Erfolg gegen Lok
Sonntag, 10. Februar 2013, 17:29 Uhr
Am Ende war es wohl ein verdienter Sieg Wackers gegen den höherklassigen Traditionsverein 1. FC Lokomotive Leipzig, der als dritter Regionalligist in dieser Saison als 0:1-Verlierer den Albert-Kuntz-Sportpark verlassen musste. Wie angekündigt, der angekündigte ausführliche Bericht von Klaus Verkouter...
Das ist doch wohl eine Ansage; denn weder Germania Halberstadt im Sommer noch der Goslarer SC und jetzt die Loksche aus Leipzig in der Winterpause konnten ein Tor gegen den Oberligisten erzielen. Dabei schien es nur eine Frage der Zeit zu sein, bis in der Begegnung Schwarz (Leipzig) gegen Rot-Weiß (Wacker) ein Treffer fallen würde, da beide Teams ohne großes Vorgeplänkel zur Sache kamen.
Lok spielte zunächst gefälliger und mit mehr Zug zum gegnerischen Tor, wobei aber am Strafraum fast immer Schluss war. Trotzdem war es der Nordhäuser Marcel Goslar nach fünfzehn Minuten, der einen gefährlicheren Schuss abgab. Dann suchte Christoph Rischker nach einer zügigen Kombination den Abschluss, doch der Ball zischte übers Tor.
In der 20. Minute holten die Gäste ihren ersten Eckball heraus, der jedoch nichts einbrachte. Zwei Minuten darauf konnte Lok-Tormann Christopher Gäng einen straffen Schuss von Charlie Tunc sicher halten. Nach 24 Minuten schien Lok die Führung zu erzielen; denn ein Freistoß landete im Netz, aber für alle außer dem Schützen Raik Hildebrandt war zu vernehmen, dass Schiedsrichter Steven Philipp den Ball erst nach seinem Pfiff freigeben würde. Der zweite Versuch landete am linken Pfosten. Steve Rollender vergab im Anschluss daran nur knapp.
Der bis dahin sehr agile Albrecht Brumme riskiert nur wenig später einen satten Distanzschuss. Auch Ronny Surmas Kopfball nach einer Ecke konnte von Matti Langer am Überschreiten der Torlinie gehindert werden. Die eine halbe Stunde lang überlegenen Gäste hatten nun wohl ihr Pulver verschossen, denn Wacker setzte vor allem über die rechte Seite immer wieder Nadelstiche gegen die Lokspieler. Jan Löhmannsröben konnte nach guter Vorarbeit von Pascal Biank dessen abgeprallten Rückpass nicht erfolgreich abschließen. So ging es mit leichten Vorteilen für die schnellen Gäste torlos in die Pause.
Dreizehn Einwechsler sah die Partie dann im zweiten Abschnitt bis zur 79. Minute, davon sieben Nordhäuser, weil Trainer Jörg Goslar allen im Aufgebot stehenden Spielern Einsatzmöglichkeiten bieten wollte. Mit noch mehr Schwung ging Wacker nun zur Sache und erspielte sich ein leichtes Übergewicht gegen etwas nachlassende Leipziger. So war es zunächst Biank, der einen Pass von Tunc in der 50. Minute nicht verwerten konnte. Dann war es Robert Stark, der auf der linken Seite einen mustergültigen Angriff einleitete – jedoch sprang nichts Zählbares heraus außer einigen Eckbällen, die jedoch zeigten, dass sich die Nordhäuser engagiert um einen Torerfolg bemühten.
Nach genau einer Stunde meldete sich Lok mit einem starken Solo von Benedikt Seipel, der aber im letzten Moment von David Primke am erfolgreichen Torschuss gehindert wurde. Die Partie nahm wieder an Fahrt auf, jeder wollte gewinnen, sehr zur Freude der 120 Zuschauer. In der 71. Minute fiel dann der entscheidende Treffer. Drei Nordhäuser standen am Tatort, die einen Freistoß etwa fünf Meter vor der Strafraumgrenze zugesprochen bekamen.
Technisch gekonnt zirkelte Rischker den Ball links an der Leipziger Mauer vorbei und der eingewechselte Tormann Lukas Wurster machte sich lang, konnte die Nordhäuser 1:0-Führung aber nicht mehr verhindern. Wacker kontrollierte inzwischen das Spiel, auch zwei Freistöße und eine Ecke für Lok konnte die heute äußerst aufmerksame Defensivabteilung der Hausherren in den letzten Minuten nicht mehr ernsthaft gefährden.
Nach fast 61 Jahren ist dies der erste und überhaupt einzige Erfolg über die Messestädter, die 1952 noch als BSG Einheit Ost Leipzig im Punktspiel in Nordhausen 1:3 unterlagen, denn auch gegen die Nachfolger Rotation, SC, 1. FC Lok bzw. VfB Leipzig war kein Blumentopf zu gewinnen. Dies sei nur für die Statistiker erwähnt. Den nun kommt am nächsten Sonntag noch Göttingen 05 zum letzten nach Nordhausen, bevor die Punktehatz wieder beginnt. Nur das zählt wirklich.
Klaus Verkouter
Autor: redDas ist doch wohl eine Ansage; denn weder Germania Halberstadt im Sommer noch der Goslarer SC und jetzt die Loksche aus Leipzig in der Winterpause konnten ein Tor gegen den Oberligisten erzielen. Dabei schien es nur eine Frage der Zeit zu sein, bis in der Begegnung Schwarz (Leipzig) gegen Rot-Weiß (Wacker) ein Treffer fallen würde, da beide Teams ohne großes Vorgeplänkel zur Sache kamen.
Lok spielte zunächst gefälliger und mit mehr Zug zum gegnerischen Tor, wobei aber am Strafraum fast immer Schluss war. Trotzdem war es der Nordhäuser Marcel Goslar nach fünfzehn Minuten, der einen gefährlicheren Schuss abgab. Dann suchte Christoph Rischker nach einer zügigen Kombination den Abschluss, doch der Ball zischte übers Tor.
In der 20. Minute holten die Gäste ihren ersten Eckball heraus, der jedoch nichts einbrachte. Zwei Minuten darauf konnte Lok-Tormann Christopher Gäng einen straffen Schuss von Charlie Tunc sicher halten. Nach 24 Minuten schien Lok die Führung zu erzielen; denn ein Freistoß landete im Netz, aber für alle außer dem Schützen Raik Hildebrandt war zu vernehmen, dass Schiedsrichter Steven Philipp den Ball erst nach seinem Pfiff freigeben würde. Der zweite Versuch landete am linken Pfosten. Steve Rollender vergab im Anschluss daran nur knapp.
Der bis dahin sehr agile Albrecht Brumme riskiert nur wenig später einen satten Distanzschuss. Auch Ronny Surmas Kopfball nach einer Ecke konnte von Matti Langer am Überschreiten der Torlinie gehindert werden. Die eine halbe Stunde lang überlegenen Gäste hatten nun wohl ihr Pulver verschossen, denn Wacker setzte vor allem über die rechte Seite immer wieder Nadelstiche gegen die Lokspieler. Jan Löhmannsröben konnte nach guter Vorarbeit von Pascal Biank dessen abgeprallten Rückpass nicht erfolgreich abschließen. So ging es mit leichten Vorteilen für die schnellen Gäste torlos in die Pause.
Dreizehn Einwechsler sah die Partie dann im zweiten Abschnitt bis zur 79. Minute, davon sieben Nordhäuser, weil Trainer Jörg Goslar allen im Aufgebot stehenden Spielern Einsatzmöglichkeiten bieten wollte. Mit noch mehr Schwung ging Wacker nun zur Sache und erspielte sich ein leichtes Übergewicht gegen etwas nachlassende Leipziger. So war es zunächst Biank, der einen Pass von Tunc in der 50. Minute nicht verwerten konnte. Dann war es Robert Stark, der auf der linken Seite einen mustergültigen Angriff einleitete – jedoch sprang nichts Zählbares heraus außer einigen Eckbällen, die jedoch zeigten, dass sich die Nordhäuser engagiert um einen Torerfolg bemühten.
Nach genau einer Stunde meldete sich Lok mit einem starken Solo von Benedikt Seipel, der aber im letzten Moment von David Primke am erfolgreichen Torschuss gehindert wurde. Die Partie nahm wieder an Fahrt auf, jeder wollte gewinnen, sehr zur Freude der 120 Zuschauer. In der 71. Minute fiel dann der entscheidende Treffer. Drei Nordhäuser standen am Tatort, die einen Freistoß etwa fünf Meter vor der Strafraumgrenze zugesprochen bekamen.
Technisch gekonnt zirkelte Rischker den Ball links an der Leipziger Mauer vorbei und der eingewechselte Tormann Lukas Wurster machte sich lang, konnte die Nordhäuser 1:0-Führung aber nicht mehr verhindern. Wacker kontrollierte inzwischen das Spiel, auch zwei Freistöße und eine Ecke für Lok konnte die heute äußerst aufmerksame Defensivabteilung der Hausherren in den letzten Minuten nicht mehr ernsthaft gefährden.
Nach fast 61 Jahren ist dies der erste und überhaupt einzige Erfolg über die Messestädter, die 1952 noch als BSG Einheit Ost Leipzig im Punktspiel in Nordhausen 1:3 unterlagen, denn auch gegen die Nachfolger Rotation, SC, 1. FC Lok bzw. VfB Leipzig war kein Blumentopf zu gewinnen. Dies sei nur für die Statistiker erwähnt. Den nun kommt am nächsten Sonntag noch Göttingen 05 zum letzten nach Nordhausen, bevor die Punktehatz wieder beginnt. Nur das zählt wirklich.
Klaus Verkouter
