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Sucht neue Herausforderung

Donnerstag, 14. Februar 2013, 19:05 Uhr
Die Personalplanungen des Thüringer HC für die kommende Saison laufen weiter auf Hochtouren. Torhüterin Jana Krause kommt vom Buxtehuder SV nach Thüringen. Sie unterschrieb einen Dreijahresvertrag. Vorerst möchte sie allerdings mit Buxtehude im dritten Anlauf Meister werden...


Dass sie einen guten Draht zu Herbert Müller hat, ist kein Geheimnis und machte so die Wahl für den Thüringer HC nicht schwer. „Ich hatte vier schöne Jahre in Buxtehude und fühle mich hier auch wohl. Ich möchte mich jedoch noch einmal neuen Herausforderungen stellen“, so Jana. Gerade mit Herbert Müller verbindet sie ihre ersten große Erfolge im Handball. Als Torhüterin wurde Jana Krause mit dem 1. FC Nürnberg zweifache deutsche Meisterin in den Jahren 2007 und 2008.

Jana Krause studiert an der Hochschule Ansbach „Internationales Management“ und will noch in diesem Jahr als Bachelor abschließen. „Beruflich habe ich noch keine konkreten Vorstellungen. Vielleicht werde ich noch den Master machen.“ sagte Jana Krause auf die Frage nach ihren beruflichen Perspektiven. Sportlich sieht Jana Krause ihre Ziele klarer. Sie möchte mit dem Thüringer HC deutscher Meister werden. Mit diesem Titel würde sie sich 2013 auch gern in Buxtehude verabschieden. Sie hat die Auftritte des THC in der Champions League verfolgt und hofft, dass sie ihren Anteil beitragen kann, um in der kommenden Saison die Hauptrunde des Wettbewerbs zu erreichen.

In der Nationalmannschaft hatte Jana Krause bereits mehrere Einsätze. Als Nr. 3 im Tor des DHB-Teams absolvierte Jana mehrere Auswahllehrgänge und bestritt bisher 20 Länderspiele. „Mit der Nationalmannschaft mache ich mir keinen Stress mehr. Das habe ich zu lange gemacht. Ich nehme es so, wie es kommt und werde meine Leistung bringen. Natürlich werde ich alles mitnehmen, dazu bin ich zu ehrgeizig.“

Dem Konkurrenzkampf um das THC-Tor sieht sie gelassen entgegen und wird ihn gern annehmen. Besonders freut sie sich auf Maike März. Beide kennen sich nicht nur als sportliche Gegnerinnen aus der Bundesliga, sie absolvierten gemeinsame Lehrgänge bei der Nationalmannschaft. „Neben aller Konkurrenz ist man als Torhütergespann ein Team im Team. Da muss sportlich und vor allem menschlich alles stimmen. Ich habe großen Respekt vor Maike. Unter Herbert Müller hat sie einen großen Leistungssprung gemacht. Natürlich will ich immer spielen, denke aber, dass wir bei den vielen Herausforderungen alle unsere Spielanteile bekommen und ich freue mich darauf“, sieht Jana Krause positiv nach vorn.
Autor: nnz

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