Zugesagter Innenausbau
Dienstag, 22. Januar 2013, 12:08 Uhr
Über den Weiterbau der Grundschule in Großwechsungen haben sich gestern Vertreter des Landkreises, der Grundschule, der Elternsprecher und der Gemeinde verständigt. Bislang gab es Meldungen von Bauverzögerungen mangels finanzieller "Masse"...
Ich möchte gemeinsam mit Ihnen die Beendigung der Sanierung planen. Lassen Sie uns einen guten, einen ehrlichen Weg gehen und offen miteinander umgehen, sagte Landrätin Birgit Keller. Aufgrund der finanziellen Situation hatte der Kreistag entschieden, dass die Schule nicht wie ursprünglich angedacht in diesem Jahr komplett fertig gestellt wird. Bis zum Ende der Sommerferien soll der Innenausbau der Grundschule beendet sein.
Noch fehlen der Speiseraum, die Küche und die Essenausgabe sowie vier Horträume. Sind die fertig, werden zwei Klassenräume wieder frei, die zurzeit der Hort belegt. Der überwiegende Teil des Gebäudes ist innen bereits rundum erneuert. Offen sind dann noch Außenarbeiten wie die Dämmung der Fassade, die für 2014 geplant sind.
Zum Beginn dieses Schuljahres war die Grundschule Werther wieder in ihr angestammtes Gebäude in Großwechsungen zurückgezogen. Vorher besuchten die Schüler wegen der umfassenden Sanierungsarbeiten für gut zwei Jahre die Schule in Wipperdorf.
Es gefällt den Kindern sehr gut und auch die Kollegen arbeiten gern hier, meinte Schulleiterin Sabine Wagner. Ich möchte mich ausdrücklich für die bisher umgesetzten Maßnahmen bedanken, sagte Werther Bürgermeister Hans-Jürgen Weidt. Er lobte angesichts der gekürzten Mittel den effizienten Einsatz der Gelder, kritisierte allerdings, dass die Sanierung nun doch nicht so schnell beendet werden kann wie anfangs geplant. Landrätin Keller erläuterte, vor welchen Herausforderungen der Landkreis als Schulträger stehe, beispielsweise aufgrund der gestiegenen Anforderungen im Brandschutz. Hier verlange das Land als Gesetzgeber zusätzliche Fluchtwege, stelle dafür jedoch keine zusätzlichen Mittel bereit. Ich fahre am Donnerstag nach Erfurt, wo im Landtag der Haushalt beschlossen wird. Auch dort werde ich für weitere Mittel für Schulen werben, sagte Birgit Keller. Noch in dieser Woche will die Landrätin außerdem mit den Planern die weiteren Schritte der Sanierung der Grundschule besprechen. Wir sind auch zu Arbeiten bei laufendem Betrieb bereit, so die Schulleiterin.
Der Landkreis investiert als Schulträger rund 2,8 Millionen Euro in die Sanierung der Grundschule Werther, gut 500.000 Euro kamen aus dem Konjunkturpaket. Insgesamt hat der Landkreis in diesem Jahr rund 1,2 Millionen Euro für Investitionen in Schulen im Vermögenshaushalt eingeplant, darunter 970.000 Euro für Baumaßnahmen und 269.000 Euro für Ausstattung, beispielsweise für Computertechnik, die mit 175.000 Euro aus EU-Mitteln gefördert wird.
Neben der Grundschule Großwechsungen ist die Rekonstruktion der Spendekirchhofturnhalle das zweite große Bauprojekt. Auch hier werden Fördermittel vom Land genutzt. Weitere wichtige Vorhaben sind u.a. Brandschutzmaßnahmen. So sollen zum Beispiel in den Förderzentren Albert Schweitzer in Bleicherode und St. Martin in Nordhausen und in der Berufsschule in der Straße der Genossenschaften zweite Rettungswege eingebaut werden. Der Landkreis Nordhausen ist als Schulträger für 55 Gebäude verantwortlich, davon 31 Schulhäuser und 24 Schulsporthallen.
Autor: redIch möchte gemeinsam mit Ihnen die Beendigung der Sanierung planen. Lassen Sie uns einen guten, einen ehrlichen Weg gehen und offen miteinander umgehen, sagte Landrätin Birgit Keller. Aufgrund der finanziellen Situation hatte der Kreistag entschieden, dass die Schule nicht wie ursprünglich angedacht in diesem Jahr komplett fertig gestellt wird. Bis zum Ende der Sommerferien soll der Innenausbau der Grundschule beendet sein.
Noch fehlen der Speiseraum, die Küche und die Essenausgabe sowie vier Horträume. Sind die fertig, werden zwei Klassenräume wieder frei, die zurzeit der Hort belegt. Der überwiegende Teil des Gebäudes ist innen bereits rundum erneuert. Offen sind dann noch Außenarbeiten wie die Dämmung der Fassade, die für 2014 geplant sind.
Zum Beginn dieses Schuljahres war die Grundschule Werther wieder in ihr angestammtes Gebäude in Großwechsungen zurückgezogen. Vorher besuchten die Schüler wegen der umfassenden Sanierungsarbeiten für gut zwei Jahre die Schule in Wipperdorf.
Es gefällt den Kindern sehr gut und auch die Kollegen arbeiten gern hier, meinte Schulleiterin Sabine Wagner. Ich möchte mich ausdrücklich für die bisher umgesetzten Maßnahmen bedanken, sagte Werther Bürgermeister Hans-Jürgen Weidt. Er lobte angesichts der gekürzten Mittel den effizienten Einsatz der Gelder, kritisierte allerdings, dass die Sanierung nun doch nicht so schnell beendet werden kann wie anfangs geplant. Landrätin Keller erläuterte, vor welchen Herausforderungen der Landkreis als Schulträger stehe, beispielsweise aufgrund der gestiegenen Anforderungen im Brandschutz. Hier verlange das Land als Gesetzgeber zusätzliche Fluchtwege, stelle dafür jedoch keine zusätzlichen Mittel bereit. Ich fahre am Donnerstag nach Erfurt, wo im Landtag der Haushalt beschlossen wird. Auch dort werde ich für weitere Mittel für Schulen werben, sagte Birgit Keller. Noch in dieser Woche will die Landrätin außerdem mit den Planern die weiteren Schritte der Sanierung der Grundschule besprechen. Wir sind auch zu Arbeiten bei laufendem Betrieb bereit, so die Schulleiterin.
Der Landkreis investiert als Schulträger rund 2,8 Millionen Euro in die Sanierung der Grundschule Werther, gut 500.000 Euro kamen aus dem Konjunkturpaket. Insgesamt hat der Landkreis in diesem Jahr rund 1,2 Millionen Euro für Investitionen in Schulen im Vermögenshaushalt eingeplant, darunter 970.000 Euro für Baumaßnahmen und 269.000 Euro für Ausstattung, beispielsweise für Computertechnik, die mit 175.000 Euro aus EU-Mitteln gefördert wird.
Neben der Grundschule Großwechsungen ist die Rekonstruktion der Spendekirchhofturnhalle das zweite große Bauprojekt. Auch hier werden Fördermittel vom Land genutzt. Weitere wichtige Vorhaben sind u.a. Brandschutzmaßnahmen. So sollen zum Beispiel in den Förderzentren Albert Schweitzer in Bleicherode und St. Martin in Nordhausen und in der Berufsschule in der Straße der Genossenschaften zweite Rettungswege eingebaut werden. Der Landkreis Nordhausen ist als Schulträger für 55 Gebäude verantwortlich, davon 31 Schulhäuser und 24 Schulsporthallen.



