Warnung vor Sozialabbau
Montag, 28. Januar 2013, 09:36 Uhr
Sozialverband VdK warnt vor weiteren Sozialabbau. VdK fordert von Politik durchgreifende Reformen. Dazu erreichte nnz/kn folgende Meldung.
Trotz sinkender Arbeitslosenzahlen und sinkender Hartz IV-Quoten, wächst die Kluft zwischen Arm und Reich weiter.
Der VdK wertet dies als unübersehbaren Fingerzeig auf Niedriglöhne, dazu kommen ständige Preiserhöhungen für Lebensmittel und andere Lebenshaltungskosten, wie Mieten, Steuern, Versicherungen, Energie und Benzin um einige hier zu nennen dazu.
An sich ist die Nachricht, dass die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinandergeht, nicht neu sagt der Sozialverband VdK - aber gerade das ist das eigentlich Erschütternde: Nichts scheint diese Entwicklung aufzuhalten.
Auf der einen Seite steigt die Zahl der Menschen, die unterhalb der Armutsgrenze leben. Dem gegenüber steht die Zahl der Reichen. Egal, an welchem Ende man ansetzt, seit Jahren gilt: Tendenz steigend.
Jetzt kommt es darauf an, dass die Politik endlich handelt, sagen die Sozialverbände.
Aus dem Sozialstaat Deutschland, der einmal von Solidarität, Miteinander und Kooperation geprägt war, ist ein Staat mit mangelndem gesellschaftlichem Konsens geworden.
Der VdK fordert Reformen die, die Menschen in unserem Land positiv spüren und das in allen Lebensbereichen. Reformbereitschaft erfordert den gemeinsamen Mut zum Wandel.
Die Politik muss sich wieder auf das Notwendige konzentrieren und sich fast ausschließlich um den sozialen Schutz ihrer Bürger kümmern, um ihre soziale Sicherheit im Alter, ihre Gesundheit, Arbeitsmarkt, Bildung, Familie sowie die innere soziale Sicherheit, die uns langfristig den sozialen Frieden sichert.
Nur im Klima der sozialen Sicherheit, Eigenwert und im Gefühl der Teamzugehörigkeit können die Kräfte freigesetzt werden, die zum Erfolg für durchschlagende Reformen benötigt werden.
Reformen und deren Ziele sind nur gemeinsam in Zukunft mit Sozialverbänden zu erreichen.
Also sind Transparenz, Teilung von Verantwortung, von Erfolg und Misserfolg, Sicherheit, Gerechtigkeit und Vertrauen die Faktoren, die den zukünftigen sozialen Wohlstand in unserem Land sichern.
Der Sozialverband VdK als größte Interessenvertretung für sozial Benachteiligte in Deutschland wird die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich zu einem Schwerpunktthema seiner " Aktion zur Bundestagswahl" machen, die im Frühjahr startet.
Mit den Neujahrsempfängen in Frankfurt und Erfurt gab der Landesverband dieser Tage mit den Startschuss für eine Kampagne mit dieser Problematik als Inhalt. Man wird die Kandidaten für den Bundestag fragen, wie sie zu diesen Fragen stehen und Antworten einfordern, so dass jeder für sich entscheiden kann, wem seine Stimme gehören soll. Dazu werden auch durch den VdK-Kreisverband Nordthüringen in den Kreisen Nordhausen und Kyffhäuserkreis eine Reihe Veranstaltungen und Diskussionsrunden vorbereitet.
Andreas Links
Sozialverband VdK
Autor: khhTrotz sinkender Arbeitslosenzahlen und sinkender Hartz IV-Quoten, wächst die Kluft zwischen Arm und Reich weiter.
Der VdK wertet dies als unübersehbaren Fingerzeig auf Niedriglöhne, dazu kommen ständige Preiserhöhungen für Lebensmittel und andere Lebenshaltungskosten, wie Mieten, Steuern, Versicherungen, Energie und Benzin um einige hier zu nennen dazu.
An sich ist die Nachricht, dass die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinandergeht, nicht neu sagt der Sozialverband VdK - aber gerade das ist das eigentlich Erschütternde: Nichts scheint diese Entwicklung aufzuhalten.
Auf der einen Seite steigt die Zahl der Menschen, die unterhalb der Armutsgrenze leben. Dem gegenüber steht die Zahl der Reichen. Egal, an welchem Ende man ansetzt, seit Jahren gilt: Tendenz steigend.
Jetzt kommt es darauf an, dass die Politik endlich handelt, sagen die Sozialverbände.
Aus dem Sozialstaat Deutschland, der einmal von Solidarität, Miteinander und Kooperation geprägt war, ist ein Staat mit mangelndem gesellschaftlichem Konsens geworden.
Der VdK fordert Reformen die, die Menschen in unserem Land positiv spüren und das in allen Lebensbereichen. Reformbereitschaft erfordert den gemeinsamen Mut zum Wandel.
Die Politik muss sich wieder auf das Notwendige konzentrieren und sich fast ausschließlich um den sozialen Schutz ihrer Bürger kümmern, um ihre soziale Sicherheit im Alter, ihre Gesundheit, Arbeitsmarkt, Bildung, Familie sowie die innere soziale Sicherheit, die uns langfristig den sozialen Frieden sichert.
Nur im Klima der sozialen Sicherheit, Eigenwert und im Gefühl der Teamzugehörigkeit können die Kräfte freigesetzt werden, die zum Erfolg für durchschlagende Reformen benötigt werden.
Reformen und deren Ziele sind nur gemeinsam in Zukunft mit Sozialverbänden zu erreichen.
Also sind Transparenz, Teilung von Verantwortung, von Erfolg und Misserfolg, Sicherheit, Gerechtigkeit und Vertrauen die Faktoren, die den zukünftigen sozialen Wohlstand in unserem Land sichern.
Der Sozialverband VdK als größte Interessenvertretung für sozial Benachteiligte in Deutschland wird die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich zu einem Schwerpunktthema seiner " Aktion zur Bundestagswahl" machen, die im Frühjahr startet.
Mit den Neujahrsempfängen in Frankfurt und Erfurt gab der Landesverband dieser Tage mit den Startschuss für eine Kampagne mit dieser Problematik als Inhalt. Man wird die Kandidaten für den Bundestag fragen, wie sie zu diesen Fragen stehen und Antworten einfordern, so dass jeder für sich entscheiden kann, wem seine Stimme gehören soll. Dazu werden auch durch den VdK-Kreisverband Nordthüringen in den Kreisen Nordhausen und Kyffhäuserkreis eine Reihe Veranstaltungen und Diskussionsrunden vorbereitet.
Andreas Links
Sozialverband VdK
