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Zukunft der Dörfer

Montag, 25. Februar 2013, 13:50 Uhr
Zur „Aktuellen Stunde“ am Mittwoch wird Cornelia Gießler von der Thüringer Serviceagentur Demografischer Wandel über die künftige Bevölkerungsentwicklung im Landkreis sprechen. Denn Thema der „Aktuellen Stunde des Landkreises Nordhausen“ ist die Entwicklung von Dörfern und kleineren Städten in den kommenden Jahren...


„Der Letzte macht das Licht aus? Wie lässt sich die Zukunft im ländlichen Raum gestalten?“ Mitdiskutieren wird auch Beate Kunnen, Geschäftsführerin der Akademie Ländlicher Raum Thüringen. Die Akademie versteht sich als Fürsprecher der ländlichen Regionen und sieht es als Aufgabe, Akteure im ländlichen Raum zu vernetzen, damit sie gegenseitig von ihren Erfahrungen und Ideen profitieren können.

Die Einwohnerdiskussionsrunde „Aktuelle Stunde“ veranstaltet der Landkreis Nordhausen an diesem Mittwoch, 27. Februar, zum zweiten Mal. Wer mitreden möchte, ist herzlich eingeladen, ab 18 Uhr in den Saal Hohnstein in der Burgstraße 42 in Neustadt/Harz. Die Zukunft des ländlichen Raums war ein Themenvorschlag in der ersten „Aktuellen Stunde“ im Oktober. Hintergrund der Diskussion ist der demografische Wandel, der einerseits einen weiteren Bevölkerungsrückgang bedeutet, andererseits einen zunehmenden Anteil Älterer.

„Die Menschen leben in den Gemeinden, identifizieren sich mit ihrem Ort. Unser Anliegen ist es, dass das auch in Zukunft so bleibt“, so Landrätin Birgit Keller. „Wir wollen am Mittwoch offen und ehrlich über den demografischen Wandel diskutieren, der die Gemeinden verändern wird – keine Frage. Doch wir wollen auch darüber reden, wie das Leben gerade in kleinen Orten attraktiv bleiben kann. Wir im Landratsamt wollen uns gerade im Bereich der Daseinsvorsorge dafür einsetzen, eine möglichst gute Infrastruktur in der Fläche aufrecht zu erhalten, auch wenn sich dafür die Bedingungen ändern werden. Hier sind neue Ideen gefragt, die auch dazu beitragen können, dass junge Leute eben nicht wegziehen, sondern hier bleiben und hier bei uns eine Familie gründen.“
Autor: red

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