Gesundheitsminister im Krankenhaus
Samstag, 14. Februar 2004, 13:56 Uhr
Nordhausen(nnz). Als Patient kam er nicht, der Gesundheitsminister Dr. Klaus Zeh. Er wollte sich vielmehr davon überzeugen, wie gut die Fördermillionen angelegt sind und künftig werden. nnz hat ihn begleitet.
Viel zu sehen gab es für den Minister, denn die Station 8 A, die zur Klinik für Thorax und Gefäßchirurgie gehört, wurde heute saniert übergeben. Es hat sich einiges verbessert. So gibt es jetzt auf jeder Station vier Einzelzimmer. Aus den ungemütlichen Vierbettzimmern wurde ein Bett herausgenommen, dafür eine moderne Naßzelle eingebaut. Telefon, und ab Sommer auch ein kleiner Fernseher, gehören mit zum Service. Klaus Zeh zeigte sich angetan.
Für die Chefärzte Dr. Wieland Gunkel und Dr. Friedrich Kray verbessern sich die Arbeitsbedingungen natürlich. Wichtiger ist jedoch, daß die Patienten noch besser versorgt werden können. Rund 1100 kommen pro Jahr. Etwa 1500 Operationen werden von den sieben Ärzten der Station durchgeführt. Besonderer Schwerpunkt ist die Behandlung von Gefäßkrankheiten, die dank moderner Diagnosetechnik immer schonender operiert werden können. Neben Standards wie der Beseitigung von Krampfadern gehören auch Spezialoperationen zum Beispiel zur Vorbeugung von Schlaganfällen ins Programm.
Nordhausen habe sich einen hervorragenden Ruf als Krankenhaus erworben, meinte Sozialminister Klaus Zeh. Dies sei auch dem engagierten Geschäftsführer Antonius Pille zu verdanken.
Wichtig sind außerdem motivierte Mitarbeiter. Die freuten sich auch, den zuständigen Minister mal live kennenzulernen und mit ihm ins Gespräch zu kommen. Der Dienstälteste ist Stationsleiter Bernd Erfurt, der bereits 42 Jahre im Krankenhaus tätig ist. Von den für Krankenhaussanierungen vorgesehenen 305 Millionen Euro läßt der Minister gern auch einige Euro in seiner Heimat. Es müsse sich doch lohnen, wenn der Sozialminister hier seinen Wahlkreis habe, sagte Zeh. 27,3 Millionen Euro wurden inzwischen an Fördermitteln für Nordhausen angewiesen.
Trotz knappem Thüringer Haushalt sollen die Sanierungen und auch der Neubau der Psychiatrie vorangebracht werden. Die Haushaltsunterlage Bau für den Neubau bekam er gleich mit. Sechs Kästen voller Ordner sind das, einen gab´s symbolisch. In sechs bis acht Wochen kann dann schon die Bewilligung des Thüringer Hochbauamtes kommen. Minister Zeh sagte, daß er sich freue ein Unternehmen aus der Region für die Planung gefunden zu haben.
2005 soll die Sanierung des Südharzkrankenhauses abgeschlossen sein. Damit befinden sich die 46 thüringer Krankenhäuser auf dem modernsten Stand, wie der Minister mitteilte. Die Landesregierung hat dafür 200 Millionen Euro bereitgestellt. Seit 1991 wurden sogar schon 2,1 Milliarden Euro verbaut.
In Nordhausen wird neben der Komplettsanierung übrigens noch eine Rohrpostanlage eingebaut. Nicht für den Briefverkehr, sondern um Medikamente, Labormaterial und Proben für die Pathologie noch schneller zu befördern. Insgesamt sieht der Minister für das Nordhäuser Krankenhaus sehr gute Zukunftsperspektiven.
Autor: wf
Viel zu sehen gab es für den Minister, denn die Station 8 A, die zur Klinik für Thorax und Gefäßchirurgie gehört, wurde heute saniert übergeben. Es hat sich einiges verbessert. So gibt es jetzt auf jeder Station vier Einzelzimmer. Aus den ungemütlichen Vierbettzimmern wurde ein Bett herausgenommen, dafür eine moderne Naßzelle eingebaut. Telefon, und ab Sommer auch ein kleiner Fernseher, gehören mit zum Service. Klaus Zeh zeigte sich angetan.
Für die Chefärzte Dr. Wieland Gunkel und Dr. Friedrich Kray verbessern sich die Arbeitsbedingungen natürlich. Wichtiger ist jedoch, daß die Patienten noch besser versorgt werden können. Rund 1100 kommen pro Jahr. Etwa 1500 Operationen werden von den sieben Ärzten der Station durchgeführt. Besonderer Schwerpunkt ist die Behandlung von Gefäßkrankheiten, die dank moderner Diagnosetechnik immer schonender operiert werden können. Neben Standards wie der Beseitigung von Krampfadern gehören auch Spezialoperationen zum Beispiel zur Vorbeugung von Schlaganfällen ins Programm.
Nordhausen habe sich einen hervorragenden Ruf als Krankenhaus erworben, meinte Sozialminister Klaus Zeh. Dies sei auch dem engagierten Geschäftsführer Antonius Pille zu verdanken.
Wichtig sind außerdem motivierte Mitarbeiter. Die freuten sich auch, den zuständigen Minister mal live kennenzulernen und mit ihm ins Gespräch zu kommen. Der Dienstälteste ist Stationsleiter Bernd Erfurt, der bereits 42 Jahre im Krankenhaus tätig ist. Von den für Krankenhaussanierungen vorgesehenen 305 Millionen Euro läßt der Minister gern auch einige Euro in seiner Heimat. Es müsse sich doch lohnen, wenn der Sozialminister hier seinen Wahlkreis habe, sagte Zeh. 27,3 Millionen Euro wurden inzwischen an Fördermitteln für Nordhausen angewiesen. Trotz knappem Thüringer Haushalt sollen die Sanierungen und auch der Neubau der Psychiatrie vorangebracht werden. Die Haushaltsunterlage Bau für den Neubau bekam er gleich mit. Sechs Kästen voller Ordner sind das, einen gab´s symbolisch. In sechs bis acht Wochen kann dann schon die Bewilligung des Thüringer Hochbauamtes kommen. Minister Zeh sagte, daß er sich freue ein Unternehmen aus der Region für die Planung gefunden zu haben.
2005 soll die Sanierung des Südharzkrankenhauses abgeschlossen sein. Damit befinden sich die 46 thüringer Krankenhäuser auf dem modernsten Stand, wie der Minister mitteilte. Die Landesregierung hat dafür 200 Millionen Euro bereitgestellt. Seit 1991 wurden sogar schon 2,1 Milliarden Euro verbaut.
In Nordhausen wird neben der Komplettsanierung übrigens noch eine Rohrpostanlage eingebaut. Nicht für den Briefverkehr, sondern um Medikamente, Labormaterial und Proben für die Pathologie noch schneller zu befördern. Insgesamt sieht der Minister für das Nordhäuser Krankenhaus sehr gute Zukunftsperspektiven.
