Starke zweite Hälfte entschied die Partie
Sonntag, 10. Februar 2013, 07:50 Uhr
Mit einer starken zweiten Halbzeit bezwang der Thüringer HC die Damen des TUS Metzingen mit 32:21 (15:11). Der Tabellenneunte hielt lange mit und als nach 40 Minuten THC Torhüterin Maike März nach einem Foul disqualifiziert wurde, waren starke Nerven bei den Gästen gefragt...
Der deutsche Meister konnte genau diese Anforderung meistern und ließ in der zweiten Hälfte nur zehn Gegentreffer zu. Erfolgreichste Werferin der Partie war THC-Nationalspielerin Nadja Nadgornaja mit zehn Feldtreffern, für Metzingen traf Annamaria Ilyes sieben Mal (7/5).
Nach einem nervösen Beginn mit wechselnden Führungen, lag der THC in der 12. Minute mit 9:5 in Front - bis dahin hatten Lydia Jakubisova und Nadja Nadgornaja je dreimal getroffen und Katrin Engel den einzigen Strafwurf verwandelt. Dann kämpfte sich Metzingen durch Treffer von Balogh, Engel und Großmann auf 8:9 (17.Min) heran und Herbert Müller nahm die erste Auszeit. Nadja Nadgornaja konnte im Anschluss auf 10:8 erhöhen - jetzt aber zeigte sich die beschworene Metzingener Kampfkraft. In Unterzahl, Julia Smideliusz musste auf die Bank, erzielte Patricia Stefani den Anschlusstreffer.
In der Folge legte der THC jeweils zwei Treffer vor, die Tussies konnten immer wieder den Anschluss erzielen. Erst kurz vor dem Halbzeitpfiff konnte Sonja Frey die Führung zum 14:11 ausbauen - dann Glück für die Gäste: Strafwurf Metzingen, Dinah Eckerle kommt von der Bank ins THC-Tor, aber Cassandra Engel trifft nur das Holz. Zwei Sekunden vor dem Signal netzt dann Ana Gros zum Pausenstand von 15:11 für die Gäste ein.
Nach der Pause brachten die nächsten zwei Treffer von Nadja Nadgornaja einen beruhigenden 17:11 Spielstand, aber Metzingen gab sich nicht auf. Katrin Engel erhielt eine Zeitstrafe und Annamaria Ilyes sorgte mit ihren Treffern wiederum für eine Verkürzung 15:18 (40.Min). Hier war noch nichts entschieden. In der 41.Minute wurde Maike März von den Unparteiischen nach einer unglücklichen Abwehraktion disqualifiziert. Die THC-Torhüterin war in einen langen Pass der Metzingerinnen gelaufen, bekam zwar den Ball unter Kontrolle, hatte aber die Gegenspielerin so behindert, dass nach Regelwerk eine Rote Karte unumgänglich war. Nun blieb Dinah Eckerle die Aufgabe, die Partie im Tor zu Ende zu bringen.
Und die Juniorennationaltorhüterin machte ihre Sache im dritten Einsatz in Folge ausgezeichnet. Durch die Mannschaft ging ein Ruck und es wurden zusätzliche kämpferische Reserven freigemacht. Spielführerin Kerstin Wohlbold erhöhte den Druck und erzielte ihren ersten Treffer in der 43. Minute zum 21:17. Der Vier-Tore-Vorsprung hielt noch weiter - auch weil Sonja Frey jetzt mehr Angriffsdruck entwickelte. Mit einer weiteren Auszeit startete Metzingen in die Schlussviertelstunde. Cassandra Engel kassierte eine Zeitstrafe und den fälligen Strafwurf verwandelte Katrin Engel.
Mit Sonja Frey's 24:18 im Überzahlspiel war eine Vorentscheidung gefallen und der Widerstand der kampfstarken Gastgeberinnen war gebrochen. Das nutzten die Gäste und hatten fünf Minuten vor dem Schlusssignal erstmalig eine Zehn-Tore-Führung erarbeitet. Vor allem Sonja Frey und Ana Gros waren in der Schlussphase mutig und erfolgreich. Mit jeweils fünf Treffern waren sie nach Nadja Nadgornaja die Treffsichersten im Team des deutschen Meisters.
Edina Rott (Metzingen): Wir haben uns vorgenommen, es dem THC heute schwer zu machen und es ist uns auch gelungen. Ich bin stolz auf meine Mannschaft. In der jetzigen Phase haben wir mehrere stärkere Gegner. Meine Mannschaft hat heute wieder super gekämpft - das wird uns in den Spielen gegen Weibern oder Blomberg sehr helfen.
Nadja Nadgornaja (THC): Metzingen hat lange mitgehalten und über 30-40 Minuten ein gutes Spiel geliefert. Wir haben dann wohl cleverer gespielt und die leichten Fehler von Metzingen bestraft.
Autor: redDer deutsche Meister konnte genau diese Anforderung meistern und ließ in der zweiten Hälfte nur zehn Gegentreffer zu. Erfolgreichste Werferin der Partie war THC-Nationalspielerin Nadja Nadgornaja mit zehn Feldtreffern, für Metzingen traf Annamaria Ilyes sieben Mal (7/5).
Nach einem nervösen Beginn mit wechselnden Führungen, lag der THC in der 12. Minute mit 9:5 in Front - bis dahin hatten Lydia Jakubisova und Nadja Nadgornaja je dreimal getroffen und Katrin Engel den einzigen Strafwurf verwandelt. Dann kämpfte sich Metzingen durch Treffer von Balogh, Engel und Großmann auf 8:9 (17.Min) heran und Herbert Müller nahm die erste Auszeit. Nadja Nadgornaja konnte im Anschluss auf 10:8 erhöhen - jetzt aber zeigte sich die beschworene Metzingener Kampfkraft. In Unterzahl, Julia Smideliusz musste auf die Bank, erzielte Patricia Stefani den Anschlusstreffer.
In der Folge legte der THC jeweils zwei Treffer vor, die Tussies konnten immer wieder den Anschluss erzielen. Erst kurz vor dem Halbzeitpfiff konnte Sonja Frey die Führung zum 14:11 ausbauen - dann Glück für die Gäste: Strafwurf Metzingen, Dinah Eckerle kommt von der Bank ins THC-Tor, aber Cassandra Engel trifft nur das Holz. Zwei Sekunden vor dem Signal netzt dann Ana Gros zum Pausenstand von 15:11 für die Gäste ein.
Nach der Pause brachten die nächsten zwei Treffer von Nadja Nadgornaja einen beruhigenden 17:11 Spielstand, aber Metzingen gab sich nicht auf. Katrin Engel erhielt eine Zeitstrafe und Annamaria Ilyes sorgte mit ihren Treffern wiederum für eine Verkürzung 15:18 (40.Min). Hier war noch nichts entschieden. In der 41.Minute wurde Maike März von den Unparteiischen nach einer unglücklichen Abwehraktion disqualifiziert. Die THC-Torhüterin war in einen langen Pass der Metzingerinnen gelaufen, bekam zwar den Ball unter Kontrolle, hatte aber die Gegenspielerin so behindert, dass nach Regelwerk eine Rote Karte unumgänglich war. Nun blieb Dinah Eckerle die Aufgabe, die Partie im Tor zu Ende zu bringen.
Und die Juniorennationaltorhüterin machte ihre Sache im dritten Einsatz in Folge ausgezeichnet. Durch die Mannschaft ging ein Ruck und es wurden zusätzliche kämpferische Reserven freigemacht. Spielführerin Kerstin Wohlbold erhöhte den Druck und erzielte ihren ersten Treffer in der 43. Minute zum 21:17. Der Vier-Tore-Vorsprung hielt noch weiter - auch weil Sonja Frey jetzt mehr Angriffsdruck entwickelte. Mit einer weiteren Auszeit startete Metzingen in die Schlussviertelstunde. Cassandra Engel kassierte eine Zeitstrafe und den fälligen Strafwurf verwandelte Katrin Engel.
Mit Sonja Frey's 24:18 im Überzahlspiel war eine Vorentscheidung gefallen und der Widerstand der kampfstarken Gastgeberinnen war gebrochen. Das nutzten die Gäste und hatten fünf Minuten vor dem Schlusssignal erstmalig eine Zehn-Tore-Führung erarbeitet. Vor allem Sonja Frey und Ana Gros waren in der Schlussphase mutig und erfolgreich. Mit jeweils fünf Treffern waren sie nach Nadja Nadgornaja die Treffsichersten im Team des deutschen Meisters.
Stimmen zum Spiel:
Herbert Müller (THC): Es war eine super Atmoshpäre. Es war ein tolles Spiel voller Spannung und Temperament. Bei unserer derzeitigen Personalsituation bin ich froh über jedes Spiel über 60 Minuten, da wir schon lange nicht mehr sechs gegen sechs im Training spielen konnten. Das Spiel war streckenweise sehr spannend und wir haben uns erst in der Schlussphase richtig abesetzen können. Mir gefällt das Metzinger Spielsystem und die Leidenschaft, mit der hier gespielt wird. Wenn die Mannschaft das so weiter spielen kann, sollte sie keine Probleme haben, die Klasse zu halten.Edina Rott (Metzingen): Wir haben uns vorgenommen, es dem THC heute schwer zu machen und es ist uns auch gelungen. Ich bin stolz auf meine Mannschaft. In der jetzigen Phase haben wir mehrere stärkere Gegner. Meine Mannschaft hat heute wieder super gekämpft - das wird uns in den Spielen gegen Weibern oder Blomberg sehr helfen.
Nadja Nadgornaja (THC): Metzingen hat lange mitgehalten und über 30-40 Minuten ein gutes Spiel geliefert. Wir haben dann wohl cleverer gespielt und die leichten Fehler von Metzingen bestraft.
