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Mit 40 noch zur Schule

Montag, 16. Februar 2004, 10:25 Uhr
Ausgebildet Nordhausen (nnz). Weiterbildung wird groß geschrieben – zum Beispiel bei den Jugendfeuerwehren im Landkreis Nordhausen. Und da man sein Wissen ständig auffrischen und vervollkommnen muß, drückten Jugendfeuerwehrwarte am vergangenen Wochenende die Schulbank.


Auch das Ehrenamt muss zeitgemäßen Qualitätsansprüchen gerecht werden. Das dachten sich die 40 Jugendfeuerwehrwarte und Helfer aus dem Landkreis Nordhausen, die am vergangenen Wochenende im Schloss Sinnershausen, dem Ausbildungszentrum der Thüringer Jugendfeuerwehr in Hümpfershausen (Thüringer Wald) die Schulbank drückten. Unterstützt wurde die freiwillige Qualifizierung der Ehrenamtlichen durch die Kreis-Jugendfeuerwehr. Mit dem Ziel, die bundesweit anerkannte Jugendleiter-Card zu erwerben, wurden schließlich sogar zwei parallele Lehrgänge durchgeführt.

Wichtige Inhalte der Fortbildungen bezogen sich auf rechtliche Grundlagen, Pädagogik und die Öffentlichkeitsarbeit. Die Teilnehmer der Maßnahmen konnten während des Wochenendes umfangreiche Kenntnisse über die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen erwerben und vertiefen.

Gelernt Gleichzeitig nutzten sie die günstige Gelegenheit mit anderen Jugendarbeitern ins Gespräch zu kommen, um wertvolle Erfahrungen aus dem Jugendfeuerwehralltag auszutauschen.

Die Bereitschaft, persönliche Freizeit für gemeinnützige Aktivitäten einzusetzen, scheint in den Jugendfeuerwehren ungebrochen zu sein. Ermutigend ist dabei die stetig hohe Anzahl von Jugendlichen, welche sich der Ausübung einer ehrenamtlichen Verantwortung in der Jugendarbeit und dem Dienst am Nächsten stellen. Für die nächste Schulung im Frühjahr haben sich bereits zahlreiche Kameraden aus weiteren Jugendgruppen angemeldet. Für alle, die sich über die Jugendfeuerwehr im Landkreis Nordhausen intensiver informieren wollen gibt es diesen Link
Autor: nnz

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