Auf in die letzte Etappe
Freitag, 20. Februar 2004, 09:06 Uhr
Nordhausen (nnz). Wer in Nordhausen denkt, es werden nur Schulen auf dem Petersberg saniert, der könnte sich gewaltig irren. Denn auch im Stadtteil Nordhausen-Ost sind die Handwerker in einer Schule zu Gange. Mehr Infos gibt es wie immer mit dem bekannten Klick.
"Mens sana in corpore sano" - "In einem gesunden Körper möge auch ein gesunder Geist wohnen" - das trifft gleich in doppeltem Sinne für die Grund- und Regelschule in Nordhausen-Ost zu. Dort laufen auch in den Winterferien die 2002 begonnen Sanierungsarbeiten in und am "Körper" - dem Schulhaus -, bis zum Herbst sollen die Schüler dann in einem vollständig sanierten Gebäude lernen können.
"Zur Zeit werden Kunst- und Geographieraum sowie das Lehrerzimmer von Grund auf renoviert - die Handwerker bauen neue Fußböden, Decken und Wände ein", sagte Regelschulleiter Reiner Voigt. Nach den Ferien steht die Fertigstellung des neuen Schüler-Klubraumes auf dem Programm und für die Osterferien ist die Rundum-Erneuerung der beiden Werkräume vorgesehen. "Im Sommer wollen wir dann den Haupteingang zur Grundschule und die Außenanlagen komplett neu gestalten und den Verbinder zwischen unseren beiden Gebäudeteilen generalüberholen", kündigte Voigt an. Darüber hinaus würden die neuen Fenster der Klassenzimmer in Richtung Süden und Osten noch Jalousien bekommen. Vor allem der Einbau der neuen farbigen Fenster, die in den Fluren zum Teil Ersatz für Betonsteine sind, habe viel Licht ins Gebäude gebracht, so Voigt. "Dann ist alles fertig - die Schüler können sich auf ein freundliches und vor allem viel helleres Schulhaus und Umfeld freuen"
Mit den Sanierungsarbeiten stehen für die Schüler inzwischen auch modernen Physik-, Biologie und Chemiekabinette zur Verfügung, und die entsprechenden Lehrer können sich gut ausgestatten Vorbereitungsräumen für den Unterricht präparieren. Ebenfalls seien inzwischen alle Toiletten auf modernen Standard gebracht, es ist ein neuer Hortraum und ein Kunsterziehungskabinett entstanden. "Vor allem die Sundhäuser Schüler, die seit letztem Schuljahr hier lernen und bisher ein altes Schulgebäude gewohnt waren, sind begeistert", so Voigt.
Ein gesunder Geist in einem gesundem Körper - das ist auch inhaltlicher Leitspruch für die "bewegungsfreundliche Schule", die mit zusätzlichen Sportangeboten einen Schwerpunkt bei der Bildung der rund 150 Grund- und 300 Regelschüler setzt. "Gerade in Zeiten zunehmenden Bewegungsmangels spielt der schulische Sport eine wichtige Rolle. Sowohl für die Grund- als auch Regelschüler gibt es deshalb bei uns Nachmittags zusätzliche Fitness-Angebote; für die Klassen 5 und 6 steht eine zusätzliche Sport-Stunde pro Woche auf dem Programm. Welchen Erfolg dieses Projekt hat, analysieren wir gemeinsam mit Wissenschaftlern der Uni Jena", erklärte Voigt. Ein Ergebnis des zusätzlichen Sport-Angebotes lasse sich schon jetzt ablesen: "Wir haben im Vergleich zu den anderen Schulen die wenigsten Unfälle."
Großen Anklang bei den Schülern finde auch die Inline-Skating-Woche für die Fünftklässler: "In dieser Woche wird ausschließlich professionelles Skating gelehrt. Ein Lehrer hat sich extra dafür fortgebildet, für jeden Schüler steht eine Komplett-Ausrüstung zur Verfügung. Gerade die Schüler, die im 'herkömmlichen' Sport-Unterricht nicht richtig zum Zuge kommen, sind hier mit den anderen gleichauf - das ist gut für die Persönlichkeit und das Selbstwertgefühl", so Voigt.
Autor: nnz
"Mens sana in corpore sano" - "In einem gesunden Körper möge auch ein gesunder Geist wohnen" - das trifft gleich in doppeltem Sinne für die Grund- und Regelschule in Nordhausen-Ost zu. Dort laufen auch in den Winterferien die 2002 begonnen Sanierungsarbeiten in und am "Körper" - dem Schulhaus -, bis zum Herbst sollen die Schüler dann in einem vollständig sanierten Gebäude lernen können. "Zur Zeit werden Kunst- und Geographieraum sowie das Lehrerzimmer von Grund auf renoviert - die Handwerker bauen neue Fußböden, Decken und Wände ein", sagte Regelschulleiter Reiner Voigt. Nach den Ferien steht die Fertigstellung des neuen Schüler-Klubraumes auf dem Programm und für die Osterferien ist die Rundum-Erneuerung der beiden Werkräume vorgesehen. "Im Sommer wollen wir dann den Haupteingang zur Grundschule und die Außenanlagen komplett neu gestalten und den Verbinder zwischen unseren beiden Gebäudeteilen generalüberholen", kündigte Voigt an. Darüber hinaus würden die neuen Fenster der Klassenzimmer in Richtung Süden und Osten noch Jalousien bekommen. Vor allem der Einbau der neuen farbigen Fenster, die in den Fluren zum Teil Ersatz für Betonsteine sind, habe viel Licht ins Gebäude gebracht, so Voigt. "Dann ist alles fertig - die Schüler können sich auf ein freundliches und vor allem viel helleres Schulhaus und Umfeld freuen"
Mit den Sanierungsarbeiten stehen für die Schüler inzwischen auch modernen Physik-, Biologie und Chemiekabinette zur Verfügung, und die entsprechenden Lehrer können sich gut ausgestatten Vorbereitungsräumen für den Unterricht präparieren. Ebenfalls seien inzwischen alle Toiletten auf modernen Standard gebracht, es ist ein neuer Hortraum und ein Kunsterziehungskabinett entstanden. "Vor allem die Sundhäuser Schüler, die seit letztem Schuljahr hier lernen und bisher ein altes Schulgebäude gewohnt waren, sind begeistert", so Voigt.
Ein gesunder Geist in einem gesundem Körper - das ist auch inhaltlicher Leitspruch für die "bewegungsfreundliche Schule", die mit zusätzlichen Sportangeboten einen Schwerpunkt bei der Bildung der rund 150 Grund- und 300 Regelschüler setzt. "Gerade in Zeiten zunehmenden Bewegungsmangels spielt der schulische Sport eine wichtige Rolle. Sowohl für die Grund- als auch Regelschüler gibt es deshalb bei uns Nachmittags zusätzliche Fitness-Angebote; für die Klassen 5 und 6 steht eine zusätzliche Sport-Stunde pro Woche auf dem Programm. Welchen Erfolg dieses Projekt hat, analysieren wir gemeinsam mit Wissenschaftlern der Uni Jena", erklärte Voigt. Ein Ergebnis des zusätzlichen Sport-Angebotes lasse sich schon jetzt ablesen: "Wir haben im Vergleich zu den anderen Schulen die wenigsten Unfälle."
Großen Anklang bei den Schülern finde auch die Inline-Skating-Woche für die Fünftklässler: "In dieser Woche wird ausschließlich professionelles Skating gelehrt. Ein Lehrer hat sich extra dafür fortgebildet, für jeden Schüler steht eine Komplett-Ausrüstung zur Verfügung. Gerade die Schüler, die im 'herkömmlichen' Sport-Unterricht nicht richtig zum Zuge kommen, sind hier mit den anderen gleichauf - das ist gut für die Persönlichkeit und das Selbstwertgefühl", so Voigt.
