Arbeitsmarkt-Reaktionen (1)
Donnerstag, 31. Januar 2013, 12:32 Uhr
Saisonal erwartungsgemäß hat die Arbeitslosenzahl wieder zugenommen. Allerdings fällt der Anstieg schwächer aus als im Schnitt der vergangenen Jahre. 110.042 Arbeitslose – 14.860 mehr als im Dezember – meldete heute die Agentur für Arbeit für den Freistaat Thüringen...
Die Arbeitslosenquote beträgt nun 9,5 Prozent. Im Vergleich zum Januar des Vorjahres (9,6 Prozent) ist die registrierte Arbeitslosigkeit jedoch um 2.421 gesunken. Trotz der derzeit noch konjunkturellen Schwächephase zeigt sich der Arbeitsmarkt relativ robust, kommentiert Gerald Grusser, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt, die aktuellen Daten. Der Anstieg der Arbeitslosenzahl sei für die Jahreszeit durchaus normal. In den kommenden Monaten könne deshalb wieder mit einem Rückgang gerechnet werden.
Allerdings müssen wir uns darauf einstellen, dass der Beschäftigungszuwachs nicht mehr die Dimensionen der vergangenen Jahre annimmt, so Grusser. Aufgrund der noch recht unsicheren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen seien die Unternehmer gezwungen, ihre Personalplanungen intensiv zu überdenken. Laut jüngster IHK-Konjunkturumfrage planten nur noch sieben Prozent der Befragten die Schaffung neuer Stellen. Ein Jahr zuvor seien dies noch zehn Prozent gewesen.
Massenentlassungen, wie jüngst von großen Konzernen und Banken bekanntgegeben, sind in Thüringen aber kein Thema. Qualifizierte Fachkräfte werden in den Unternehmen nach wie vor gebraucht, betont der IHK-Hauptgeschäftsführer. Deshalb wolle die überwiegende Mehrzahl der Firmenchefs ihren derzeitigen Mitarbeiterbestand halten.
Autor: redDie Arbeitslosenquote beträgt nun 9,5 Prozent. Im Vergleich zum Januar des Vorjahres (9,6 Prozent) ist die registrierte Arbeitslosigkeit jedoch um 2.421 gesunken. Trotz der derzeit noch konjunkturellen Schwächephase zeigt sich der Arbeitsmarkt relativ robust, kommentiert Gerald Grusser, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt, die aktuellen Daten. Der Anstieg der Arbeitslosenzahl sei für die Jahreszeit durchaus normal. In den kommenden Monaten könne deshalb wieder mit einem Rückgang gerechnet werden.
Allerdings müssen wir uns darauf einstellen, dass der Beschäftigungszuwachs nicht mehr die Dimensionen der vergangenen Jahre annimmt, so Grusser. Aufgrund der noch recht unsicheren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen seien die Unternehmer gezwungen, ihre Personalplanungen intensiv zu überdenken. Laut jüngster IHK-Konjunkturumfrage planten nur noch sieben Prozent der Befragten die Schaffung neuer Stellen. Ein Jahr zuvor seien dies noch zehn Prozent gewesen.
Massenentlassungen, wie jüngst von großen Konzernen und Banken bekanntgegeben, sind in Thüringen aber kein Thema. Qualifizierte Fachkräfte werden in den Unternehmen nach wie vor gebraucht, betont der IHK-Hauptgeschäftsführer. Deshalb wolle die überwiegende Mehrzahl der Firmenchefs ihren derzeitigen Mitarbeiterbestand halten.
