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Großer Bahnhof

Samstag, 23. Februar 2013, 09:50 Uhr
Zum ersten Mal fuhr gestern die "Linie 1" in der voll besetzten Station Stadttheater ein. Neben 450 aufgeregten Zuschauern stand für die nnz Olaf Schulze am Bahnsteig.

theater (Foto: theater) theater (Foto: theater)

Singen, Tanzen, Spielen: Das legendäre Jugendmusical forderte alles ab

Es ist ein Klassiker des Berliner Grips-Theaters, der in den Achtzigern erst in West-Berlin, dann im ganzen Bundesgebiet für Furore sorgte. Fast dreißig Jahre später gibt es in Nordhausen gleich zwei Inszenierungen. Hatten die Schüler der "pro vita"-Akademie unter der Leitung des früheren Solotänzers Uwe Rüdiger im Vorjahr eine dichte und schwungvolle Aufführung auf engstem Raum vorgelegt, so durften die fast 30 jungen Darsteller des Theaterjugendclubs gestern Abend die ganze große Bühne mit all ihren technischen Möglichkeiten nutzen. Und das taten die jungen Leute genüsslich. Mit Spaß an der Verwandlung und am Kostümieren und mit viel Elan beim Spielen und Singen unterhielten sie das begeisterte Publikum. Unterstützt von einer großartigen Live-Band, die unter der Leitung des Keyboarders Alexander Grüner die Songs und Nummern des Musicals souverän interpretierte.

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Kleine Werbung für die Berliner Verkehrsgetriebe

Die Hauptrollen wurden von Regisseur Ronald Winter sehr treffend besetzt und neben der großartigen Leistung aller Beteiligten sind besonders Stefanie Holze als Protagonistin und Anne Wille als Punkerin Kleister sowie Robert Dohle als Lebenskünstler Bambi hervorzuheben. Sängerisch war es Sarah Kraul als Maria, die besonders überzeugte.
Die stolzen Eltern, Angehörigen und Freunde dankten dem Ensemble zur Premiere mit rtichtig lang anhaltendem Beifall und die Jugendlichen mussten 2 Zugaben geben. Was sie übrigens gern und gekonnt taten.

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Robert Dohle und Anne Wille wussten zu überzeugen und ernteten zu Recht Sonderapplaus

Schön, dass es in Nordhausen dieses Jugendtehater gibt und noch schöner, dass sich so viele Schülerinnen und Schüler in ihrer Freizeit so intensiv engagieren und auch so anspruchsvolle Stücke wie die "Linie 1" überzeugend auf die Bühne bringen.
Autor: nnz/kn

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