Vize-Titel für Nordhausen pfutsch?
Montag, 25. Februar 2013, 09:38 Uhr
Der Jubel in der Nacht zum Sonntag war riesig in der Nordhäuser Ballspielhalle. Die Boxer des NSV sind zum zweiten Mal deutscher Vizemeister. Doch die Stimmung ist mittlerweile im Keller, die Nordhäuser müssen einen Tiefschlag verarbeiten...
Tabelle vor dem letzten Kampf auf der Babelsberger Homepage (Foto: privat)
Den Schlag unter die Gürtellinie hat Motor Babelsberg abgegeben. Die Brandenburger reklamieren die Vizemeisterschaft für sich. Grund: Sie hätten mehr Kämpfe gewonnen als der Nordhäuser Sportverein. Box-Abteilungsleiter Mathias ist von der Rolle: "Noch vor den beiden Kämpfen am vergangenen Wochenende waren auf den Seiten des deutschen Boxverbandes und selbst auf der Homepage von Babelsberg die Tabellen zu finden, nach denen Babelsberg zwar auf dem zweiten Platz rangiert, jedoch mit Nordhausen auf den Punkt und den Unterpunkten genau gleich ausgewiesen wird."
Die Boxsportfreunde wissen, dass am Samstag Babelsberg gegen Velbert mit 11:7 gewonnen hatte. In Nordhausen hatte der NSV dem Boxring Hamm mit 12:5 von der Matte gefegt. Damit ist Nordhausen Vizemeister, was auch der Offizielle des Boxverbandes so sah.
Tabelle vor dem letzten Kampf auf der Homepage des Boxverbandes (Foto: privat)
Babelsberg seinerseits verweist auf den Kampf gegen Hamm, bei dem die Boxer aus Nordrhein-Westfalen zu spät zum Wiegen gekommen seien. Statt mit 12:6 hätten die Babelsberger mit 12:0 gewonnen, so die Sicht der Boxer in Babelsberg.
Alles Quatsch, sagt Mathias Geidel, der damalige Kampf sei korrekt gewertet worden, die Boxer aus Hamm seien über die Waage gegangen. Dass die Babelsberger nun plötzlich eine andere Eingebung haben, sei für ihn nicht nachvollziehbar. "Wir haben umgehend den Sportausschuss angerufen und Protest eingelegt. Für mich ist das alles nicht nur ein Witz, sondern schlichtweg unfair und unsportlich seitens der Babelsberger", so Geidel zur nnz.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red
Tabelle vor dem letzten Kampf auf der Babelsberger Homepage (Foto: privat)
Den Schlag unter die Gürtellinie hat Motor Babelsberg abgegeben. Die Brandenburger reklamieren die Vizemeisterschaft für sich. Grund: Sie hätten mehr Kämpfe gewonnen als der Nordhäuser Sportverein. Box-Abteilungsleiter Mathias ist von der Rolle: "Noch vor den beiden Kämpfen am vergangenen Wochenende waren auf den Seiten des deutschen Boxverbandes und selbst auf der Homepage von Babelsberg die Tabellen zu finden, nach denen Babelsberg zwar auf dem zweiten Platz rangiert, jedoch mit Nordhausen auf den Punkt und den Unterpunkten genau gleich ausgewiesen wird."Die Boxsportfreunde wissen, dass am Samstag Babelsberg gegen Velbert mit 11:7 gewonnen hatte. In Nordhausen hatte der NSV dem Boxring Hamm mit 12:5 von der Matte gefegt. Damit ist Nordhausen Vizemeister, was auch der Offizielle des Boxverbandes so sah.
Tabelle vor dem letzten Kampf auf der Homepage des Boxverbandes (Foto: privat)
Babelsberg seinerseits verweist auf den Kampf gegen Hamm, bei dem die Boxer aus Nordrhein-Westfalen zu spät zum Wiegen gekommen seien. Statt mit 12:6 hätten die Babelsberger mit 12:0 gewonnen, so die Sicht der Boxer in Babelsberg.Alles Quatsch, sagt Mathias Geidel, der damalige Kampf sei korrekt gewertet worden, die Boxer aus Hamm seien über die Waage gegangen. Dass die Babelsberger nun plötzlich eine andere Eingebung haben, sei für ihn nicht nachvollziehbar. "Wir haben umgehend den Sportausschuss angerufen und Protest eingelegt. Für mich ist das alles nicht nur ein Witz, sondern schlichtweg unfair und unsportlich seitens der Babelsberger", so Geidel zur nnz.
Peter-Stefan Greiner
