nnz-online

nnz-Rückspiegel: 20. Februar 2003

Freitag, 20. Februar 2004, 06:37 Uhr
Nordhausen (nnz). Sie wollen wissen, was sich im Landkreis Nordhausen vor exakt einem Jahr ereignet hat? Kein Problem! Die nnz hat für Sie im Archiv geblättert. Heute:
Märchen, Frieden und Beiträge


Kein Wintermärchen
Junker Zwei wirtschaftspolitische Veranstaltungen prägten heute das öffentliche Leben in Nordhausen. Zum einen war das der Workshop zum Regionalmanagement im BIC Nordthüringen. Zum anderen ein Fachgespräch zu dem der Verband der Wirtschaft Nordhausen in die Fachhochschule eingeladen hatte. Die Veranstaltung des Verbandes der Wirtschaft sei eine gelungene Abrundung des Workshops im BIC, meinte Verbandsvorsitzender Hans-Joachim Junker bei seiner Begrüßung. Einige Gäste waren da anderer Auffassung, da sie von einem Termin zum anderen hetzen mussten. Wie dem auch sei, dem Verband war es gelungen, einen kompetenten Experten für Wirtschaftsfragen als Referent zu gewinnen. Dr. Udo Ludwig heißt der und kommt vom renommierten Institut für Wirtschaftsforschung Halle/Sa. Dort ist Ludwig für die Abteilung Konjunktur und Wachstum verantwortlich....ausführlich im nnz-Archiv


Gräber für den Frieden
Bedrückend Es mag Zufall sein: Die nnz berichtet heute über eine Ausstellung, mit der leicht eine thematische Verbindung zu einer Veranstaltung in der Volksbank herzustellen ist. Auf jeden Fall haben beide „Events“ einen Absender: neueebenen. Während es in der Veranstaltung am Dienstag um die Frage ging, ob ein Krieg gegen den Irak noch zu verhindern ist, geht es in der gestern eröffneten Ausstellung in der Köllingstraße 1a - der Geschäftsstelle des Vereins - um die furchtbaren Begleiterscheinungen zweier Weltkriege, die teilweise auf deutschen, in beiden Fällen aber auf europäischen Boden stattfanden. Und selbst Nordafrika nicht verschonten. Dass beide Kriege von Deutschland erklärt und verursacht wurden tritt angesichts der Folgen, die in dieser Ausstellung gezeigt werden, schon in den Hintergrund, obwohl man es nie vergessen sollte...ausführlich im nnz-Archiv


Kaum Lobby für den Fußball
Die Bürgerfragestunde der Stadtratssitzung nutzte gestern der Präsident des einstigen Fußball-Vorzeige-Klubs, Wacker Nordhausen. Doch Präsident Kell fand kaum Gehör für die Probleme des Vereins. Dazu eine vielleicht unsportliche Betrachtung. Kell zelebrierte die Geschichte des Vereins seit der Insolvenz und wagte einen vermessenen sportlichen Ausblick in Richtung Oberliga. Daß zwischen Traum und Realität eine Menge Arbeit liegt, sei dahingestellt. Doch ein Großteil der Stadträte konnte mit dem Unterschied zwischen Oberliga und Landesklasse vermutlich genauso viel anfangen, wie zwischen Bundesliga und Kreisklasse.

Sicher, neben Wacker Nordhausen gibt es noch Hunderte weiterer Sportvereine in diesem Landkreis. Von Angeln über Schach bis zum Tischtennis reicht da die Palette. Das wissen die Stadträte, das wissen auch die Fußballer von Wacker. Doch das Angebot aus der CDU-Stadtratsfraktion, zur Landesgartenschau ein Fußballspitzenspiel mit Mannschaften aus der Kreisklasse und den Ortsteilen zu besetzen, das kann nun wohl schon mit einem mitleidigen Lächeln bedacht werden...ausführlich im nnz-Archiv


Beiträge jetzt auch fürs Wasser?
Da gab und gibt es in Nordhausen die Diskussion um Beiträge für die Kläranlage. Die ist noch richtig frisch, da kommt vielleicht eine neue Belastung auf die Menschen zu. Ähnlich wie beim Abwasser will das Land Thüringen auch die Wasser-Verantwortlichen persönlich haftbar machen, wenn keine Beiträge erhoben werden. Beiträge beim Wasser gibt es bislang nicht. Bezahlt werden lediglich Grund- und Verbrauchsgebühren. Im Wasserverband Nordhausen habe man vor Jahren bereits über eine Beitragssatzung nachgedacht diese dann aber wieder „auf Eis gelegt“, so Verbandsvorsitzender Martin Höche. Rein rechtlich seien Wasser und Abwasser zwar gleichgestellt, doch in den Köpfen der Menschen sehe das anders aus. „Wie soll ich einem Grundstücksbesitzer in Schiedungen klar machen, dass er für den Bau einer neuen Wasserleitung in Görsbach zur Kassen gebeten werden soll“, fragt sich Höche. „Wie soll ich einem Bürger beibringen, der vor 20 Jahren selbst seine Wasserleitung in Klettenberg verlegt hat, das jetzt darauf Beiträge erhoben werden müssen“...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz

Drucken ...
Alle Texte, Bilder und Grafiken dieser Web-Site unterliegen dem Urherberrechtsschutz.
© 2026 nnz-online.de