1), Enrico Kallmeyer (2), Peter Riemekasten (5).
Autor: redEine besonders fair geführte Partie auf Augenhöhe hatte so Ihre Startschwierigkeiten, denn das erste Tor durch die Mühlhäuser viel erst nach einigen Minuten. Danach bekam der NSV das Spiel in den Griff und konnte über die Stationen 6:2 bis 10:6 seine Torgefahr aus dem Rückraum zählbar umsetzen. Zum Ende der ersten Halbzeit stellten die Mühlhäuser ihre Deckung um und nahmen Tino Beßin und Peter Riemekasten in Manndeckung. Dies zeigte Wirkung, denn der Vorsprung schmolz. Eine torarme erste Halbzeit neigte sich so dem Ende, was an den gut eingestellten Deckungsreihen und deren Torleuten lag.
In der Kabine fanden die Nordhäuser ein Gegenmittel. Durch den sehr gut aufgelegten Steffen Scholz, der immer wieder die Lücken in der Mühlhäuser Abwehr fand und seine Mitspieler gekonnt einsetzte, konnten sie die Zwei-Tore-Führung verteidigen. So ging die zweite Hälfte in seine spielentscheidende Phase und da trat einer in den Mittelpunkt des Spielgeschehens, der bisher eine, er würde sagen, solide Leistung abgerufen hat.
Auf Grund der nachlassenden Kräfte konnten die Nordhäuser ihre Gegenspieler nicht mehr rechtzeitig stellen. Innerhalb von fünf Minuten erhielten die Mühlhäuser vier Strafwürfe. Doch wer sich auch vom Punkt probierte, alle scheiterten am abgeklärt auftretenden Heiko Alert. Damit war die Tür zum Sieg ganz weit aufgestoßen. Jetzt brachte man das Spiel mit der vorhandenen Cleverness über die Zeit. Bei Freiwürfen waren die Rückraumspieler mal wieder am Zug und durch Übergänge an den Kreis kamen auch die Außen zu ihren Torerfolgen. Einzig die Kreisläufer wurden diesmal nicht wie gewohnt in das Spiel einbezogen, fielen aber durch sehr gut gestellte Sperren auf. Am Ende siegten die Nordhausen mit 27:24 (12:10)
Besonders sei noch zu erwähnen, dass mit Iven Ermisch und Enrico Kallmeyer zwei Spieler im Nordhäuser Dress aufliefen, die in früheren Jahren viel zum sportlichen Erfolg beigetragen haben. Beruflich stark eingebunden übten sie sich in Abstinenz. Die Handballgemeinde ist froh, sie wieder an Bord begrüßen zu können.
Frank Ollech
NSV: Heiko Alert; Tino Beßin (5), Jens Schrader, Oliver Kühn (1), Steffen Scholz (10), Ronald Gehrmann, Torsten Meyer (1), Holger Baake (1), Iven Ermisch (1), Enrico Kallmeyer (2), Peter Riemekasten (5).
