Pillen auf Rädern
Dienstag, 17. Februar 2004, 17:17 Uhr
Nordhausen/Heringen (nnz). Der Handel über das Internet boomt, auch der mit Medikamenten. Was holländische Internet-Apotheken seit langem praktizieren, wird jetzt im Landkreis Nordhausen auf ein völlig anderes Niveau gehoben.
Zwei Apotheken in Nordhausen, eine in Sollstedt und eine in Heringen haben sich in den zurückliegenden Wochen zu einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung zusammengeschlossen. Die GmbH nennt sich Pillen auf Rädern. Wie Christian Worbes, einer der Initiatoren, exklusiv der nnz erläuterte, soll das Projekt die Vorteile des Internethandels mit denen der Apotheken vor Ort verbinden.
Wir sind nicht nur schneller als die Holländer, sondern bieten auch den gewohnten deutschen Service, wirbt Worbes. Wer im Internet sein Medikament bestellt, der erhält erst einmal die Mitteilung, über welche Partnerapotheke der Kauf abgewickelt wird. Innerhalb von sechs Stunden klingelt ein ausgebildeter Mitarbeiter an der Tür des Kunden und übergibt das Medikament, nimmt das Geld oder das Rezept in Empfang. Natürlich kann das pharmazeutische Personal auch Fragen beantworten oder Hinweise zur Einnahme geben. Worbes: Das ist deutsche Apothekenstärke, das ist Qualität der pharmazeutischen Versorgung über das Internet.
Die vier Apotheken haben einen entsprechenden Antrag zur Genehmigung des Internethandels gestellt. Wer nicht über einen Internetanschluß verfügt, der kann sich künftig einer gebührenfreien Hotline bedienen. Die Idee kommt nicht nur im Landkreis Nordhausen vermutlich gut an, es gibt auch schon Interesse von 120 Apothekern in Deutschland diese Plattform im Internet mit zu nutzen.
Und noch eines stellt Worbes in Aussicht: Trotz zusätzlicher Kosten wird das Medikament nicht teurer werden, als bei der Abholung in der Apotheke selbst. Und schließlich wollen die Partnerapotheken mit einigen Sonderangeboten aufwarten. Aktionen seien zum Beispiel im Sommer zu Allergien geplant und dann wird auch in diesem Jahr die nächste Grippewelle nicht lange auf sich warten lassen.
Seit Januar hat das Landesamt für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz für acht Apotheken im Freistaat den Internethandel mit Medikamenten genehmigt.
Autor: nnzZwei Apotheken in Nordhausen, eine in Sollstedt und eine in Heringen haben sich in den zurückliegenden Wochen zu einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung zusammengeschlossen. Die GmbH nennt sich Pillen auf Rädern. Wie Christian Worbes, einer der Initiatoren, exklusiv der nnz erläuterte, soll das Projekt die Vorteile des Internethandels mit denen der Apotheken vor Ort verbinden.
Wir sind nicht nur schneller als die Holländer, sondern bieten auch den gewohnten deutschen Service, wirbt Worbes. Wer im Internet sein Medikament bestellt, der erhält erst einmal die Mitteilung, über welche Partnerapotheke der Kauf abgewickelt wird. Innerhalb von sechs Stunden klingelt ein ausgebildeter Mitarbeiter an der Tür des Kunden und übergibt das Medikament, nimmt das Geld oder das Rezept in Empfang. Natürlich kann das pharmazeutische Personal auch Fragen beantworten oder Hinweise zur Einnahme geben. Worbes: Das ist deutsche Apothekenstärke, das ist Qualität der pharmazeutischen Versorgung über das Internet.
Die vier Apotheken haben einen entsprechenden Antrag zur Genehmigung des Internethandels gestellt. Wer nicht über einen Internetanschluß verfügt, der kann sich künftig einer gebührenfreien Hotline bedienen. Die Idee kommt nicht nur im Landkreis Nordhausen vermutlich gut an, es gibt auch schon Interesse von 120 Apothekern in Deutschland diese Plattform im Internet mit zu nutzen.
Und noch eines stellt Worbes in Aussicht: Trotz zusätzlicher Kosten wird das Medikament nicht teurer werden, als bei der Abholung in der Apotheke selbst. Und schließlich wollen die Partnerapotheken mit einigen Sonderangeboten aufwarten. Aktionen seien zum Beispiel im Sommer zu Allergien geplant und dann wird auch in diesem Jahr die nächste Grippewelle nicht lange auf sich warten lassen.
Seit Januar hat das Landesamt für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz für acht Apotheken im Freistaat den Internethandel mit Medikamenten genehmigt.
