Bei helfender Hand mit dabei
Freitag, 18. Januar 2013, 11:18 Uhr
Die IHK ist ein neuer Partner der Helfenden Hand. Mit einem Aufkleber mit dem Logo der Helfenden Hand – den Kindern Paul und Lisa auf einer großen geöffneten Hand – zeigt das Nordhäuser Service-Center der IHK in der Wallrothstraße, dass Kinder, die Hilfe brauchen, sich an die IHK-Mitarbeiter wenden können...
Wir bieten eigentlich alles, um das Projekt zu unterstützen. Bei uns arbeiten mehrheitlich Frauen, die selbst Mütter sind und Erfahrung im Umgang mit Kindern haben. Und ich bin selbst inzwischen zweifacher Opa, sagt Udo Rockmann, Leiter des Regionalen Service-Centers.
Wir sind als familienfreundlich zertifiziert und wollten deshalb auch gern bei der Helfenden Hand mitmachen, ergänzt Steffi Dirumdam von der IHK. Außerdem haben wir die Haltestelle vom Schülerbus direkt vor der Tür, es gibt zwei Schulen gleich in der Nähe. Jeden Tag stehen hier unzählige Kinder und da kann es ja mal passieren, dass jemand Hilfe braucht – und wir sind von 8 bis 17 Uhr hier, haben eine Ersthelferin und Verbandmaterial hier und Telefone, um zuhause anzurufen, sowieso, so Udo Rockmann.
2009 starteten die Fachhochschule, der Fachbereich Jugend und Soziales des Landratsamtes und die Koordinierungsstelle für Frühe Hilfen beim Kreisjugendring e.V. gemeinsam die Helfende Hand. Auch der Förderverein SoCon e.V. unterstützt inzwischen das Projekt. Fast 40 Geschäfte und öffentliche Einrichtungen im ganzen Landkreis machen mit. Für uns ist die IHK ein wichtiger Partner, so die Koordinatorin für Frühe Hilfen Angelika Raupach. Als Dachverband können sie als positives Beispiel auch für andere Unternehmen und Geschäfte wirken.
Ehrenamtlich betreuen FH-Studierende die Helfende Hand. Wir besuchen Kitas, Schulen und Veranstaltungen wie das Rolands- und Altstadtfest, um Kinder und Eltern über die Helfende Hand zu informieren. Außerdem besuchen wir regelmäßig die Geschäfte, fragen, wie es läuft und suchen auch neue Partner, die mitmachen wollen, sagt Vivien Schwarzkopf, die an der FH Gesundheits- und Sozialwissenschaften studiert.
Jedes Geschäft erhält einen Handlungsleitfaden mit Tipps, wie sie sich in den verschiedenen Situationen verhalten können, in denen die Kinder zu ihnen kommen. Dabei sind auch Kontakte vermerkt, beispielsweise zum Jugendamt oder zum Bereitschaftstelefon der Helfenden Hand, das die Studierenden betreuen. Wir planen auch bald wieder alle Partner der Helfenden Hand zum Erfahrungsaustausch untereinander einzuladen, so Angelika Raupach. Die Projektmitarbeiter wollen auch den Stadtplan für Kinder weiterentwickeln und verteilen, in dem alle Geschäfte und Einrichtungen der Helfenden Hand eingetragen sind. Dafür werden die 1.500 Euro genutzt, mit denen die Stiftung der Kreissparkasse Nordhausen das Projekt unterstützt hat.
Autor: redWir bieten eigentlich alles, um das Projekt zu unterstützen. Bei uns arbeiten mehrheitlich Frauen, die selbst Mütter sind und Erfahrung im Umgang mit Kindern haben. Und ich bin selbst inzwischen zweifacher Opa, sagt Udo Rockmann, Leiter des Regionalen Service-Centers.
Wir sind als familienfreundlich zertifiziert und wollten deshalb auch gern bei der Helfenden Hand mitmachen, ergänzt Steffi Dirumdam von der IHK. Außerdem haben wir die Haltestelle vom Schülerbus direkt vor der Tür, es gibt zwei Schulen gleich in der Nähe. Jeden Tag stehen hier unzählige Kinder und da kann es ja mal passieren, dass jemand Hilfe braucht – und wir sind von 8 bis 17 Uhr hier, haben eine Ersthelferin und Verbandmaterial hier und Telefone, um zuhause anzurufen, sowieso, so Udo Rockmann.
2009 starteten die Fachhochschule, der Fachbereich Jugend und Soziales des Landratsamtes und die Koordinierungsstelle für Frühe Hilfen beim Kreisjugendring e.V. gemeinsam die Helfende Hand. Auch der Förderverein SoCon e.V. unterstützt inzwischen das Projekt. Fast 40 Geschäfte und öffentliche Einrichtungen im ganzen Landkreis machen mit. Für uns ist die IHK ein wichtiger Partner, so die Koordinatorin für Frühe Hilfen Angelika Raupach. Als Dachverband können sie als positives Beispiel auch für andere Unternehmen und Geschäfte wirken.
Ehrenamtlich betreuen FH-Studierende die Helfende Hand. Wir besuchen Kitas, Schulen und Veranstaltungen wie das Rolands- und Altstadtfest, um Kinder und Eltern über die Helfende Hand zu informieren. Außerdem besuchen wir regelmäßig die Geschäfte, fragen, wie es läuft und suchen auch neue Partner, die mitmachen wollen, sagt Vivien Schwarzkopf, die an der FH Gesundheits- und Sozialwissenschaften studiert.
Jedes Geschäft erhält einen Handlungsleitfaden mit Tipps, wie sie sich in den verschiedenen Situationen verhalten können, in denen die Kinder zu ihnen kommen. Dabei sind auch Kontakte vermerkt, beispielsweise zum Jugendamt oder zum Bereitschaftstelefon der Helfenden Hand, das die Studierenden betreuen. Wir planen auch bald wieder alle Partner der Helfenden Hand zum Erfahrungsaustausch untereinander einzuladen, so Angelika Raupach. Die Projektmitarbeiter wollen auch den Stadtplan für Kinder weiterentwickeln und verteilen, in dem alle Geschäfte und Einrichtungen der Helfenden Hand eingetragen sind. Dafür werden die 1.500 Euro genutzt, mit denen die Stiftung der Kreissparkasse Nordhausen das Projekt unterstützt hat.

