Huschke war da!
Dienstag, 17. Februar 2004, 11:27 Uhr
Nordhausen (nnz). Am Samstagabend weihte der Jazzclub Nordhausen seinen vierunddreißigsten Veranstaltungsort in Nordhausen ein. Ob es jemanden interessiert hat, erfahren Sie hier.
Krachevoll war der altehrwürdige Tabakspeicher, als kurz nach 20 Uhr der Musiker, Komponist und Entertainer Wolfram Huschke in die Saiten seines altehrwürdigen Cello griff, um den Abend mit Bach zu eröffnen. Zu einem späteren Zeitpunkt des reichlich dreistündigen Konzerts kam der in Hamburg lebende ehemalige Weimarer Meisterschüler auf den deutschen Klassikkomponisten zurück und verkündete, dass es jetzt was in g-moll gäbe und nicht etwa in Pull-moll.
Auch wechselte der Musiker während der Show mal den Spielort und verließ sein Podest neben dem Oldtimer, um den hinten sitzenden Besuchern näher zu sein. Diese freute das ungemein und die Leute vorn stört es nicht.
Über einhundertdreißig Nordhäuser (es wurden aber auch Sophienhöfer und Stempedaer gesichtet) bevölkerten das städtische Museum und lauschten klassischen und elektronischen Celloklängen sowie der eingeflochtenen Prosa und neuerdings auch Lyrik des Meisters. Das freute den Musiker, das freute die Veranstalter vom Nordhäuser Jazzclub, das freute die gastgebenden Mitarbeiter im Tabakspeicher und schließlich auch das Publikum, das sich bestens unterhalten fühlte.
Nächstes Jahr kommt der Huschke wieder, hat er gesagt. Mal sehen, ob dann wieder der Tabakspeicher der Veranstaltungsort ist. Nach dem letzten Konzert spricht vieles dafür.
Autor: nnz
Krachevoll war der altehrwürdige Tabakspeicher, als kurz nach 20 Uhr der Musiker, Komponist und Entertainer Wolfram Huschke in die Saiten seines altehrwürdigen Cello griff, um den Abend mit Bach zu eröffnen. Zu einem späteren Zeitpunkt des reichlich dreistündigen Konzerts kam der in Hamburg lebende ehemalige Weimarer Meisterschüler auf den deutschen Klassikkomponisten zurück und verkündete, dass es jetzt was in g-moll gäbe und nicht etwa in Pull-moll.Auch wechselte der Musiker während der Show mal den Spielort und verließ sein Podest neben dem Oldtimer, um den hinten sitzenden Besuchern näher zu sein. Diese freute das ungemein und die Leute vorn stört es nicht.
Über einhundertdreißig Nordhäuser (es wurden aber auch Sophienhöfer und Stempedaer gesichtet) bevölkerten das städtische Museum und lauschten klassischen und elektronischen Celloklängen sowie der eingeflochtenen Prosa und neuerdings auch Lyrik des Meisters. Das freute den Musiker, das freute die Veranstalter vom Nordhäuser Jazzclub, das freute die gastgebenden Mitarbeiter im Tabakspeicher und schließlich auch das Publikum, das sich bestens unterhalten fühlte.
Nächstes Jahr kommt der Huschke wieder, hat er gesagt. Mal sehen, ob dann wieder der Tabakspeicher der Veranstaltungsort ist. Nach dem letzten Konzert spricht vieles dafür.
