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nnz-Rückspiegel: 12. Februar 2003

Donnerstag, 12. Februar 2004, 06:37 Uhr
Nordhausen (nnz). Sie wollen wissen, was sich im Landkreis Nordhausen vor exakt einem Jahr ereignet hat? Kein Problem! Die nnz hat für Sie im Archiv geblättert. Heute:
Friedensgebete, Schulen und Notdienste


Aufruf zu Friedensgebeten
Die Evangelische Kirche in Thüringen hat zu Friedensgebeten gegen einen drohenden Irakkrieg aufgerufen. Nach Angaben der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Thüringen wird in allen 18 Kirchenkreisen und in mehr als 70 Gemeinden der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Thüringen zu wöchentlichen Friedensgebeten eingeladen. In einigen Regionen seien – wie in Eisenach und Jena – Friedensbündnisse entstanden, bei denen neben den Kirchgemeinden Jugendgruppen, Gewerkschaften, Parteien, Vereine und Verbände beteiligt seien. Die Kirchgemeinden würden sich darauf einstellen, mit langem Atem die Friedensbemühungen zu begleiten und zu stärken...ausführlich im nnz-Archiv


Schulen werden geschlossen
Die Stadt Nordhausen hat es hinter sich – der Landkreis noch vor sich: Die Neuordnung der Schullandschaft. Sinkende Schülerzahlen bedingen die Aufgabe mehrerer Schulstandorte. Das wurde nnz heute im Nordhäuser Landratsamt bestätigt. Die letzte Schulnetzkonzeption sei im Jahr 2000 ausgelaufen. Zwar hätte sich in den zurückliegenden Jahren kein akuter Handlungsbedarf ergeben, trotzdem müssen die Schulkarten jetzt neu gemischt werden, machte die zweite Beigeordnete der Kreisverwaltung, Loni Grünwald (PDS), im Gespräch mit nnz deutlich.

Unter Kartenmischen versteht die Verwaltung in erster Linie eine Bestandsaufnahme der jetzigen Situation sowie den Blick in die Zukunft, hier vor allem hinsichtlich der Schülerzahlen. So wurden im Schuljahr 1995/96 noch 9.834 Schüler in den Schulen gezählt, die sich in der Trägerschaft des Landkreises befinden (Grundschulen, Regelschulen, Gymnasien und Förderschulen). Für das aktuelle Schuljahr 2002/03 sind es mal gerade noch 6.870 Mädchen und Jungen...ausführlich im nnz-Archiv


Zum Notdienst nach Sondershausen?
Die Gesundheitsreform beschert den Apotheken des Landkreises Nordhausen alles andere als rosige Aussichten. Jetzt wollen die Apotheker handeln und bereiten einen Vorschlag für die Rürup- und für die Herzogkommission vor. „Trotz aller Schwierigkeiten wollen wir den Kopf nicht hängen lassen. Als Betroffene und Praktiker soll den beiden Kommissionen ein Vorschlag zur Reformierung der bestehenden Gesetzlichkeiten unterbreitet werden“, meinte der Heringer Apotheker Christian Worbes im Gespräch mit der nnz. Worbes rechnet damit, dass dieses Papier in zwei Wochen nach Berlin geschickt werden könne. Hintergrund des Handels ist unter anderem das neue Gesetz, welches die „Zwangsrabatte“ an die Krankenkassen angehoben hatte. Christian Worbes macht eine einfache Rechnung auf: „Jede Apotheke im Landkreis Nordhausen muß dadurch pro Jahr rund 50.000 Euro vor Steuern mehr an die Krankenkassen abführen. Das ist ein massiver Eingriff in die Betriebsführung!“...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz

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