KZ-Geschäfte
Mittwoch, 23. Januar 2013, 08:27 Uhr
Eine Filmvorführung zum KZ Buchenwald und seine Außenlager und ein anschließendes Gespräch mit Filmemacherin Ute Gebhardt und Dora-Gedenkstättenleiter Dr. Jens-Christian Wagner findet...
... am Mittwoch, dem 30. Januar 2013, ab 19 Uhr, in der Flohburg | Das Nordhausen Museums statt. Der Eintritt ist frei. Die Konzentrationslager Buchenwald und Mittelbau-Dora bildeten ein weitverzweigtes System aus Außenlagern, das sich weit über Thüringen hinaus erstreckte. Die Insassen der über 150 Lager mussten Zwangsarbeit für die deutsche Rüstungsindustrie leisten.
Die Filmemacherin Ute Gebhardt hat sich im Auftrag des MDR dieses lange vernachlässigten Themas angenommen. Herausgekommen ist ein beeindruckender Dokumentarfilm, der deutlich macht, in welchem Ausmaß die Konzentrationslager mit dem Außenlagersystem in die deutsche Gesellschaft eindrangen und wie stark viele Unternehmen von der Zwangsarbeit der KZ-Häftlinge profitierten.
Exemplarisch stellt Gebhardt einzelne Außenlager vor, darunter Ellrich-Juliushütte und das Lager Laura im Thüringer Wald. Dort mussten die Insassen wie in Dora Zwangsarbeit für die V2 leisten. Präsentiert werden ausgewählte Biografien von Tätern und Opfern, und es kommen Zeitzeugen und Historiker zu Wort. Daneben verdeutlicht der Film den heutigen Umgang mit den historischen Orten: Die meisten ehemaligen Außenlager sind aus dem öffentlichen Bewusstsein verbannt.
Die Veranstaltung wird von der Landeszentrale für Politische Bildung Thüringen, der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora und der Stadt Nordhausen organisiert.
Autor: red... am Mittwoch, dem 30. Januar 2013, ab 19 Uhr, in der Flohburg | Das Nordhausen Museums statt. Der Eintritt ist frei. Die Konzentrationslager Buchenwald und Mittelbau-Dora bildeten ein weitverzweigtes System aus Außenlagern, das sich weit über Thüringen hinaus erstreckte. Die Insassen der über 150 Lager mussten Zwangsarbeit für die deutsche Rüstungsindustrie leisten.
Die Filmemacherin Ute Gebhardt hat sich im Auftrag des MDR dieses lange vernachlässigten Themas angenommen. Herausgekommen ist ein beeindruckender Dokumentarfilm, der deutlich macht, in welchem Ausmaß die Konzentrationslager mit dem Außenlagersystem in die deutsche Gesellschaft eindrangen und wie stark viele Unternehmen von der Zwangsarbeit der KZ-Häftlinge profitierten.
Exemplarisch stellt Gebhardt einzelne Außenlager vor, darunter Ellrich-Juliushütte und das Lager Laura im Thüringer Wald. Dort mussten die Insassen wie in Dora Zwangsarbeit für die V2 leisten. Präsentiert werden ausgewählte Biografien von Tätern und Opfern, und es kommen Zeitzeugen und Historiker zu Wort. Daneben verdeutlicht der Film den heutigen Umgang mit den historischen Orten: Die meisten ehemaligen Außenlager sind aus dem öffentlichen Bewusstsein verbannt.
Die Veranstaltung wird von der Landeszentrale für Politische Bildung Thüringen, der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora und der Stadt Nordhausen organisiert.
