Glanzlos, aber erfolgreich
Mittwoch, 30. Januar 2013, 07:33 Uhr
Es sollte die Partie eines Anwärters auf das Podium gegen den Tabellenletzten werden. Da im Hinspiel die Weimarer deutlich mit 51:8 unterlagen, erwartete man im Rückspiel ebenfalls einen deutlichen spielerischen Erfolg. Doch was die jungen "Ballkünstler" ablieferten. war allenfalls nur reif für's Mittelfeld, weiß Frank Ollech zu berichten...
Vielleicht war es das deutliche Ergebnis im Hinspiel oder die schnelle 4:0 Führung die den weiteren Spielverlauf dieser Partie prägten. Die Hausherren im Bewusstsein diese nicht verlieren zu können scheiterten spielerisch am eigenen Nervenkostüm.
Den spritzigen, schnellen Tempohandball der Hinrunde konnten man nur ansatzweise erahnen. Trotz dieser lethargischen Spielweise konnten sie ihren Vorsprung auf 9:2 erhöhen. Der Tabellenletzte hatte zu diesem Zeitpunkt nicht die Spur einer Chance.
Danach erwachte zumindest ihr Kampfgeist und da bei den Gastgebern dieser scheinbar gänzlich abhanden gekommen war, konnten sie den Rückstand in Grenzen halten. Der 18:6 Pausenstand ein Achtungszeichen für den HSV Weimar, jedoch eine Ohrfeige für den NSV, zumindest aus spielerischer Sicht.
Auch in der zweiten Halbzeit taten die Spieler des NSV nur das Nötigste. Da die Fehlerquote sich ebenfalls erhöhte, wurde die Partie unansehnlich. Einzig bei den, zu selten, vorgetragenen Konterangriffen blitzte das wahre Leistungsvermögen der Nordhäuser auf. Im Bemühen etwas Spielkultur auf das Parkett zu bringen scheiterten sie immer wieder an einer umständlichen, den Gegner nicht ernst nehmenden, Einstellung.
Ausdruck dieser ist der 29:19 Endstand. Auch wenn die Spielanteile am Ende deutlich verlagert wurden war die Spielweise auf Grund der Einstellung undiskutabel. Die Höhe des Erfolges spielt dabei eine untergeordnete Rolle.
Trotz dieser schmeichelhaften Vorstellung bleiben sie dennoch im Kampf um einen Podestplatz im Rennen.
Frank Ollech
Gernot Gräbner, Hendrik Lustermann, Christian Griebsch 12, Andre Kramer 1/ Jonas Dubais 1, Samuel Schütze 3, Jinas Mettler, Max Kürschner 5, Anton Schreiber 2, Hannes Bransche 5
Autor: redVielleicht war es das deutliche Ergebnis im Hinspiel oder die schnelle 4:0 Führung die den weiteren Spielverlauf dieser Partie prägten. Die Hausherren im Bewusstsein diese nicht verlieren zu können scheiterten spielerisch am eigenen Nervenkostüm.
Den spritzigen, schnellen Tempohandball der Hinrunde konnten man nur ansatzweise erahnen. Trotz dieser lethargischen Spielweise konnten sie ihren Vorsprung auf 9:2 erhöhen. Der Tabellenletzte hatte zu diesem Zeitpunkt nicht die Spur einer Chance.
Danach erwachte zumindest ihr Kampfgeist und da bei den Gastgebern dieser scheinbar gänzlich abhanden gekommen war, konnten sie den Rückstand in Grenzen halten. Der 18:6 Pausenstand ein Achtungszeichen für den HSV Weimar, jedoch eine Ohrfeige für den NSV, zumindest aus spielerischer Sicht.
Auch in der zweiten Halbzeit taten die Spieler des NSV nur das Nötigste. Da die Fehlerquote sich ebenfalls erhöhte, wurde die Partie unansehnlich. Einzig bei den, zu selten, vorgetragenen Konterangriffen blitzte das wahre Leistungsvermögen der Nordhäuser auf. Im Bemühen etwas Spielkultur auf das Parkett zu bringen scheiterten sie immer wieder an einer umständlichen, den Gegner nicht ernst nehmenden, Einstellung.
Ausdruck dieser ist der 29:19 Endstand. Auch wenn die Spielanteile am Ende deutlich verlagert wurden war die Spielweise auf Grund der Einstellung undiskutabel. Die Höhe des Erfolges spielt dabei eine untergeordnete Rolle.
Trotz dieser schmeichelhaften Vorstellung bleiben sie dennoch im Kampf um einen Podestplatz im Rennen.
Frank Ollech
Gernot Gräbner, Hendrik Lustermann, Christian Griebsch 12, Andre Kramer 1/ Jonas Dubais 1, Samuel Schütze 3, Jinas Mettler, Max Kürschner 5, Anton Schreiber 2, Hannes Bransche 5
























