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Am Anfang überrollt

Samstag, 14. Februar 2004, 16:05 Uhr
Nordhausen/Braunlage (nnz). Die Harzer Eishockey-Gemeinde bangte mit „ihren Wölfen“ gestern in Leipzig. Doch dort was nach zwei Minuten und 43 Sekunden bereits alles erledigt.


Pavel Richter hatte gerade zum 4:0 für die Blue Lions Leipzig eingeschossen, worauf sich Tobias Bannach im BSC-Kasten auswechseln ließ. Am Torwart der Harzer lag es aber nicht, dass Leipzig die Partie innerhalb der ersten Minuten schon entschieden hatte. Vielmehr legten die Blue Lions in den ersten Sekunden ein Tempo vor, dem die Wölfe nicht gewachsen waren.

Darren Martens nach 26 Sekunden, Richter nach 45 Sekunden und Falk Herzig nach 132 Sekunden sorgten bereits für klare Verhältnisse, Richter setzte dann den Schlusspunkt einer fulminanten Anfangsoffensive der Gastgeber. Von nun an hütete Jan-Philip Fiege das Braunlager Tor, und auch die Leipziger tauschten angesichts des Vorsprungs ihren Torwart. In der Folge kam der BSC etwas besser ins Spiel, auch weil die Blue Lions etwas das Tempo herrausnahmen. Dennoch gelang den Leipzigern das nächste Tor, Richter wurde von der Strafbank kommend auf die Reise geschickt und versenkte eiskalt (13.). Kurz darauf hatten dann aber endlich auch die mitgereisten BSC-Anhänger Grund zum Jubeln, Thomas Pape traf nach Vorarbeit von Björn Naujokat (15.).

Im zweiten Durchgang hatten zunächst die Wölfe Übergewicht, Pape scheiterte knapp, Michael Oliveira ließ zwei Chancen ungenutzt. Den verdienten Lohn für die Mühen erntete dann aber im Power Play doch Riccardo Siegert (34.). Die Leipziger schlugen allerdings umgehend in Form von Jan Kral zurück (34.), der vor der zweiten Pause noch auf 7:2 erhöhte (39.).

Zu Beginn des Schlussabschnittes waren zunächst wieder die Leipziger am Zug, David Hördler und Richter mit seinem vierten Treffer schraubten das Ergebnis auf 9:2. Die Wölfe gaben sich aber nicht auf und konnten schließlich noch auf 5:9 verkürzen. Für die Treffer zeigten sich vor 1022 Zuschauern Paul Schulz (49.) und zweimal Oliveira verantwortlich.

Tore: 1:0 Martens (Schwarz, Herzig) 0:26, 2:0 Richter (Bärschneider, Hördler) 0:45, 3:0 Herzig (Schwarz, Koalik) 2:12, 4:0 Richter (Bärschneider, Just) 2:46, 5:0 Richter (Just, Bärschneider) 12:16, 5:1 Pape (Naujokat) 14:34, 5:2 Siegert (Breneizeris 5-4) 33:29, 6:2 Kral (Göldner, Günzl) 33:54, 7:2 Kral (Bärschneider, König) 38:18, 8:2 Hördler (Richter, Maskarinec) 42:04, 9:2 Richter (Bärschneider, Maskarinec) 44:32, 9:3 Schulz (Willis, Siegert 5-4), 9:4 Oliveira (Breneizeris, Horlacher) 50:09, 9:5 Oliveira (Breneizeris, Horlacher) 52:25

Strafminuten: Leipzig 8 - Braunlage 4

Zuschauer: 1022
Autor: nnz

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